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Schwarz ist Trend - Aktivkohle

Schwarz statt weiß – Aktivkohle

Welche Farbe hat Ihre Gesichtscreme oder Zahnpasta? Weiß,rosa oder zartgrün? Dann müssen Sie sich womöglich umgewöhnen. Der Trend ist Schwarz, dank Aktivkohle.

Es gibt schwarze Zahnpasta, schwarze Duschgels, schwarze Masken und schwarze Peelings. Sie wollen für porentiefe Reinigung sorgen und, zumindest bei der Haut, diese auch nebenbei noch entgiften. Verantwortlich für die schwarze Farbe ist der Wirkstoff Aktivkohle, der aus pflanzlichen oder mineralischen Stoffen hergestellt wird. Der feinkörnige Kohlenstoff besitzt eine poröse Struktur und wirkt wie ein Magnet. Hautschüppchen, Talg und Schmutzpartikel werden von den schwammartigen Poren angezogen. Zusammen mit der zuvor aufgetragenen Maske oder dem Peeling werden sie ganz einfach abgewaschen.

An der Wurzel gepackt

So lautet zumindest das Versprechen der Hersteller. Tatsächlich scheint Aktivkohle besonders tief in die obersten Hautschichten eindringen zu können und dort tiefsitzende Verunreinigungen und Entzündungen zu lösen. Mitesser und Pusteln werden sozusagen an der Wurzel bekämpft. Für Frauen, die unter fettiger Haut und starken Unreinheiten leiden, ist dies daher durchaus interessant.

Detox-Kur

Doch nicht nur Hautprobleme können mit der Aktivkohle behoben werden. Die schwarzen Masken und Peelings eignen sich auch als eine Art Detox-Kur für die Haut. Durch ihre intensive Reinigungswirkung haben sie in jedem Fall einen klärenden und hautverfeinernden Effekt. Für die Aktivkohle spricht zudem, dass sie die Haut nicht austrocknet, sondern den natürlichen Säureschutzmantel der Haut erhält.

Sie wollen überprüfen, ob die Aktivkohle hält, was sie verspricht?

Dazu müssen Sie sich kein teures Produkt kaufen. Sie können die schwarze Maske auch selbst herstellen. Und so geht’s: Zerdrücken Sie zwei oder drei Kohletabletten aus der Apotheke mit einem Löffel oder Mörser. Pro Kohletablette je zwei Teelöffel Gelatinepulver und Wasser hinzufügen und alles miteinander zu einer Paste verrühren. In der Mikrowelle kurz anwärmen. Die Maske im Gesicht verteilen und zehn bis 15 Minuten antrocknen lassen. Die Maske bildet einen festen Film, der dann abgezogen wird.

SCHWARZE ZAHNPASTA

Die dunkle Pampe soll wie eine Whitening-Zahncreme wirken. Statt mit aggressiven Schmirgelteilchen werden die Beläge bei der schwarzen Zahnpasta jedoch durch die absorbierende Wirkung der Aktivkohle entfernt. Für die Zähne ist dies in jedem Fall schonender. Wer schwarze Zahnpaste benutzt, muss den Mund gründlich ausspülen, damit sich keine schwarzen Reste festsetzen.

Bad Hair Day

Nie mehr Bad Hair Days!

Wenn jeder Tag zum Bad Hair Day wird, weil die Haare dünn, splissig oder strähnig sind, braucht Ihr Haar dringend einen neuen Pflegeplan. Mit diesen Tipps bekommen Sie das Haarproblem in den Griff.

Mein Haar ist wie Stroh und lässt sich nicht stylen

Das Problem: Das Haar ist extrem strapaziert und das sieht man ihm auch an. Zu häufiges Färben oder zu heißes Föhnen haben das Haar strohig und spröde gemacht. Oft werden die Haare zum Ende hin dünner und fransen aus.
Soforthilfe: Eine selbst gemachte Maske für strapaziertes Haar macht das Haar weich und geschmeidig. So geht’s: Mischen Sie 1 Ei, 1 TL Honig und 2 TL Olivenöl. Tragen Sie die Mischung auf das nasse Haar auf. Mit einer Frischhaltefolie und einem Handtuch bedecken. 30 Minuten einwirken lassen und gut auswaschen.
Darauf achten: Verwenden Sie Shampoos und Conditioner, die Proteine enthalten, z.B. Hafer- oder Weizenproteine. Sie docken sich an die Keratine (Zellen, aus denen sich die Haare bilden) an und unterstützen den Regenerationsprozess. Gegen Spliss helfen Repair- Produkte mit sogenannten kationaktiven Polymeren. Dies sind positiv aufgeladene Moleküle, die gezielt brüchige Stellen kitten. Extra-Tipp: Lassen Sie Ihr Haar nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Sonst niedrigste Wärme- und Gebläsestufe beim Föhn einstellen.

Mein Haar ist stumpf und ohne Glanz

Das Problem: Ist das Haar sehr trocken, wirkt es oft fahl und glanzlos. Außerdem fällt es nicht schön, weil die Feuchtigkeit und damit die Geschmeidigkeit fehlen. Im Gegensatz zu strapaziertem Haar, das durch äußere Einflüsse geschädigt wurde, wird trockenes Haar bereits an den Haarwurzeln mit zu wenig Fett versorgt. Oft juckt deshalb die Kopfhaut.
Soforthilfe: Massieren Sie regelmäßig Ihre Kopfhaut. Das kurbelt die Durchblutung an und bringt die Talgdrüsen auf Trab, die für ein gesundes Nachwachsen sorgen. Spezielle Kopfhautlotionen unterstützen diesen Prozess. Alternativ können Sie ein paar Tropfen Sesam-, Mandel oder Arganöl verwenden. So wird auch die Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.
Darauf achten: Nehmen Sie nach Möglichkeit ein Shampoo nur für trockenes (nicht strapaziertes) Haar. Hier wird der Schwerpunkt auf Feuchtigkeit gelegt. Gute Feuchtigkeitsspender sind Algen und Meeresmineralien. Produkte, die konzentrierte Fettsäuren von Paranüssen, Mandeln oder Kokosnüssen enthalten, dringen tief in das Haar ein.
Extra-Tipp: Geben Sie ein paar Tropfen Arganöl in das feuchte Haar, 30 Minuten einwirken lassen und dann mit einem milden Shampoo ausspülen. Sorgt für schönen Glanz.


Meine Haare sind wie Schnittlauch


Das Problem: Dünnes, feines Haar reagiert sofort auf falsche Pflege, aber auch auf äußere Faktoren wie Hitze und Feuchtigkeit. Frisuren halten nicht lange, weil dem Haar die Kraft fehlt. Soforthilfe: Verzichten Sie möglichst auf Stylingprodukte wie Wachs oder Schaum. Sie beschweren das Haar und lassen es schnell platt und langweilig aussehen. Mehr Volumen in das Haar bekommen Sie, wenn Sie es mit den Händen trocken kneten und föhnen. Zum Schluss die Spitzenmit der Bürste nach innen föhnen.
Darauf achten: Verwenden Sie wie bei sprödem Haar Shampoos und Kuren, die Proteine (z.B. aus Weizen, Mandel, Hafer) oder Bierhefe enthalten. Sie stärken das Haar. Fettsäuren wie sie z.B. in Weizenkeimöl vorkommen, pflegen das Haar, ohne es schwer zu machen. Extra-Tipp: Stärken Sie die Haare von innen. Kieselsäure, Gelatine und vor allem das Schönheitsvitamin Biotin kräftigen die Haare.

Meine Haare sehen ständig strähnig aus


Das Problem: Die Kopfhaut produziert übermäßig viel Talg, so dass die Haare am Ansatz schnell fettig werden – oft schon wenige Stunden nach der Haarwäsche. Veranlagung, aber auch Stress und hormonelle Gründe können die Ursache sein.
Soforthilfe: Nehmen Sie immer ein Gesichtswasser für fettige Haut und Kosmetiktücher mit ins Büro. Wenn Ihr Haar mittags strähnig wird, tupfen Sie mit der Lotion den Haaransatz ab. Oder: Ansatz mit Babypuder bestäuben und dann ausbürsten.
Darauf achten: Sie können Ihr Haar täglich waschen, aber verwenden Sie dabei nur ein sehr mildes Shampoo oder ein Babyshampoo. Anti-Fett- Shampoos nur ein bis zwei Mal pro Woche verwenden, da sie der Kopfhaut sonst zu viel Fett entziehen.
Extra-Tipp: Eine Spülung aus Heilerde bindet Talg und entfettet besonders fettiges Haar. 10 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen.

Hilfe, ich habe Schuppen


Das Problem: Schuppen im Haar sind ein lästiges Hautproblem, mit dem Betroffene vor allem im Winter kämpfen. Der Prozess der Zellerneuerung gerät aus dem Takt und es kommt zu einer Überproduktion von Talg auf der Kopfhaut. Dies wiederum begünstigt das Wachstum von an sich harmlosen Hefepilzen. Die Haut ist gereizt und schuppt sich.
Soforthilfe: Besorgen Sie sich ein Anti- Schuppen-Shampoo aus der Apotheke. Es dämmt die Infektion und wirkt entzündungshemmend. Außerdem stoppt es den Juckreiz.
Darauf achten: Ist der „Schuppen- Schub“ vorbei, zur Prophylaxe einmal pro Woche ein normales Anti- Schuppen-Shampoo verwenden. Dazwischen die Haare mit einem milden Shampoo waschen. Auf keinen Fall Produkte für fettiges Haar verwenden. Sie trocknen die Kopfhaut aus und aktivieren dadurch die Talgdrüsen erneut.
Extra-Tipp: Wenn Sie zu Haar-Schuppen neigen, vermeiden Sie zu häufiges Bürsten und verwenden keine Drahtbürsten. Dies kann die Entstehung von Schuppen begünstigen