Tag : Wandern

Wanderausflug

Herbstzeit ist Wanderzeit

Im Herbst präsentiert sich die Natur noch einmal in ihrer vollen Pracht. Schnell kann das Wetter aber auch mal umschlagen. Umso wichtiger ist die perfekte Ausrüstung für das Wandern!

Vorbereitet den Wanderausflug starten

Damit beim Packen in Eile und Vorfreude nichts vergessen wird, haben wir hier eine Packliste für den nächsten Wanderausflug. Einfach auf das Bild klicken, um zur vollständigen Ansicht zu gelangen und viel Spaß beim Packen und natürlich Wandern!

[caption id="attachment_2269" align="alignnone" width="1024"]Globetrotter Auf das Bild klicken, um zur vollständigen Ansicht zu gelangen.[/caption]
Sportwandern

Höher, schneller, weiter!

Sport- oder Marathonwandern ist Wandern für Fortgeschrittene. Wer nicht nur die Natur liebt, sondern sich gerne sportliche Ziele setzt, ist hier genau richtig.

Ina Kraus ist Vorurteile gewohnt. Schließlich machen sie und die Mitglieder der Gruppe Sportwandern der Sektion Kassel des Alpenvereins so ziemlich das Gegenteil von dem, was die meisten Wanderer machen. Wenn Ina Kraus und ihr Mann Klaus Kwaschneck die Wanderschuhe für eine Abendrunde anziehen, dann hat die Strecke 20 Kilometer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der beiden Sportwanderer beträgt 5 km/h. Nach knapp vier Stunden sind sie wieder zuhause. Im Sommer ist es abends lange hell. Also alles kein Problem.

Eine normale Wanderung am Wochenende ist etwa 30 Kilometer lang, darf aber auch gerne etwas länger sein. Sportliche Highlights sind jedoch Strecken mit 50, 100 und 150 Kilometern. Streckenwanderer legen solche Touren in mehreren Etappen zurück – mit Übernachtung. Die Kassler Sportwanderer gehen diese Strecken in einem Rutsch. Dafür sind sie dann auch schon einmal 18 Stunden unterwegs, ohne große Pausen und vor allem ohne Übernachtung. „Natürlich geht man dann auch in der Nacht“, erklärt Ina Kraus. Was für sie und andere Sportwanderer normal und ein Vergnügen ist, können sich andere kaum vorstellen. Einigen ist dies sogar suspekt. „Gerade am Anfang wurde uns schon der Niedergang der Wanderkultur und mangelnder Respekt vor der Natur vorgeworfen“, lacht Ina Kraus. „Aber das ist natürlich völliger Quatsch. Das Naturerlebnis steht auch für uns an erster Stelle. Deshalb machen wir es ja.“

Mental sind Frauen oft stärker

2012 gründeten Ina Kraus und Klaus Kwaschneck die Gruppe „Sportwandern“ beim Kassler Alpenverein. Trafen sich in den Anfängen nur wenige zu einer 30- oder 40-Kilometer-Tour, so hat die Gruppe heute über 50 aktive Sportwanderer. Tendenz steigend. Besonders freut sich Ina Kraus, dass sich so viele Frauen für das Sportwandern interessieren. Ohnehin ist sie davon überzeugt, dass das zügige Gehen der ideale Sport ist. „Gerade wenn man auf kleinen Pfaden oder im weglosen Gelände unterwegs ist, werden alle relevanten Muskeln trainiert. Klar ist das anstrengend, aber es macht auch Spaß.“ Und Sportwandern ist der ideale Pärchen-Sport, hat Ina Kraus beobachtet.  „Beim Laufen rennen Frauen den Männern immer hinterher. Männer haben mehr Muskelmasse und sind dadurch einfach im Vorteil. Beim Sportwandern zählt aber auch mentale Stärke. Frauen sind da oft viel zäher und leidensfähiger. Es gleicht sich also aus.“

Dennoch ist Sportwandern eine eher unbekannte Disziplin. Wer gerne lange Strecken und das in einem hohen Tempo zurücklegt, tut sich schwer Gleichgesinnte zu finden. Zumindest, was Organisationen und Verbände betrifft. Die wenigsten Sektionen der Alpenvereine haben eine Gruppe für Sportwanderer. Viele Sportwanderer frönen ihrer Leidenschaft daher meist alleine. Ganz anders in Österreich. Hier gibt es mit dem Österreichischen Fachverband für Sportwandern, Weitwandern und Trekking nicht nur eine Anlaufstelle für leistungsorientierte Wanderer, sondern auch einen Veranstalter, der Touren organisiert.

Die Regel ist jedoch, dass bei Veranstaltungen wie Ultra-Langstrecken-Events (ab 100 km) Sportwanderer die Ausnahme sind. Das war auch 2010 bei der TorTour de Ruhr so, als Ina Kraus als erste Wanderin überhaupt für die 100 Kilometer-Distanz an den Start ging. Ganz im Fokus standen die Sportwanderer jedoch beim Herkules 100, der 2014 erstmals stattfand. Die Strecke rund um Kassel hatte die dortige Sektion des Alpenvereins konzipiert. Wer wollte, konnte entweder 42 Kilometer, also die klassische Marathon- Distanz, oder eben 100 Kilometer gehen. 280 begeisterte Wanderer nahmen an diesem Event teil. „Das war ein riesiger Erfolg“, sagt Ina Kraus, deren persönliche Bestzeit für die 100-Kilometer-Distanz bei 17h 15min liegt (Thüringen Ultra 2011).

 Wandern extrem: 156 Kilometer in 41 Stunden

Die größte Herausforderung für Ina Kraus und Klaus Kwaschneck war jedoch die „Erstbegehung“ des 156 Kilometer langen Kassel-Steigs. Als die Strecke 2013 offiziell eröffnet wurde, stand für die beiden Sportwanderer fest, dass sie diese nonstop gehen wollten. Für die Touren gingen beide bis an ihre Grenzen. „Als es zum zweiten Mal dunkel wurde, war das schon eine extreme Situation. Am schlimmsten waren jedoch die letzten Kilometer“, erinnert sich Ina Kraus. „Es war eine einzige Qual.“ Eine Freundin begleitete das Paar auf den letzten 20 Kilometern durch die Nacht, bis sie schließlich kurz vor Mitternacht ihr Ziel erreicht hatten. Mit knapp 41 Stunden und insgesamt 3.000 Höhenmetern war dies Ina Kraus´ und Klaus Kwaschnecks bisher härteste Tour.

Der Reiz einer solchen Extrem-Tour? „Es geht dabei natürlich um ein sportliches Ziel, das man sich setzt und das man erreichen möchte“, schwärmt Ina Kraus. „Es ist die gleiche Motivation wie sie Läufer haben, die vom Marathon und Ultralauf träumen. Viele Leute sind nur irritiert, weil sie diesen Ehrgeiz von Wanderern nicht erwarten.“

Ein Grund könnte sein, dass Wandern in erster Linie als aktive Freizeitbeschäftigung und nicht unbedingt als Sport wahrgenommen wird. Sinnbildlich steht dafür der Begriff des Genusswanderns, der sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt hat. Ina Kraus kann mit diesem gemächlichen Wandern wenig anfangen – „ich gehe einfach gerne schnell“ –, dennoch legt sich Wert darauf, dass auch Sportwanderer einen Blick für die Schönheiten rechts und links des Weges haben. „Selbstverständlich bleiben wir auch mal stehen und genießen die Aussicht. Gerade wenn man viel geht und immer auf der Suche nach schönen Touren ist, kann man gar nicht anders als die Natur zu bewundern.“

Sportwandern kompakt

  • Vom normalen Wandern unterscheidet sich Sportwandern durch die Länge der Touren gern auch abseits bereits vorhandener Trails im weglosen Gelände – und die höhere Durchschnittgeschwindigkeit (ab 5 km/h).
  • Ab 30 Kilometer spricht man vom Sportwandern. Touren zwischen 35 und 45 Kilometern entsprechen einer Mittelstrecke.
  • Sportwandern wird meist organisiert betrieben. Auf vielen Ultra-Langstrecken-Veranstaltungen gehen Läufer und Sportwanderer gemeinsam an den Start.
  • Sportwandern ist nichts für Anfänger. Das gilt vor allem für die Berge. Nur wer wirklich gut trainiert ist und über eine gute Ausdauer verfügt, sollte eine Langstrecke in Angriff nehmen.
  • Mit oder ohne Stöcke? Das bleibt jedem selbst überlassen. Gerade beim zügigen Bergab-Gehen entlasten Stöcke jedoch die Gelenke.
  • Speed-Hiking gilt als eine Variante des Sportwanderns. Im Vordergrund steht dabei nicht die Streckenlänge, sondern das Tempo. Viele Läufer nutzen Speed-Hiking als Ausgleichstraining, da durch den Stockeinsatz auch der Oberkörper trainiert wird. Für Sportwanderer, die sich auf 100 Kilometer vorbereiten, ist Speed-Hiking Teil des Intervalltrainings.
Dänemark - Haus am See

Dänemark – Haus am See

Mehr als 100.000 Seen gibt es in Schweden. Der 5.500 Quadratkilometer große Vänernsee gehört ebenso dazu wie die vielen kleinen Seen, die noch nicht einmal die Größe von zwei Fußballfeldern haben. Aber gerade sie machen einen Schwedenurlaub so besonders.

Der Traum vom Haus am See wird in Smaland wahr. Die typischen roten Holzhäuser prägen die südschwedische Landschaft und nichts ist entspannender, als auf dem eigenen Steg zu sitzen und auf das Wasser zu schauen. Es ist eine Bilderbuchlandschaft mit Wäldern und Seen, in die sich viele verliebt haben.

Dänemark

Wer ein bisschen weniger Menschen und dafür umso mehr Natur sucht, fährt Richtung Norden – genauer gesagt nach Härjedalen. Die Region liegt in der Mitte Schwedens und grenzt im Westen an Norwegen. Auch hier gibt es Seen, aber auch Flüsse und vor allem Berge. Die Landschaft ist abwechslungsreich. Mal gibt sie sich sanft und lieblich, dann wieder rau, karg und unnahbar. Ein Haus am See findet sich auch in dieser Abgeschiedenheit. Die Ausstattung des Ferienhauses ist meist einfacher, aber dies wird durch die Einsamkeit und vor allem die grandiose Lage ausgeglichen. Denn den dazugehörigen See zum Holzhaus hat man fast immer für sich alleine.

Letzte Wildnis Europas

Härjedalen wird oft als „letzte Wildnis Europas“ bezeichnet. Mehr als 30 Gipfel, die höher als 1.000 Meter sind, liegen sozusagen direkt vor der gemieteten Haustür. Für Wander- und Trekkingfans ist es das Paradies. Auch einer der aufregendsten Nationalparks Schwedens liegt in Härjedalen. Der Sanfjället Nationalpark ist berühmt für seine Bären. Nirgends sonst in Schweden leben mehr Bären. Dennoch: Wer die scheuen Tiere auf einer Wanderung sehen will, braucht entweder Glück oder einen guten Guide.

Bärenspuren

Wer beides nicht hat, dem bleiben zumindest Bärenspuren. So soll ein durchwühlter Ameisenhaufen von einer Bärenschnauze stammen und ein platt gedrückter Heidelbeerstrauch auf ein Bärenbett verweisen. So hat es zumindest die freundliche Dame im Tourismusbüro von Hede erklärt, die den enttäuschten Bärenfans mitteilen musste, dass die nächsten zwei Wochen keine geführten Bärenwanderungen stattfinden werden. Und was macht man, wenn tatsächlich auf einmal ein Bär auftaucht? Immerhin sind dies Rautiere. Die Hinweise an den Infotafeln rund um den Nationalpark sind eindeutig. Nicht in Panik verfallen. Laut sprechen und langsam rückwärts weggehen. Dem Bär sozusagen das Feld überlassen.

Doch auch ohne Bären ist der Sanfjället Nationalpark ein Erlebnis. Stundenlang geht man hier durch eine sanfte Landschaft aus Birken- und Kiefernwäldern, die sich immer wieder öffnet und den Blick auf das gewaltige Massiv des Sanfjället freigibt. Das Fjällmassiv besteht aus fünf Gipfeln, von denen das Högfjäll mit 1.278 Metern am höchsten ist. Helles Granitgeröll bedeckt die Hänge, die bei Sonne weiß schimmern und dem Massiv etwas Erhabenes geben. Ein Aufstieg zum Gipfel lohnt sich, denn der Ausblick auf die weite Landschaft ist grandios.

Moore sind Teil der Landschaft

Wer in Härjedalen wandert, kommt nur langsam voran. Oft ist der Boden sumpfig, nicht nur im Sanfället Nationalpark. Moore sind Teil der Landschaft. An einigen Stellen haben Ranger des Nationalparks Holzplanken über besonders schwierige Passagen gelegt, doch vor allem zum Ende der Saison hat das Moor sie auch schon wieder verschluckt. Und so sinkt man auf den Touren immer mal wieder ein und das schmatzende Geräusch unter den Schuhsohlen ist irgendwann ganz normal. Schweden ist nun einmal ein Wasserland. Nicht nur wegen seiner vielen Seen.

Anreise: Wer nicht die komplette Strecke nach Mittelschweden mit dem Auto fahren möchte, gönnt sich eine Überfahrt mit der Stena Line nach Göteborg. Entweder ab Kiel oder ab Frederikshaven (Dänemark), www.stenaline.de.
Unterkunft: Alle Ferienhausagenturen bieten auch Häuser in Härjedalen an, z.B. Interchalet, Dansommer.
Infos: Einen guten Überblick über die Region bietet die Seite www.herjedalen.se (mehrsprachig). Mit tollen Wandertipps und Routenvorschlägen.
Sanfjäll Nationalpark: Mehrere Wanderwege (unbedingt eine gute Karte mitnehmen). Die meisten beginnen in Nyvallen und und Nysätern. Hier gibt es auch Parkplätze und Infotafeln. www.swedishepa.se. Die Seite informiert über alle schwedische Nationalparks (auch auf englisch).

 

 

Graubünden - Ein Eldorado

Graubünden – 150 Täler, 615 Seen und über 1.000 Gipfel

Der Kanton Graubünden in der Schweiz gilt als der beliebteste bei Urlaubern auf Stollenreifen. Hier wurde in den letzten Jahren ein wahres Eldorado für Mountainbikerinnen geschaffen. active woman stellt die Regionen Lenzerheide, Surselva, Savognin und Flims vor.

Lenzerheide

Touren mit tollem Panorama Die wohl vielseitigste Region in Graubünden ist die Lenzerheide. Tourenliebhaberinnen, Genussbikerinnen und Freundinnen des Freeridens finden hier gleichermaßen ihr ganz persönliches Paradies vor. Für alle, die sich ihr Stück Nachmittagskuchen mit ehrlichem Schwitzen verdienen möchten, stehen 850 Kilometer Bike-Touren zur Verfügung. Hier bleibt kein Funktionsshirt trocken. Aber das anstrengende Treten lohnt sich auf alle Fälle. Am Ende jedes Anstiegs wartet ein unglaubliches Panorama über die Schweizer Alpen. Ein ganz besonderes Tourenerlebnis sind die Sonnenaufgangsfahrten, die jeden Sonntag am Rothorn angeboten werden.

Während das Tal unter einem erst so langsam erwacht, verbessert man seine Fitness in einer einmaligen Stimmung. Wer nicht bei jeder Tour an seine Grenzen gehen und lieber die abwechslungsreiche Natur genießen möchte, lässt sich mit der Bergbahn auf die Gipfel bringen. Fünf Bergbahnen mit Bike-Transport stehen zur Auswahl. Der Vorteil: Die anstrengenden Höhenmeter kann man sich sparen und bei den gemütlichen Abfahrten kommt trotzdem eine Menge Fahrspaß auf – eine Postkartenkulisse von oben inklusive.

Die absolute Leidenschaft in der Region zwischen Malix und Brienz/Brinzauls beziehungsweise dem Piz Scalottas und dem Parpaner Rothorn ist wohl das adrenalingeladene Freeriden. Gleich zwei Bike-Parks laden dazu ein, es „fetzen“ zu lassen. Der Bikepark Lenzerheide zählt gemeinsam mit dem Skill Center zu den größten Bikeparks in den Alpen. Zweimal pro Woche kann man bei der Freeride XPerience Freerideluft schnuppern. Die Guides geben Anfängerinnen Techniktipps und führen sie mit großer Begeisterung an rasante Abfahrten und kleine Jumps heran.

Flims

Klein, aber fein Zahlenmäßig ist Flims die kleinste der vier Regionen in Graubünden. In Sachen Spaßfaktor muss sie sich aber nicht zu verstecken. Die 350 Kilometer Bikestrecken bereiten Bikerinnenn zwischen Anfang Mai und Mitte November großes Vergnügen. Freeriderinnen, Enduro-Bikerinnen und Cross Country-Fahrerinnen, aber auch Familien fühlen sich hier wie zuhause. Sie erobern den längsten Flow Country Trail Europas oder auch die Freeride-Strecke und den Bikepark. Ein gut ausgebautes Flyer-Elektrobike-Netz sorgt für Fahrspaß mit Rückenwind.

Surselva

Flache Wege, knackige Anstiege Auch wenn die Region im Nordwesten Graubündens (noch) nicht so bekannt ist, steht sie, was die landschaftliche und topografische Vielfalt betrifft, den Bike-Mekkas in nichts nach. Beachtliche 1.750 Kilometer Bike-Touren schlängeln sich über flache Wiesenwege, abwechslungsreiche Singletrails und knackige Anstiege. Anspruchsvolle Urlauber, die fernab vom großen Rummel Landschaft und Kulinarik genießen möchten, werden hier ihre Traumdestination finden.

Sportlich Orientierte werden genauso fündig wie Einsteigerinnen und Genussbikerinnen. Das breite Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen mit Bike-Transport erweitern den Aktionsradius ungemein. Als absolutes Schmankerl gilt die Mountainbike-Tour „Tomülpass – Abgang mit Therme“. Wer die 17,2 Kilometer und 745 Höhenmeter komplett aus eigener Kraft zurückgelegt hat, wird den Endpunkt der Strecke, die Valser Therme, zu schätzen wissen. Zurück geht es bequem mit dem Postauto und der Rhätischen Bahn. Das ist Erholung pur!

Savognin

Für die ganze Familie 800 Kilometer ausgewiesene Bike-Wege und zusätzlich 1.000 Kilometer Wanderwege, die prinzipiell auch für Mountainbiker geöffnet sind: Die verhältnismäßig kleine Region entpuppt sich als wahrer Allrounder für den Mountainbike-Sport. Sportlich ambitionierte Bikerinnen können sich in dem reizarmen Klima so richtig austoben, aber auch für Familien hat die Region so einiges zu bieten. Das Bike Zentrum/CUBE Active bietet ein Komplett-Programm – angefangen beim Radverleih über geführte Touren bis hin zu tollen Insider-Tipps der Guides für alle, die sich alleine auf den Weg machen.

In der Mountainbike- School for kids erlernen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren spielerisch und doch professionell die wichtigsten Techniken fürs Mountainbiken. Der Nachwuchs ist also bestens betreut, während Mama und Papa den Berg erklimmen. Die ganz Kleinen haben es fast noch besser: Die dürfen nämlich mit auf Tour, zum Beispiel im Leih-Fahrrad-Kinderanhänger. Am Ende kommen wieder alle zusammen – eine Abkühlung im Badesee Lai Barnagn hat sich hier jeder verdient. Wem unterwegs die Puste ausgeht, der kann die Heimreise bequem mit einem der öffentlichen Verkehrsmittel zurücklegen. Zahlreiche Seilbahnen, der Bike & Wanderbus, das Postauto oder der „Bus alpin“ sorgen für das richtige „Stress-Less-Feeling“ im Urlaub.

Über 4.000 Kilometer ausgearbeitete Bike-Routen warten in Graubünden nur darauf, erkundet zu werden. Eine optimale Beschilderung weist den Weg. Zudem gibt es kein Fahrverbot auf Naturstraßen – das sorgt für ungebremsten Fahrspaß. Bei der Auswahl der richtigen Tour hilft die Graubünden Bike App, in der alle Touren nach Schwierigkeitsgrad sortiert sind. Eine große Auswahl an Bike-Schulen mit professionell ausgebildeten Bike-Guides bietet – Top-Kompetenz. Ob man sich einer geführten Tour anschließt oder die atemberaubende Landschaft auf eigene Faust erkundet, die Guides haben immer tolle Tipps, auch für eBike-Touren

Infos zu Ferien in Graubünden:

www.graubuenden.ch/bike

Lenzerheide:

Hotel Alpina ***, www.hotelalpinaparpan.ch, Hotel Collina ***, www.hotelcollina.ch. Extratipp: das BMC Ladies Bike Camp, 13. – 16. August 2015! Teilnehmerinnen profitieren von Reparatur- und Pflegeworkshops und den neusten Testbikes von BMC. Das Camp eignet sich für Einsteigerinnen und Fortgeschrittene gleichermaßen, die Gruppen werden in verschiedene Stärkeklassen aufgeteilt. Ohne Übernachtung ca. 270 Euro, mit Übernachtung im Doppelzimmer ca. 450 Euro.

Flims:

Das Signinahotel in Laax ist als Teil des Rockresort der ideale Ort für alle, die Abwechslung und einen Rundum-Service lieben. Kompetente Ansprechpartner rund ums Thema Biken findet man direkt vor der Haustüre des modernen Hotels. Die etwas andere Art der Halbpension bietet das „Dine around“. Damit kann man jeden Abend ein anderes Restaurant des Resorts wählen – von gut-bürgerlich bis exotisch. Für den Ausklang des Abends stehen fünf verschiedene Bars zur Verfügung. Kleine Shops, ein Frisör und ein Badesee nur wenige Bikeminuten entfernt runden das tolle Konzept ab, www.signinahotel.com.

Surselva: Hotel La Val Bergspa Hotel Brigels ****, www.laval.ch

Savognin: Hotel Cube Savognin***, www.cube-savognin.ch

Weitere Informationen zur MTB-Region Graubünden gibt es bei Mountain Bike Holidays, Tel.: 0043 6542 80480, E-Mail: office@bike-holidays.com, und unter www.bike-holidays.com.