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Brandi Chastain celebrates

Die Geschichte des Sport-BHs

Vor 20 Jahren war ein Sport-BH ein großes Thema im Fernsehen und in allen großen Tageszeitungen. Doch die Geburtsstunde des Kleidungsstücks liegt noch viel weiter zurück und ist eng mit männlicher Funktionswäsche verbunden.

Verteidigerin Brandi Chastain lief zum fünften Elfmeter an. Bei der Fußball-WM 1999 stand es im Elfmeterschießen 4:4 zwischen China und dem Gastgeberteam aus den USA. Chastain verwandelte den entscheidenden Elfer und machte ihr Land zum Weltmeister. Ob der Ball rechts unten oder links oben einschlug, kann heute wohl kaum jemand mal eben beantworten. Ihr Jubel danach ist allerdings immer noch präsent. Sie riss sich das Trikot vom Körper und wirbelte es durch die Luft, ehe sie auf die Knie sank. In diesem Moment betrat zum ersten Mal ein Kleidungsstück die große Bühne, das bis dahin eigentlich immer versteckt war: der Sport-BH.

„Es war ein krönender Moment für Frauen überall auf der Welt, ein Moment der Freiheit, der Befreiung“ sagte die Managerin von Chastains Fußballmannschaft zu dem ikonischen Bild der WM in einem Interview mit der „New York Times“. „Es wurde die Last von uns geworfen, die sagt: ‚Du kannst das nicht, weil du eine Frau bist.‘ Dieser Moment schrie: ‚Doch, ich kann das!‘“ Die Mode-Industrie meldete im folgenden Jahr große Anstiege beim Sport-BH-Verkauf. Das, was bisher immer nur drunter war, wurde zum Gesprächsthema Nr. 1. Heute – 20 Jahre später – reicht ein Blick auf die angesagtesten Instagram-Bilder von Sportlerinnen und Fitness-Models, um zu erkennen, wie groß, bunt und vielfältig die Auswirkungen des Steins sind, den Chastain 1999 ins Rollen brachte. Ihr Name ist daher eng mit der Geschichte des Sport-BHs verknüpft, auch wenn sie ihn natürlich nicht erfunden hat.

Erfindung von drei Lauffreundinnen

Ende der 1970er-Jahre waren drei laufbegeisterte Frauen von der University of Vermont in den USA die unbequemen und unpraktischen BHs, die sie beim Training tragen mussten, leid. Also tüfteteln Hinda Miller, Lisa Lindahl und Polly Smith gemeinsam an einem Ausweg aus ihrer Laufmisere. Die Lösung fanden sie bei männlichen Sportlern: Smith, die für das Theater der Uni Kostüme anfertigte, und ihre Freundinnen nähten zwei „Jockstraps“ (Hodenschutz für Sport treibende Männer) aneinander. Der „Jockbra“, der später in „Jogbra“ umbenannt wurde, war geboren und ermöglichte Frauen, so exzessiv Sport zu treiben, wie sie wollten. Brandi Chastains Sport-BH, der bekannteste der Geschichte, ist bei ihr eigentlich nicht mehr im aktiven Gebrauch. „Aber wenn die Wäsche wenig wird, ziehe ich ihn noch an“, erzählt die ehemalige Fußballerin, die sich heute unter anderem für den Kampf gegen Brustkrebs starkmacht.

Kerstin Börß

Young person running over the parking lot

Urban Running

Ein ausgedehnter Lauf vor der ­Arbeit oder eine kurze, knackige ­Abendrunde zum Entspannen  – wenn das Wetter schöner wird, machen wir die Laufstrecken in den Städten wieder unsicher – und wollen dabei gut aussehen.

Wie soll man sich an einem langen Arbeitstag die zwei Stunden zusätzliche Zeit fürs Laufen nehmen? Viele Vollzeitbeschäftigte wissen nicht, wie sich das Hobby Laufen in den Business-Alltag integrieren lässt. Zwei Stunden, die nur einem selbst gehören, in denen man die Seele baumeln lassen kann und nur mit sich und seinen Gedanken allein ist, sind das Ziel eines ausgiebigen „Run“. Sich die Zeit zu sparen, um noch irgendwo in der Natur eine geeignete Strecke zu finden, ist vielen nicht möglich.

Beim „Urban Runnning“ verzichtet man genau darauf: Jede Stadt dient hier als neue, geeignete Laufstrecke. Den Geruch von Asphalt, von Dreck und die Geräusche von Autos und dem lauten Leben finden viele Läufer gerade inspirierend. So lässt sich das Laufen vor der Arbeit doch noch in den Zeitplan integrieren, und man kann locker und entspannt in den Tag starten. Natürlich hat der Urban-Running-Trend auch seinen ganz eigenen Modestil: Locker, lässig und etwas abgerockt dürfen die Kleidungsstücke sein, die vom ­coolen Stadtläufer getragen werden. Schwarz, Grau und Weiß sind hier die „Farben“ der Wahl. Wir ­zeigen Ihnen die coolsten Teile der Saison!

 

Puma HYBRID NX TZ Damen-Laufschuhe: Der neue Hybrid NX mischt die Welt der Dämpfungsschuhe mächtig auf. Perfekt auch als Sneaker zu tragen, verbindet dieser neue Laufschuh Hybrid-Zwischensohlen-Technologie mit einem absolut streetweartauglichen Design. Preis: 90,00 Euro. www.puma.com

Nike Air Max Leg-A-See: Erweitern Sie Ihre Tights-Sammlung mit den Nike Air Max Leg-A-See Leggings. Sie bestehen aus elastischem, geschmeidigem Jersey-Material für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, sind mit Nike Air Max-Logos versehen und haben eine Länge, die Ihre Schuhe perfekt zur Geltung bringt. Preis: 35,00 Euro. www.nike.com

…alle Produkte finden Sie in der active woman-Ausgabe 2/2019.

 

Lara Wassermann

Woman running for marathon

Showerfresh den ganzen Tag

Schwitzen ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf vermehrte Anstrengung oder Stress. Um unangenehmen Körpergeruch sowohl im Alltag als auch beim Sport zu verhindern, ist ein Deo vonnöten. Die active woman-Redaktion verrät Ihnen, welche Produkte halten, was sie versprechen.

Zum Sprühen, Rollen oder Cremen, mit oder ohne ­Aluminiumsalze, mit dezentem oder fruchtigem Duft – die Auswahl an Deodorants scheint unendlich. Frischer Schweiß riecht neutral, erst wenn die auf der Haut sitzenden Bakterien den Schweiß zersetzen, entsteht der unangenehme Geruch. Sowohl Deodorants als auch Antitranspirante verhindern den unschönen Körpergeruch. Ein Antitranspirant reduziert zudem die Schweißproduktion um bis zu 70 Prozent. Meist enthalten die schweißhemmenden Produkte Aluminiumsalze, die dafür sorgen, dass sich die Poren zusammenziehen und die Schweißkanäle blockiert werden. Allerdings stehen aluminiumhaltige Antitranspirants auch häufig in der Kritik, da Aluminium im Verdacht steht, Brustkrebs und Alzheimer-Erkrankungen zu begünstigen. Wissenschaftlich ist dies laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bisher allerdings nicht zweifelsfrei bewiesen. Dennoch sollten Deos mit Aluminium sparsam und nicht direkt nach einer Rasur verwendet werden.

Die active woman-Redaktion hat verschiedene Produkte ­unter die Lupe genommen, sowohl in Alltagssituationen als auch bei mehr oder minder schweißtreibenden sportlichen Aktivitäten – beim Yoga und beim BOP-Workout. Unser Fazit: Mit allen getesteten Deos können Sie den Alltag entspannt genießen, aber nicht jedes eignet sich für besonders anspruchsvolle sportliche Aktivitäten. Häufig wird aluminiumfreien Produkten nachgesagt, schlechte Gerüche lediglich zu überdecken – dieses Gerücht können wir nicht bestätigen. Fakt ist: Ohne Aluminium verhindern die Deos zwar die Schweißbildung nicht, die Geruchsbildung hingegen schon.

 

Tipp der Redaktion: Größte Effektivität: Hidrosis Control Roll-on

Der Roll-on mit Anti-Weiß-Effekt stoppt den Schweiß, verhindert zuverlässig Geruchsbildung für 48 Stunden. Es ist dreifach wirksam: Aluminiumsalz reguliert die Schweißproduktion, Zinkricinoleat entfernt Gerüche und Triethylcitrat wirkt antibakteriell, um eine erneute Geruchsbildung zu vermeiden. Unser Fazit: Das Antitranspirant hat keinen besonderen Eigengeruch und riecht neutral – ich hätte mir jedoch eine frischere Note gewünscht. Das Produkt ist sehr ergiebig und wirksam, sodass mich weder ein Workout noch der tägliche Arbeitsstress zum Schwitzen gebracht hat. Die Wirksamkeit überzeugt absolut, was den hohen Preis rechtfertigt. Preis: 9,90 € www.ducray.de

 

Tipp der Redaktion: Preis-Leistungs-Sieger: Nivea dry active Spray/Nivea dry comfort Creme

Spray und Creme bieten einen zuverlässigen Anti-Transpiranz- Schutz für 48 Stunden. Die hocheffektive Dual-Active-Formel mit zwei besonders wirksamen Inhaltsstoffen wirkt effektiv gegen Achselnässe, hält die Achseln angenehm trocken und verhindert schlechten Körpergeruch. Unser Fazit:  Beide Nivea-Produkte bieten einen frischen Duft und garantieren ein trockenes Hautgefühl den ganzen Tag. Auch schweißtreibende sportliche Aktivitäten können den Deos nichts anhaben. Die Creme hinterlässt zudem nach dem Auftragen ein sehr angenehmes Hautgefühl und zieht schnell ein. Sowohl das Spray als auch die Creme überzeugen auf der ganzen Linie – klare Kaufempfehlung! Preis: 1,79 € (Spray), 2,99 € (Creme) www.nivea.de

 

Nicole Audrit

Female athlete resting

Ab in die Wäsche

Oberteil nass, Hose nass, alles nass: Je anstrengender die Einheit ist, desto schweißtreibender ist sie auch. So befreiend sich das auf unsere Seele auswirkt, so problematisch kann es werden, wenn wir danach die Pflege unseres Körpers vernachlässigen.

Kaum ein Teint ist so schön wie der nach einer Sporteinheit. Beim Blick in den Spiegel nach einem Winterlauf strahlt die Haut frisch, und die Wangen leuchten rosig – natürlich unterstützt von den glänzenden Augen. Der Sport an der ­frischen Luft hat die Durchblutung nach oben gekurbelt und die Haut mit Sauerstoff versorgt. Auch der Schweiß ist zunächst einmal sehr gut für die Haut. „Im Schweiß sind Substanzen enthalten, die notwendig für die Haut sind, und ich brauche Schweiß für die Temperaturregulierung“ sagt zum Beispiel die Augsburger Dermatologin Dr. Julia Welzel. Zu feucht möge es die Haut aber auch nicht, wenn sich die Feuchtigkeit zum Beispiel in Hautfalten staue. Daher sollte man darauf achten, dass der Schweiß beim Sport verdunsten kann – also atmungsaktive Kleidung wählen.

Und auch wer die Hygiene nach schweißtreibenden Trainingsaktivitäten schleifen lässt, kann schnell die Quittung in Form von Dermatosen, also Entzündungen der oberen Hautschichten, bekommen. Begünstigende Aspekte für Hautinfektionen sind unter anderem das verstärkte Schwitzen, enger Kontakt zu anderen Sportlerinnen, die Benutzung von Trainingsgeräten und Umkleide­räumen sowie das ­Tragen der immer ­gleichen Sportkleidung.

Kleine Duschanleitung

Um zunächst einmal Entzündungen und Irritationen zu vermeiden, gilt es, ein paar Tipps zu beachten. Der erste liegt auf der Hand beziehungsweise direkt im Badezimmer: die Dusche. Denn Sportlerinnen sollten ihre Haut regelmäßig und natürlich besonders nach dem Training reinigen und damit von Schmutzpartikeln oder Schweißrückständen befreien. Dabei gilt es, nicht zu übertreiben. Denn auch zu langes Duschen strapaziert die Haut. So schön entspannend es auch zunächst sein mag, sich nach dem Laufen vom Wasser berieseln zu lassen. Bei der Temperatur sollte es weder zu heiß noch zu kalt werden. Beim Duschen mit heißem Wasser wird der natürliche Fettfilm der Haut abgespült, und die Haut trocknet somit schneller aus. Ähnliches geschieht bei zu aggressiven, meist sehr schäumenden Duschgelen. Wer sowieso zu trockener Haut neigt, sollte auf jeden Fall auf milde Produkte achten. Das Nein zum heißen Duschen bedeutet allerdings auch kein Ja für die kalte Dusche.

Denn sehr kaltes Duschen ist ebenfalls kontraproduktiv. Schließlich sorgt das kalte Duschwasser dafür, dass man nach dem Duschen wieder schnell zum Schwitzen kommt. Nach dem Duschen ist es außerdem sehr wichtig, sich komplett abzutrocknen. Das sollte möglichst schnell gehen, damit das Wasser nicht auf der Haut verdunstet und dieser damit noch mehr Feuchtigkeit entzieht. Zu rabiat darf dabei aber nicht gerubbelt werden, da auch das für trockene und irritierte Haut sorgen kann. Bevor es dann wieder in die Anziehsachen geht, hilft das Eincremen, einer spröden Haut entgegenzuwirken.

Beim Reinigen nach der Sporteinheit verdient zudem das Gesicht besondere Beachtung. Schließlich öffnen sich beim Schwitzen die Hautporen, und Schmutz­partikel werden heraustransportiert. Schon beim Sport ist es daher besser, kein Make-up zu tragen, welches die Poren verstopfen kann. Wenn nun nach der Trainingseinheit der Schweiß, die Schmutzpartikel, Hautschüppchen und Make-up-Reste auf der Haut trocknen, können die Poren verstopft ­werden. Und gerade hier fühlen Bakterien sich ­besonders wohl. Wer nach dem Sport zu lange mit der Reinigung des Gesichts wartet, riskiert eine unnötige Pickelbildung. Beim Säubern kann auch eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste helfen.

Das hilft bei der Hygiene:

Punkt 1 – Handtücher

Ganz praktische Hygienetipps gilt es im ­Fitness-Studio zu beachten. Das fängt schon beim Packen der Sporttasche an. In diese gehören unbedingt mindestens zwei Handtücher. Eines benutzten Sie ausschließlich dafür, sich beim Sport den Schweiß aus dem Gesicht abzuwischen. Das sollte ­nämlich nicht mit den Händen gemacht werden, mit denen auch die Sportgeräte angefasst werden, da diese von zahlreichen Personen benutzt werden. Und diese verteilen Bakterien an den verschiedenen Geräten. Dieses Schweißhandtuch sollte direkt nach dem Training gewaschen werden und keinesfalls eine zweite Karriere als Duschhandtuch beginnen. Dafür dient ausschließlich das zweite Handtuch aus der Sporttasche. Zusätzlich ist es hilfreich, ­darauf zu achten, sich im Fitness-Studio nicht allzu oft ins Gesicht zu fassen.

Punkt 2 – Klamotten

Außer dem Schweißhandtuch darf auch die Sportkleidung nach jedem Einsatz in die Wäsche. Dabei muss es nicht immer das volle Waschprogramm sein, manchmal reicht auch Handwäsche mit Shampoo als reinigendes Element aus. Wichtig ist ­besonders bei Funktionskleidung, diese nicht mit normaler Wäsche zu kombinieren, da auf diesem Weg Flusen an den atmungsaktiven Anziehsachen hängenbleiben können. Wenn der Schweißgeruch einfach nicht aus Shirt und Co. verschwinden will, darf keinesfalls eine höhere Temperatur gewählt werden. Entgegen der vorgeschriebenen Temperatur zu waschen kann die Funktion der Kleidung beeinträchtigen. Dies gilt auch für Weichspüler. Bei besonders aggressivem Geruch können die Sportklamotten vor der Wäsche mit Essig oder Kernseife ­vor­behandelt werden.

Punkt 3 – Yogamatte

Wer die Sportklamotten immer vorschriftsmäßig wäscht, hat vielleicht trotzdem noch eine Bakterienschleuder im Zimmer – die Yogamatte. Wer beim ­Yoga schwitzt, und das dürfte eigentlich jeder Yogi sein, verteilt den Schweiß direkt auf der Yogamatte. Wenn die Einheit im ­Studio oder im heimischen Wohnzimmer vorbei ist, wird die nun vollgeschwitzte Matte oftmals sorglos zusammengerollt und bis zur nächsten Einheit weggepackt. Bakterien dürfen sich freuen – selbst dann, wenn man die Matte während der Einheit mit einem Handtuch bedeckt hat. Manche Yogamatten dürfen in die Waschmaschine, das ist die einfachste Variante der Reinigung. Schonender ist es, die Matte mit einer Essig­mischung abzuwaschen. Oder man schafft sich direkt ein spezielles Yogamatten-Spray oder ein anderes Desinfek­tionsspray an.

 

Kerstin Börß

Schwarz ist Trend - Aktivkohle

Schwarz statt weiß – Aktivkohle

Welche Farbe hat Ihre Gesichtscreme oder Zahnpasta? Weiß,rosa oder zartgrün? Dann müssen Sie sich womöglich umgewöhnen. Der Trend ist Schwarz, dank Aktivkohle.

Es gibt schwarze Zahnpasta, schwarze Duschgels, schwarze Masken und schwarze Peelings. Sie wollen für porentiefe Reinigung sorgen und, zumindest bei der Haut, diese auch nebenbei noch entgiften. Verantwortlich für die schwarze Farbe ist der Wirkstoff Aktivkohle, der aus pflanzlichen oder mineralischen Stoffen hergestellt wird. Der feinkörnige Kohlenstoff besitzt eine poröse Struktur und wirkt wie ein Magnet. Hautschüppchen, Talg und Schmutzpartikel werden von den schwammartigen Poren angezogen. Zusammen mit der zuvor aufgetragenen Maske oder dem Peeling werden sie ganz einfach abgewaschen.

An der Wurzel gepackt

So lautet zumindest das Versprechen der Hersteller. Tatsächlich scheint Aktivkohle besonders tief in die obersten Hautschichten eindringen zu können und dort tiefsitzende Verunreinigungen und Entzündungen zu lösen. Mitesser und Pusteln werden sozusagen an der Wurzel bekämpft. Für Frauen, die unter fettiger Haut und starken Unreinheiten leiden, ist dies daher durchaus interessant.

Detox-Kur

Doch nicht nur Hautprobleme können mit der Aktivkohle behoben werden. Die schwarzen Masken und Peelings eignen sich auch als eine Art Detox-Kur für die Haut. Durch ihre intensive Reinigungswirkung haben sie in jedem Fall einen klärenden und hautverfeinernden Effekt. Für die Aktivkohle spricht zudem, dass sie die Haut nicht austrocknet, sondern den natürlichen Säureschutzmantel der Haut erhält.

Sie wollen überprüfen, ob die Aktivkohle hält, was sie verspricht?

Dazu müssen Sie sich kein teures Produkt kaufen. Sie können die schwarze Maske auch selbst herstellen. Und so geht’s: Zerdrücken Sie zwei oder drei Kohletabletten aus der Apotheke mit einem Löffel oder Mörser. Pro Kohletablette je zwei Teelöffel Gelatinepulver und Wasser hinzufügen und alles miteinander zu einer Paste verrühren. In der Mikrowelle kurz anwärmen. Die Maske im Gesicht verteilen und zehn bis 15 Minuten antrocknen lassen. Die Maske bildet einen festen Film, der dann abgezogen wird.

SCHWARZE ZAHNPASTA

Die dunkle Pampe soll wie eine Whitening-Zahncreme wirken. Statt mit aggressiven Schmirgelteilchen werden die Beläge bei der schwarzen Zahnpasta jedoch durch die absorbierende Wirkung der Aktivkohle entfernt. Für die Zähne ist dies in jedem Fall schonender. Wer schwarze Zahnpaste benutzt, muss den Mund gründlich ausspülen, damit sich keine schwarzen Reste festsetzen.

pH Wert von 5,5 für Ihre Haut

5 Fakten über unsere Haut

Gesunde Haut ist sauer – und ein intakter Hautschutzmantel der beste Schutz gegen negative Umwelteinflüsse

„Das geht mir unter die Haut“. „Das ist doch zum aus der Haut fahren“. „In deiner Haut möchte ich nicht stecken“. Es gibt unzählige Sprichwörter, die zeigen, welch große Bedeutung unsere Haut für uns und unser Wohlbefinden hat. Kein Wunder: Unsere Haut ist ein echtes Multitalent! Sie steuert einerseits unzählige physiologisch lebenswichtige Vorgänge und ist andererseits unser schönstes Aushängeschild.

Unser größtes Organ

Als größtes Organ nimmt die Haut eines erwachsenen Menschen eine Fläche von durchschnittlich 1,7 m2 ein. Ihr Gewicht macht zwischen 15 bis 20 Prozent des Gesamtkörpergewichts aus. Entsprechend umfänglich sind die Aufgaben unserer Haut: Sie schützt uns vor schädlichen Umwelteinflüssen, regelt den Wasser- und Wärmehaushalt des Körpers und steuert unsere Sinneseindrücke

Gesunde Haut ist sauer

Unsere Haut hat, wenn sie einen gesunden, leicht sauren pH-Wert aufweist, eine wichtige Barrierefunktion. Dieser wichtige Hautschutzmantel kommt durch körpereigene Substanzen wie Schweiß, Talg und Hornzellen zustande und bietet Schutz vor negativen Umwelteinflüssen. So bleibt die Haut frei von Infektionen, Reizungen, Allergien und Austrocknung. Wir kommen aber nicht automatisch mit diesem für uns so wichtigen Hautschutzmantel auf die Welt: Die Anpassung an den Schutzbedarf übernimmt die Haut ganz selbstständig, indem sie den neutralen pH-Wert des Neugeborenen nach wenigen Tagen in den leicht sauren Bereich absinken lässt.

Sympathieträger und Aushängeschild

Den anderen gut riechen zu können, ist ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Partners. Auch hier spielt ein intakter Hautschutzmantel eine wichtige Rolle. Denn er reguliert z.B. die bakterielle Zersetzung der

Schweißbestandteile und unterstützt die Wirkung von Deos. Neben der olfaktorischen Wirkung spielt natürlich auch die Optik gesunder Haut eine Rolle: Eine gesunde, strahlende und gepflegte Haut prägt unser Erscheinungsbild. Jeden Tag – ein Leben lang!

Spiegel der Seele

Trotz ihrer vielfältigen Schutzfunktionen ist die Haut ein sensibles Organ. Hautkrankheiten können typische Phänomene eines übergroßen Hygienebedürfnisses und unserer schnelllebigen Zeit sein. Hygiene und Frische liegen uns am Herzen, aber beim Waschen mit herkömmlicher Seife waschen wir den natürlichen Hautschutzmantel förmlich ab und bieten Bakterien, die sich naturgemäß auf unserer Hautoberfläche tummeln, eine gute Angriffsfläche für Unreinheiten und Hauterkrankungen. In Verbindung mit Stress können sich Erkrankungen wie Neurodermitis auf vorerkrankter Haut verschlimmern. Seifenfreie Reinigungsprodukte, die an den pH-Wert des hauteigenen Säureschutzmantels angepasst sind, bieten hier bessere Alternativen.

Anti-Pollution Hautschutz

Feinstaub, Ozon und UV-Strahlen – die Liste umweltbedingter Stressfaktoren für die Haut ist lang. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Luftverschmutzung insbesondere in Großstädten belastet die Haut und kann zu vorzeitiger Hautalterung führen. Umso wichtiger ist es, die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut zu erhalten. Reinigen, schützen, neutralisieren und regenerieren sind vier wichtige Schritte, die natürlichen Reparaturmechanismen zu erhalten und die Haut vor umweltbedingten Schäden zu schützen. Die auf den für die Hautpflege wichtigen pH-Wert 5,5 abgestimmten Pflege- und Reinigungsprodukte von sebamed liefern einen wertvollen Beitrag zur Risikominimierung durch Schadstoffe.

 

Quelle: Sebapharma GmbH & Co. KG

Bräunen - die Sonne gesund genießen

Von Sonnenjunkies und Schattenmodels

Bräunen – Unter dem Schirm mit Sonnenblocker oder Vollgas in der Mittagshitze

Beim Thema Bräunen am Strand gehen die Urlauber-Meinungen seit jeher auseinander. Doch die Zeiten der Tiefenbräune scheinen vorbei zu sein. So jedenfalls der Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von HolidayCheck. Das Portal hat vier verschiedene Bräunungstypen identifiziert.

„Die Sonnenanbeter“ – Bräunen mit Bedacht

Die „Sonnenanbeter“ stellen die größte Gruppe am Strand dar: Über die Hälfte der Befragten – nämlich 52 Prozent – versuchen im Urlaub braun zu werden, allerdings nur ganz langsam und mit regelmäßigem Eincremen. 54 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer zählen sich zu dieser Kategorie, in der die Sonnenmilch ein ständiger Begleiter ist.

„Die Gesundheitsbewussten“ – Sicherheitshalber blass

Unter dem Sonnenschirm, mit Sonnenhut und hohem Lichtschutzfaktor auf der Haut verbringen die „Gesundheitsbewussten“ ihren Urlaub. Braun werden auf Kosten der Gesundheit kommt für ein Fünftel (21 Prozent) der Umfrageteilnehmer somit nicht in Frage. So sagen 23 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer, dass sie „aus gesundheitlichen Gründen lieber blass bleiben“. Die meisten „Gesundheitsbewussten“ am Urlaubsstrand kommen aus Bayern (29 Prozent), dem Saarland (31 Prozent) und Schleswig-Holstein (33 Prozent).

„Die Sonnenjunkies“ – Ohne Rücksicht auf Verluste

Elf Prozent der Befragten versuchen so schnell wie möglich so braun wie möglich zu werden. Die Urlaubszeit ist begrenzt, daher geht es vom Flugzeug direkt an den Strand. Männer und Frauen liegen in dieser Gruppe nahezu gleichauf. Auffallend ist aber, dass die Anzahl der „Sonnenjunkies“ mit dem Alter abnimmt: Während knapp ein Viertel (23 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen in diese Kategorie fallen, sind es bei den 25- bis 44-Jährigen nur noch 13 Prozent und bei den über 55-Jährigen sogar nur noch acht Prozent.

„Die Schattenmodels“ – Stylefaktor Blässe

Auf die vornehme Blässe legen nur zwei Prozent der Umfrageteilnehmer Wert. Sie bevorzugen den hellen Hautton nicht zwangsläufig aus gesundheitlichen, sondern aus Style-Gründen – braun werden ist ihrer Meinung nach out. Während fünf Prozent der 18 bis 24-Jährigen beim Sonnenbaden an diesen Style-Faktor denkt, sind es bei der Elterngeneration – den 45- bis 54-Jährigen – nur noch ein Prozent.

 

Naturkosmetik

Schön natürlich

Naturkosmetik verspricht Pflege ohne schlechtes Gewissen und vor allem ohne kritische Inhaltsstoffe. Doch was kann die grüne Kosmetik wirklich?

Die gute Nachricht: Es gibt sie tatsächlich. Echte Naturkosmetik, die in ihrer Wirksamkeit mit Produkten bekannter Kosmetikmarken aus Parfümerien oder Drogerien durchaus konkurrieren kann. Das Problem: Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff. Hersteller und Verbände haben daher eigene Kriterien festgelegt und Gütesiegel entwickelt. Dies führt jedoch dazu, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Siegeln gibt. Für Kunden, die auf Naturkosmetik umstellen wollen, ist es schwierig, sich im Siegel-Wirrwarr zurechtzufinden. Zumal viele Hersteller sich von mehreren Verbänden zertifizieren lassen und es durchaus vorkommen kann, dass auf einer Handcreme gleich drei Siegel prangen.
Dennoch gibt es ein paar Entscheidungshilfen. Seriöse und vertrauenswürdige Siegel sind NATRUE, Ecocert, BDIH-kontrollierte Natur-Kosmetik und Demeter. Alle Siegel haben strenge Auflagen und ein nachvollziehbares Kontrollsystem. Ist eines dieser Siegel auf einer Verpackung, kann man sich sicher sein, tatsächliche Naturkosmetik zu kaufen.

Was ist überhaupt Naturkosmetik?

Das wichtigste Merkmal von Naturkosmetik ist der Verzicht auf künstliche Inhaltstoffe, Paraffine (Erdöl) und Silikone sowie andere Erdölprodukte. Auch synthetische Duftstoffe werden bei Naturkosmetika nicht verwendet. In den Produkten selbst sind meist nur pflanzliche Stoffe sowie Stoffe mineralischer und tierischer Herkunft enthalten. Zu tierischen Stoffen zählen etwa Bienenwachs oder Lanolin (Wollfett). Vegan ist Naturkosmetik daher nicht automatisch. Wer auf vegane Naturkosmetik Wert legt, muss zusätzlich auf das vegane Siegel achten.

Auch ist Naturkosmetik nicht automatisch Bio-Kosmetik. Zwar enthalten die meisten Naturkosmetika Inhaltsstoffe wie etwa Pflanzenöle, die biologisch erzeugt sind. Viele Hersteller können jedoch keine 100-prozentige Bio-Qualität garantieren, weil ein Teil der verwendeten Pflanzen oder Extrakte aus konventionellem oder nicht zertifiziertem Anbau stammt. Soll die Naturkosmetik auch Bio-Kosmetik sein, müssen auf der Packung noch das Bio-Siegel oder das Demeter-Siegel sein. Auch ein Blick auf die Labels selbst hilft weiter. So unterscheidet etwa das NATRUE-Siegel zwischen Naturkosmetik und Bio-Kosmetik.

Aber wie gut ist nun die Naturkosmetik?

Fest steht: Der Forschungsaufwand, der in den Laboren der Naturkosmetikhersteller betrieben wird, unterscheidet sich kaum von dem großer Konzerne. Pharmazeuten, Biologen, Chemiker und Lebensmitteltechniker arbeiten auch hier mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Wirkstoffe oder der Entdeckung neuer Wunderpflanzen – auch weil die grüne Kosmetik boomt. Der Unterschied zu anderen Herstellern besteht neben den natürlichen Inhaltsstoffen auch im Verfahren und der Weiterverarbeitung. So findet die Aufbereitung der Pflanzen vor allem auf physikalischem Weg – etwa durch Pressung – statt. Erlaubt sind außerdem enzymatische und mikrobiologische Verfahren.

Wie verträglich ist Naturkosmetik?

Sanft und verträglich, das wird meist mit Naturkosmetik assoziiert. Die Logik dahinter: Was aus der Natur kommt, ist natürlich und muss deshalb gut tun. Für Menschen, die unter Allergien leiden oder sehr empfindliche Haut haben, kann diese Einschätzung jedoch fatal sein. Viele Pflanzen oder deren Extrakte sind höchst wirksam– und genau deshalb unter anderem für die Arzneimittelforschung so interessant. Aber auch Pflanzen haben Nebenwirkungen. So ist etwa bekannt, dass Teebaumöl, aber auch Vanille und Schafgarbe bei manchen Menschen zu Hautreaktionen führen. Statt die Haut zu beruhigen, wird sie gereizt. Wer bereits ohnehin unter Allergien leidet, sollte auch bei Naturkosmetik vorsichtig sein und sie zunächst an der Ellenbeuge testen.

Wie sicher ist Naturkosmetik?

Produkte werden ohne synthetische Konservierungsstoffe hergestellt, es besteht also theoretisch die Gefahr, dass sich in den Cremes Keime bilden. Aber: Hersteller müssen die mikrobiologische Sicherheit ihrer Erzeugnisse gewährleisten. Das Konservieren von Erzeugnissen mit rein natürlichen Mitteln ist jedoch schwierig und erfordert spezielles Fachwissen. Siegel wie NATRUE und BDIH erlauben daher die Verwendung von bestimmten naturidentischen Konservierungsstoffen. Dies muss jedoch auch der Packung klar gekennzeichnet sein.

Tipp: Generell sind Tuben empfehlenswerter. Hier ist die Öffnung kleiner und eine mögliche Keimbelastung sehr viel geringer. Cremes sollten außerdem bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius gelagert werden. Ein Spatel hilft, eine mögliche Keimbelastung, die mit dem Finger übertragen werden könnte, zu vermeiden. Und wenn ein Spatel gerade nicht zu Hand ist? Vor dem Eincremen immer die Hände waschen.

 

Bad Hair Day

Nie mehr Bad Hair Days!

Wenn jeder Tag zum Bad Hair Day wird, weil die Haare dünn, splissig oder strähnig sind, braucht Ihr Haar dringend einen neuen Pflegeplan. Mit diesen Tipps bekommen Sie das Haarproblem in den Griff.

Mein Haar ist wie Stroh und lässt sich nicht stylen

Das Problem: Das Haar ist extrem strapaziert und das sieht man ihm auch an. Zu häufiges Färben oder zu heißes Föhnen haben das Haar strohig und spröde gemacht. Oft werden die Haare zum Ende hin dünner und fransen aus.
Soforthilfe: Eine selbst gemachte Maske für strapaziertes Haar macht das Haar weich und geschmeidig. So geht’s: Mischen Sie 1 Ei, 1 TL Honig und 2 TL Olivenöl. Tragen Sie die Mischung auf das nasse Haar auf. Mit einer Frischhaltefolie und einem Handtuch bedecken. 30 Minuten einwirken lassen und gut auswaschen.
Darauf achten: Verwenden Sie Shampoos und Conditioner, die Proteine enthalten, z.B. Hafer- oder Weizenproteine. Sie docken sich an die Keratine (Zellen, aus denen sich die Haare bilden) an und unterstützen den Regenerationsprozess. Gegen Spliss helfen Repair- Produkte mit sogenannten kationaktiven Polymeren. Dies sind positiv aufgeladene Moleküle, die gezielt brüchige Stellen kitten. Extra-Tipp: Lassen Sie Ihr Haar nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Sonst niedrigste Wärme- und Gebläsestufe beim Föhn einstellen.

Mein Haar ist stumpf und ohne Glanz

Das Problem: Ist das Haar sehr trocken, wirkt es oft fahl und glanzlos. Außerdem fällt es nicht schön, weil die Feuchtigkeit und damit die Geschmeidigkeit fehlen. Im Gegensatz zu strapaziertem Haar, das durch äußere Einflüsse geschädigt wurde, wird trockenes Haar bereits an den Haarwurzeln mit zu wenig Fett versorgt. Oft juckt deshalb die Kopfhaut.
Soforthilfe: Massieren Sie regelmäßig Ihre Kopfhaut. Das kurbelt die Durchblutung an und bringt die Talgdrüsen auf Trab, die für ein gesundes Nachwachsen sorgen. Spezielle Kopfhautlotionen unterstützen diesen Prozess. Alternativ können Sie ein paar Tropfen Sesam-, Mandel oder Arganöl verwenden. So wird auch die Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.
Darauf achten: Nehmen Sie nach Möglichkeit ein Shampoo nur für trockenes (nicht strapaziertes) Haar. Hier wird der Schwerpunkt auf Feuchtigkeit gelegt. Gute Feuchtigkeitsspender sind Algen und Meeresmineralien. Produkte, die konzentrierte Fettsäuren von Paranüssen, Mandeln oder Kokosnüssen enthalten, dringen tief in das Haar ein.
Extra-Tipp: Geben Sie ein paar Tropfen Arganöl in das feuchte Haar, 30 Minuten einwirken lassen und dann mit einem milden Shampoo ausspülen. Sorgt für schönen Glanz.


Meine Haare sind wie Schnittlauch


Das Problem: Dünnes, feines Haar reagiert sofort auf falsche Pflege, aber auch auf äußere Faktoren wie Hitze und Feuchtigkeit. Frisuren halten nicht lange, weil dem Haar die Kraft fehlt. Soforthilfe: Verzichten Sie möglichst auf Stylingprodukte wie Wachs oder Schaum. Sie beschweren das Haar und lassen es schnell platt und langweilig aussehen. Mehr Volumen in das Haar bekommen Sie, wenn Sie es mit den Händen trocken kneten und föhnen. Zum Schluss die Spitzenmit der Bürste nach innen föhnen.
Darauf achten: Verwenden Sie wie bei sprödem Haar Shampoos und Kuren, die Proteine (z.B. aus Weizen, Mandel, Hafer) oder Bierhefe enthalten. Sie stärken das Haar. Fettsäuren wie sie z.B. in Weizenkeimöl vorkommen, pflegen das Haar, ohne es schwer zu machen. Extra-Tipp: Stärken Sie die Haare von innen. Kieselsäure, Gelatine und vor allem das Schönheitsvitamin Biotin kräftigen die Haare.

Meine Haare sehen ständig strähnig aus


Das Problem: Die Kopfhaut produziert übermäßig viel Talg, so dass die Haare am Ansatz schnell fettig werden – oft schon wenige Stunden nach der Haarwäsche. Veranlagung, aber auch Stress und hormonelle Gründe können die Ursache sein.
Soforthilfe: Nehmen Sie immer ein Gesichtswasser für fettige Haut und Kosmetiktücher mit ins Büro. Wenn Ihr Haar mittags strähnig wird, tupfen Sie mit der Lotion den Haaransatz ab. Oder: Ansatz mit Babypuder bestäuben und dann ausbürsten.
Darauf achten: Sie können Ihr Haar täglich waschen, aber verwenden Sie dabei nur ein sehr mildes Shampoo oder ein Babyshampoo. Anti-Fett- Shampoos nur ein bis zwei Mal pro Woche verwenden, da sie der Kopfhaut sonst zu viel Fett entziehen.
Extra-Tipp: Eine Spülung aus Heilerde bindet Talg und entfettet besonders fettiges Haar. 10 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen.

Hilfe, ich habe Schuppen


Das Problem: Schuppen im Haar sind ein lästiges Hautproblem, mit dem Betroffene vor allem im Winter kämpfen. Der Prozess der Zellerneuerung gerät aus dem Takt und es kommt zu einer Überproduktion von Talg auf der Kopfhaut. Dies wiederum begünstigt das Wachstum von an sich harmlosen Hefepilzen. Die Haut ist gereizt und schuppt sich.
Soforthilfe: Besorgen Sie sich ein Anti- Schuppen-Shampoo aus der Apotheke. Es dämmt die Infektion und wirkt entzündungshemmend. Außerdem stoppt es den Juckreiz.
Darauf achten: Ist der „Schuppen- Schub“ vorbei, zur Prophylaxe einmal pro Woche ein normales Anti- Schuppen-Shampoo verwenden. Dazwischen die Haare mit einem milden Shampoo waschen. Auf keinen Fall Produkte für fettiges Haar verwenden. Sie trocknen die Kopfhaut aus und aktivieren dadurch die Talgdrüsen erneut.
Extra-Tipp: Wenn Sie zu Haar-Schuppen neigen, vermeiden Sie zu häufiges Bürsten und verwenden keine Drahtbürsten. Dies kann die Entstehung von Schuppen begünstigen

Ein perfekter Teint

BASISARBEIT für den Teint

Ein schöner gleichmäßiger Teint ganz ohne Pickel, rote Äderchen oder Flecken?

Das bekommen auch Sie ganz locker hin. Sie müssen nur für die Grundlage sorgen … Make-up, Foundation, Puder – wer in der Parfümerie oder Drogerie vor den Regalen steht, verliert schnell den Überblick. Das liegt nicht nur an den bis zu 20 Farbnuancen, die einzelne Hersteller anbieten und die alle einen schönen Teint versprechen, sondern vor allem an den unterschiedlichen Begriffen.

So werden die Begriffe Make-up und Foundation häufig gleich verwendet, eigentlich meinen sie jedoch etwas völlig anders. Als Foundation oder Grundierung wird die Basis des Make-ups bezeichnet, die über der normalen Tagespflege aufgetragen wird. Unter dem Begriff Make-up versteht man alle auf das Gesicht aufgetragenen Schmink-Produk te wie Lidschatten, Lippenstift oder Rouge. Die Foundation oder Grundierung bildet die Basis. Nichts destotrotz bezeichnen auch einige Hersteller ihre Foundation als Make-up … Flüssig, cremig oder puderig?

Foundations werden in unterschiedlichen Konsistenzen angeboten. Welche Konsistenz die richtige für Sie ist, hängt von Ihrem Hauttyp ab. Normale Haut oder Mischhaut: Flüssige Foundations sind für diesen Hauttyp ideal. Sie sind leicht und versorgen die Haut vor allem mit Feuchtigkeit. Der Teint wird getönt, ohne dass die Haut glänzt.

Trockene Haut:

Für sie sind cremige Grundierungen ideal. Sie sind reichhaltig und enthalten oft noch zusätzliche pflegende Wirkstoffe. Das ist auch wichtig, denn die bereits trockene Haut darf nicht weiter an Feuchtigkeit verlieren.

Ölige, schnell fettende Haut:

Bei diesem Hauttyp ist Puder als Foundation ideal. Es mattiert den Teint und entzieht der Hautoberfläche überschüssiges Fett. Besonders praktisch ist Kompaktpuder. Es lässt sich mit einem Schwämmchen gezielt auftragen.

DIE ALTERNATIVEN:

Getönte Tagescreme und BB’s Foundations aufzutragen, erfordert etwas Übung. Wer zu viel oder den falschen Farbton erwischt, riskiert, dass das Gesicht maskenhaft und unnatürlich aussieht. Umgekehrt kann zu wenig Foundation zu einem fleckigen Resultat führen. Bei einer getönten Tagescreme oder einer BB-Creme passiert dies nicht so schnell. Beide Produkte sind viel leichter und werden sofort von der Haut aufgenommen. Eine BB-Creme hat außerdem den Vorteil, dass sie zusätzlich zur Tönung auch Wirkstoffe für bestimmte Hauptprobleme enthält. So gibt es BB’s, die auch gegen Hautunreinheiten oder erste Fältchen wirken sollen. Der Nachteil von getönter Tagescreme oder BB: Ihre Deckkraft ist nicht so stark. Der passende Farbton Hartnäckig hält sich die Praxis, Farbkleckse auf den Handrücken zu geben und so den passenden Farbton zu finden. Hand und Gesicht haben jedoch unterschiedliche Töne. Die Foundation sollte daher immer an der Wange getestet werden. Den idealen Farbton findet man übrigens bei Tageslicht. Neonlicht verändert die Farbe.

Und: Wechseln Sie öfters mal die Nuancen. Im Winter ist die Haut blasser als im Sommer. Sie brauchen also mindestens zwei verschiedene Farbtöne. Richtig auftragen Profis schwören auf die 5-Punkte- Methode. Das heißt, eine winzige Menge der Grundierung wird mittig auf Stirn, Nase, die beiden Wangen und das Kinn aufgetragen. Von dort wird das Produkt gleichmäßig mit den Fingern nach außen gestrichen. Der Farbton wird so allmählich etwas heller und läuft sozusagen aus. So vermeidet man Ränder am Haaransatz oder Kinn. Statt mit den Fingern kann man die Grundierung auch mit einem Schwämmchen oder Pinsel auftragen. Einfacher ist es jedoch mit den Fingern.

Feinarbeit

Unter Ihren Augen liegt noch ein dunkler Schatten oder Ihre Mimikfalten sind für Ihren Geschmack ein bisschen zu deutlich? Dann hilft ein Concealer oder Aufhellstift. Er kommt immer nach dem Auftragen der Foundation zum Einsatz und sollte etwas heller als die Grundierung sein. Tragen Sie das Produkt gezielt auf die dunklen Schatten unter den Augen auf und verwischen es leicht mit den Fingern. Auch im gesamten Mimikbereich (Augen, Nase, Mund) kann ein Concealer verwendet werden. Denn Fältchen oder Falten fallen vor allem deshalb auf, weil die Hautpartie durch sie etwas dunkler wird. Mit einem Concealer lässt sich dies ausgleichen. Achten Sie darauf, dass der gewählte Farbton nicht zu hell ist. Sonst wirkt es unnatürlich. Puder zum Schluss Sich mit einem dicken Puderpinsel über das Gesicht zu streichen, erfüllt gleich zwei Funktionen. Einerseits wird die Grundierung fixiert, andererseits werden glänzende Stellen mattiert. Loses Puder ist am einfachsten in der Anwendung. Reiben Sie dazu einen großen, weichen Pinsel im Puder, bis alle Härchen gleichmäßig bedeckt sind. Dann klopfen Sie ihn kurz ab und streichen Sie ihn ohne Druck von der Stirn abwärts in Wuchsrichtung der Haare.

Ein Hauch von Rouge

Rouge ist nur etwas für Könner! Dieser Satz ist häufig zu hören und tatsächlich hat er seine Berechtigung. Wer zu viel davon erwischt oder es an der falschen Stelle aufstäubt, wirkt schnell „angemalt“. Deshalb Rouge eher sparsam verwenden und es gezielt auf die Wangenknochen geben. Tipp: Je heller der Hautton, umso heller sollte auch das Rouge sein.