Category : Allgemein

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Das Modell X-4 von Sätila of Sweden ist eine dünne Mütze aus einer Coolmax® Merinomischung
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Taiwan Excellence Chairman James C.F.Huang_800x533

Interview mit BMW Berlin-Marathon-Sponsor James Chih-Fang Huang

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Zum fünften Mal ist Taiwan Excellence offizieller BMW Berlin-Marathon-Partner: ein kleines, aber wichtiges Jubiläum. James C. F. Huang ist Chairman des Taiwan External Trade Development Council (TAITRA), einer der Initiatoren von Taiwan Excellence, und selbst leidenschaftlicher Läufer.

Herr Huang, Taiwan Excellence unterstützt den BMW Berlin-Marathon seit 2015. Ihre Bilanz?
Seit ihrer Gründung in den 90er-Jahren genießen der BMW Berlin-Marathon und Taiwan Excellence einen erstklassigen Ruf auf der ganzen Welt. Zudem werden beim Marathon regelmäßig Rekorde erzielt, so wie taiwanesische Innovationen ständig die Messlatte höher heben. Dank dieser Parallelen fühlen wir uns dem Marathon jedes Jahr ein bisschen mehr verbunden.

Warum haben Sie sich damals für den BMW Berlin-Marathon entschieden?
Angesichts steigender Nachfrage nach taiwanesischen Produkten spielt die Markenkommunikation eine entscheidende Rolle. Und als eines der renommiertesten Sportevents erfährt der Marathon weltweite mediale Aufmerksamkeit – ideal zur Kommunikation unserer Markenbotschaft. Unser Team aus deutschen und taiwanesischen Läufern setzt zudem ein Zeichen für die lange, erfolgreiche Freundschaft zwischen unseren Ländern.

Was sind Ihre Ziele auf dem deutschen Markt?
Wir möchten, dass ein Bewusstsein für die Vielfalt und Zuverlässigkeit der taiwanesischen Industrie entsteht und sich das Taiwan Excellence-Symbol als Qualitätssiegel etabliert. Tatsächlich nutzen viele Deutsche bereits Produkte Taiwans, ohne es zu wissen: Einen großen Teil der Elektro- und IT-Technologie machen Innovationen aus Taiwan überhaupt erst möglich.

Sie haben für die Kampagne spezielle Schnürsenkel entwickelt. Was hat es damit auf sich?
Die roten Schnürsenkel stärken Motivation und Teamgeist und kommunizieren zugleich das Motto „ReachYourExcellence“. Wenn die Läufer online über ihre Trainingsfortschritte und Leistungen berichten, tragen sie die Botschaft weiter. Übrigens: Besucher der MARATHON EXPO holen sich ihre eigenen Schnürsenkel am Taiwan Excellence-Stand ab. Am Samstag trifft man unsere Läufer dort sogar persönlich.

Was möchten Sie als Läufer dem Taiwan Excellence-Team noch mit auf den Weg geben?
Der Kontrahent, mit dem sich ein Läufer misst, ist nicht vor ihm – sondern in ihm. Schon beim Training sollte man sich daher vergegenwärtigen, was die Marathon-Leidenschaft ursprünglich geweckt hat. Wir sind stolz auf unser Team und wünschen allen viel Erfolg!

Frühsport

DAS FÄNGT GUT AN!

Wie wäre es mit „Frühsport“? Wer seinem Körper schon morgens Gutes zukommen lässt, kurbelt seine Fettverbrennung an. Und zwar nicht zu knapp.

Sie kommen morgens nicht aus den Federn? Der Geist ist willig, der Rest will weiter seine Ruhe? Kein Wunder: Sie haben gerade sieben bis neun Stunden fast bewegungslos im Bett gelegen. Der Kreislauf ist jetzt träge. Ihr widerwilliger Körper braucht Bewegung – das kurbelt die Durchblutung an. Dazu können Sie wahlweise mit sanften Mini-Übungen im Bett starten oder gleich in die Joggingschuhe schlüpfen und loslau­fen.

Wie? Sie zögern immer noch?

Dann hilft Ihnen vielleicht dieses Argument auf die Sprünge: Wer noch vor dem Frühstück Sport treibt, kann dem Fett wesentlich stärker zu Leibe rücken als zu anderen Zeiten. Zu diesem Ergebnis kamen britische Wissenschaftler der Northumbria University in Newcastle. Demnach kann man beim Frühsport auf nüchternen Magen bis zu 20 Prozent mehr Fett verbrennen. Laufen kur­belt dabei nicht nur den Fettstoffwechsel an, sondern strafft auch Po und Ober­schenkel, stärkt das Herzkreislauf- und das Immunsystem. Ganz davon abgesehen, dass man so sein Sportprogramm schon vor dem Frühstück erledigt hat, fit und munter in den Tag startet und den Abend anderweitig verplanen kann. Zudem bringt Sport auch Bewegung ins Gehirn und hilft beim Problemelösen.

Grund: Wer sich bewegt, pumpt bis zu 100 Prozent mehr Sauerstoff ins Gehirn als jemand, der zu Hause am Schreibtisch sitzt und nachdenkt. Zusätzlich schüttet das Gehirn das „Kreativitätshormon“ ACTH aus, was den Blutdruck senkt, den Körper entspannt und tolle Einfälle be­schert. Bei Problemen mit den Gelenken können Sie sich auch aufs Rad schwingen und damit zur Arbeit fahren. Immer mehr Frühsportler zieht es auch in die Fitnessstudios. Von der Gruppe  mitgezogen, fällt der Bauch-Beine-Po-Kurs oder die Yogastunde in der Früh noch mal einen Tick leichter.

Raus aus den Federn? Erst nach dem Fitness-Training!

Sie kommen trotz all dieser Argumente beim besten Willen nicht aus den Federn? Dann könnten Ihnen unsere folgenden Wake-up-Übungen helfen – denn mit denen können Sie noch etwas im Bett bleiben und dabei trotzdem ganz schnell fit und munter werden. Sie aktivieren damit Ihren Energiefluss, mobilisieren die Gelenke und versorgen die Zellen mit Sauerstoff.

Übung 1: Muskeln lockern

Diese Übung macht den Kopf klar und lockert verspannte Muskeln. Tiefes Ein­atmen versorgt die Zellen mit Sauerstoff, das Gehirn wird optimal durchblutet. 1. Sie liegen mit aufgestellten Beinen auf dem Rücken. Lassen Sie nun die Knie  seitwärts nach links und rechts auseinander fallen und führen Sie dabei Ihre Fußsohlen zusammen. 2. Nun die Arme seitwärts ablegen, sodass die Handflä­chen nach oben zeigen. Ar­me, Hände und Finger sind locker und entspannt. 3. 10- bis 20-mal tief durch die Nase ein- und ausatmen. Stellen Sie sich vor, dass mit dem Einat­men frische Energie in den Körper fließt und beim Ausatmen alle negativen Gedanken aus dem Körper herausströmen.

Übung 2: Rücken recken

Mit dieser Übung öffnen Sie den Brustbereich und stärken die Wirbelsäule. Dadurch wird mehr Sauerstoff durch den Körper transportiert, was wiederum Ihrer Konzentrationsfähigkeit zugutekommt. 1. Legen Sie sich so auf das Bett, dass Sie zu allen Seiten hin Platz haben. Jetzt die Füße parallel hüftbreit aufstellen und die Arme locker über den Kopf nach hinten strecken. 2. Während Sie gleichmäßig durch die Nase atmen, Füße in die Matratze pressen und die Hüfte so weit anheben, wie es Ihnen angenehm ist. 3. Beim Ausatmen die Hüfte vorsichtig wie­der absetzen, Knie umarmen und dabei in Richtung Brust ziehen. 4. Die Übung langsam etwa 10- bis 15-mal wiederholen. Versuchen Sie dabei, jedes Mal die Hüfte ein Stückchen weiter nach oben zu heben.

Übung 3: Seiten dehnen

So lockern und stärken Sie die Muskeln an den Seiten, vertiefen die Atmung und versorgen Ihren Körper mit noch mehr Sauerstoff. 1. Setzen Sie sich an den Bettrand, stel­len Sie die Füße auf den Boden und stüt­zen Sie sich mit den Händen am Bett ab. Spannen Sie nun den Bauch an, heben Sie den rechten Arm gerade nach oben zur Decke, der Blick geht dabei zur rech­ten Handfläche. Der linke Arm bleibt als Stütze auf dem Bett. 2. Durch die Nase weiter atmen, nach links neigen und Ihre rechte Seite dehnen – dabei Schultern und Hals entspannt lassen. 3. Position zehn Atemzüge lang halten, dann langsam wieder aufrichten und die Übung zur linken Seite hin wiederholen.

Übung 4: Volle Kraft voraus

Die letzte Übung entspannt Ihren Rücken, sorgt für ein inneres Gleichge­wicht, hebt das Energieniveau und damit auch die Laune. 1. Setzen Sie sich an den Bettrand, die Füße sind flach auf den Boden gestellt, der Rücken ist gerade, die Hände liegen auf den Oberschenkeln. 2. Jetzt tief und langsam ein- und ausatmen und den Brustkorb öffnen: Ziehen Sie die Schultern dafür erst hoch und drücken Sie sie anschließend nach hinten. 3. Ausatmen, dabei Schultern wieder nach vorn nehmen, den Rücken rund machen und das Kinn zur Brust ziehen. 10- bis 20-mal wiederholen.

Frühstücken – vor oder nach dem Sport?

Hier scheiden sich die Sports-Geister: Es gibt viele Argumente, warum man mor­gens erst frühstücken und dann zum Sport gehen sollte, und viele, die dafür sprechen, erst hinterher zu frühstücken (siehe oben). Wenn Sie nicht zwingend abnehmen möchten, scheint eine Zwischenlösung die beste Alternative zu sein: Also vor dem Sport nur ein wenig essen und das richtige Frühstück dann hinterher einnehmen. Gut ist eine leicht verdauliche, nicht belas­tende Mahlzeit, die aus Kohlenhydraten besteht – z. B. eine halbe Banane. Es können aber auch ein oder zwei Bissen vom Brötchen sein. Durch diese schnell eingenommene Mini-Mahlzeit versorgen Sie Ihren Körper mit den nötigen Kohlenhydraten, halten den Blutzuckerspiegel stabil und vermeiden, dass Ihnen schwin­delig wird. Danach können Sie direkt mit dem Training beginnen und brauchen nicht die Verdauung abzuwarten.

Eine Portion Motivation, bitte!

Raus aus den Federn – aber nicht vergessen, das Bett zu machen oder die Wohnung mit ein paar Handgriffen aufzu­räumen. Grund: Die Klarheit signalisiert Ihrem Gehirn, dass alles in Ordnung ist. Das beruhigt und stimmt Sie optimistisch für den Tag. Und damit die Gedanken nicht schon morgens um lauter Unerledigtes kreiseln, können Sie am Vorabend zu einem kleinen Trick greifen, der auch Ihre Nachtruhe ver­bessern wird: Schreiben Sie eine Liste mit allem, was Sie am nächsten Tag erledigen wollen. Das macht Ihren Kopf schön frei, Sie können in Ruhe schlafen – und entspannt aufwachen. Denn vergessen werden Sie auf diese Weise garantiert nichts!

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Die schönsten Beach-Sportarten

Beach Sport!

Sommerzeit ist Strandzeit: Das sind die besten Beach-Sportarten, die eine Mischung aus Aktivität, Erholung und vor allem viel Spaß bieten.

Beachvolleyball

Das brauche ich: einen Volleyball, ein Netz und mindestens drei Mitspielerinnen (zum Hin- und Herpitschen reicht eine Mitspielerin)
Beachvolleyball ist der Klassiker unter den Strandsportarten. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der Sport bereits olympisch. Das generelle Volleyball-Regelwerk kennt jeder noch aus dem Schulunterricht. Doch beim Beachvolleyball gibt es außer dem sandigen Untergrund ein paar Unterschiede. Statt bei 25 Punkten endet ein Satz schon bei 21 Punkten. Das Feld ist mit 8 x 8 Metern etwas kleiner, und eigentlich besteht eine Mannschaft aus nur zwei Spielerinnen. Doch die enge Regelauslegung sollte am Strand nicht im Vordergrund stehen, denn das Wichtigste beim Beachen bleibt der Spaß am Beachen.

Beachsoccer

Das brauche ich: einen Fußball, ausreichend Mitspielerinnen für mehr Spielspaß und größere Kreativität beim Abstecken der Tore
Was auf dem Rasen, in der Halle oder im Park geliebt wird, muss auch auf dem Sand funktionieren. Die Sportartenlieblinge Fußball, Handball und Basketball eifern dem Strand-Krösus Beach-Volleyball nach. Alle drei Ball-Sportarten werden am Strand mit kleineren Teams und kürzeren Spielzeiten gespielt. Wer ein paar Minuten durch tiefen Sand gelaufen ist, weiß Spielzeiten von 3 x 12 Minuten (Beachsoccer) schnell zu schätzen. Fußball hat gegenüber den anderen Sportarten klare Vorteile: Anders als beim Hand- oder Basketball bleibt das Dribbeln eines Fußballs im Sand weiter möglich. Und die Fußballtore lassen sich einfacher improvisieren als die Basketballkörbe. Strandtaschen, Flipflops oder die bereits ausgelesene Urlaubslektüre reichen als Ersatz- Torpfosten .

Klettball

Das brauche ich: ein Klettball-Spielset, eine Mitspielerin Neon-Grün und Neon-Pink waren die Klettballfänger. Und je länger man damit spielte, desto mehr Sand verfing sich im Klett und der Ball haftete immer weniger an den runden Fangelementen, die um die Hand geschnallt wurden. Doch kaum ein anderes Geräusch als das Abziehen des Balls von der Klettfläche weckt so viele Erinnerungen an Nordsee-Urlaube in den 1990er-Jahren. Der klare Vorteil dieses Wurfspiels gegenüber Badminton und Co.: Das Klettball-Spiel ist kaum windanfällig. Und wenn wir ehrlich sind, liegt das grünpinke Spielset immer noch irgendwo im Keller – wenn auch mit dem Staub der letzten 20 Jahre behaftet.

Strandsegeln

Das brauche ich: ein Strandsegel-Fahrzeug und professionelle Einführung
Mit großer Geschwindigkeit rasen Strandsegler über den Wattstrand von St. Peter-Ording. Das Strandsegeln bringt dabei den Charme von Seifenkistenrennen ans Meer. Wind und viel Platz braucht es für den Hochgeschwindigkeitssport. Neben der deutschen Strandsegel-Hochburg St. Peter-Ording gibt es auf den Nordsee-Inseln und der dänischen Insel Rømø gute Reviere.

Boule

Das brauche ich: ein Boule-Set, mindestens eine Mitspielerin
Viel ruhiger als beim Strandsegeln geht es beim Boule zu. Ähnlich wie die Neon- Farben des Klettballspiels gehören auch die rot-grün-gelb-blauen Kunststoff-Boule-Kugeln zur Grund-Strandausrüstung. Und in nur wenigen Würfen weht über den Strand an deutscher Ost- und Nordsee ein südfranzösisches Flair.

Laufen

Das brauche ich: Sportklamotten Bisher gab es nur Sportarten mit speziellen Utensilien. Eine Ausnahme ist da das Laufen am Strand. In Laufschuhen oder noch simpler barfuß fordert das Joggen durch den Sand die Fuß- und Beinmuskulatur viel stärker, als das auf Straße oder Waldboden der Fall ist. Die höhere Anstrengung macht den Strandlauf zudem zu einem wahren Kalorienverbrenner.

Frisbee

Das brauche ich: eine Frisbee-Scheibe
William Russell Frisbie war ein Kuchenbäcker in Connecticut, Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Mittagspause warfen seine Mitarbeiter die runden Kuchenbleche der Frisbie-Pies durch die Gegend. Schnell waren auch benachbarte Schulkinder infiziert und schleuderten die Bleche durch die Gegend und riefen laut „Frisbie“, wenn sich eines näherte. Erfinder Walter Frederick Morrison, die Spielzeugfirma Wham-O und Frisbee-Spieler an Stränden überall in der Welt verhalfen der aus markenrechtlichen Gründen namentlich veränderten Frisbee- Scheibe zu Weltruhm. Der heutige Besitzer der Bäckerei Frisbie verkauft noch immer runde Pies und veranstaltet ein jährliches Frisbee-Wurf-Festival.

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Sich selber motivieren

Mission Motivation

Gibt es noch eine Motivation, die tief aus einem selbst kommt? Oder folgen wir nur dem, was von außen an uns herangetragen wird? Wir begeben uns mit einer Sport-Mentaltrainerin auf die Suche nach der Eigenmotivation.

In einem Kalenderspruch, in geschnörkelter Schrift neben das Bild eines Sonnenuntergangs gedruckt, in der Instagram-Story der Nachbarin, auf dem Plakat für das Fitness-Studio – überall findet sich heute der Begriff Motivation. Fragen wie „Wie motiviere ich mich?“ oder „Wie motiviere ich andere?“ werden von außen an uns herangetragen und pflanzen sich dabei auch in unsere eigene Gedankenwelt.

Dabei wird der Begriff selten präzise verwendet, sondern oft als Synonym für „sich überwinden“ benutzt. „Jetzt überwinde doch deinen inneren Schweinehund!“ oder „Nun motiviere dich doch dazu, ins Fitness-Studio zu gehen, auch wenn du keine Lust verspürst“ sind Sprüche, die man allzu gut kennt.

Es geht vor allem um Selbstoptimierung und Funktionalisierung. Und wenn man dann den Schweinehund überwunden hat und nach der Arbeit noch losgelaufen ist, hört es selten auf. Denn während des Laufs schweifen die Gedanken schon wieder ab: Wie viele Kilometer hatte doch gleich die viel motiviertere Freundin bei ihrem letzten Lauf zurückgelegt?

Motivation oder Manipulation?

„Motivation ist heute omnipräsent“, sagt auch Petra Müssig, Mentaltrainerin und Ausbilderin von Mentalcoaches, „ganz vieles, was da von außen an die Menschen herangetragen wird, ist eher eine Manipulation als eine Motivation. Da wird manipuliert, weil jemand zum Beispiel etwas verkaufen will. Aber auch gut gemeinte Hilfe und Ratschläge sind oft nicht gut gemacht. Und was man dabei meistens übersieht, ist der Aspekt, wie denn die Motivation im Menschen überhaupt funktioniert.“

Heute als Trainerin und auch schon in ihrer Zeit als professionelle Snowboarderin interessierte sich Müssig dafür, wie der Kopf, die Muskulatur, kurzum, wie der Mensch funktioniert und wie alles miteinander zusammenhängt. Sie nähert sich dem Thema Motivation aus der Perspektive der Neurobiologie an und kommt so einer Art von Motivation auf die Spur, die wirklich erst einmal nur aus einem selbst heraus kommt und mit einem selbst zu tun hat.

Dopamin. Opioide.

Dabei geht es zunächst um drei Botenstoffe. Der erste ist Dopamin, ein Neurotransmitter, der anstrengungsbereit, neugierig und konzentriert macht. „Dopamin wird immer dann ausgeschüttet, wenn ich, bei dem, was ich mache, eine Aussicht auf Gelingen habe. Man kann auch sagen Aussicht auf Erfolg, aber ich mag das Wort nicht so gerne. In „Aussicht auf Gelingen“ steckt sehr viel mehr drin. Wenn ich mir also ein zu hohes, zu schmerzhaftes, zu langweiliges oder zu langfristiges Ziel setze, dann ist keine Aussicht auf Gelingen da“, erklärt Müssig.

„Dazu kommen Opiode, der zweite Botenstoff. Die sorgen für das ,Yeah-Gefühl‘, das ,Wow, cool, ich hab’s geschafft‘. Opiode werden also dann ausgeschüttet, wenn mir etwas gelungen ist. Wenn ich nach drei Wochen Lauftraining merke, dass etwas mit meinem Körper passiert, dass es mir guttut. Die Mischung aus diesen beiden Stoffen, die Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft auf der einen Seite und das ‚Oh toll, das mache ich noch einmal, das tat ja gut‘ auf der anderen Seite, setzen den Menschen in Bewegung und machen einen motiviert“, sagt die ehemalige Leistungssportlerin.

Dabei handelt es sich also um eine Motivation, die ausschließlich aus dem eigenen Körper heraus kommt. Doch auch hierbei gibt es natürlich ein paar Hindernisse. „Die Krux an der ganzen Motivationsgeschichte ist, dass es eine Weile dauert.

Das Thema Motivation hat ja oftmals auch mit einer Verhaltensänderung zu tun, wenn ich zum Beispiel sage, dass ich gerne mehr Sport treiben möchte, mich also zu Hause nicht mehr direkt aufs Sofa setzen, sondern stattdessen direkt eine Runde laufen gehen möchte. Das ist ja ein Verhaltensmuster oder eine Gewohnheit. Erfahrungen, die an Dopamine und Opioide gekoppelt sind, werden bevorzugt abgespeichert und können sich zu einer Gewohnheit und einem neuen Verhalten entwickeln. Aber das geschieht nicht von heute auf morgen.“

Müssig empfiehlt zum Beispiel, ein Trainingstagebuch zu führen, damit man sieht, dass sich etwas tut, dass man auf dem richtigen Weg ist. Solche Hilfen können dem entgegenwirken, was vielen Menschen mit Neujahrsvorsätzen passiert – bei denen meistens sehr ferne Ziele schnell erreicht werden sollen und dieser Weg dann zumeist nach zwei Wochen abrupt abgebrochen wird.

Sich selbst eine Freundin sein

Petra Müssig wurde 1987, 1988 und 1989 Snowboard-Weltmeisterin und ist 13-fache Gesamtweltcup-Siegerin im Snowboarden. Mit einer Anekdote aus ihrer aktiven Zeit als Snowboarderin kommt sie auf den dritten Botenstoff zu sprechen. So hätte sie früher mit ihrem Snowboard zwei Stunden lang allein einfach vor sich hin trainieren können, bis sich dann plötzlich das Blatt wendete. „Ich hatte Aussicht auf Gelingen, ich hatte gelingende Erfahrungen.

Aber irgendwann wurde es langweilig, ich hatte kalte Zehen, da hat etwas gefehlt.“ Der fehlende Faktor sei der menschliche Bereich gewesen. „Wenn ich Menschen um mich herum habe, mit denen ich eine gelingende Erfahrung teile, wird Oxytocin ausgeschüttet. Es geht um Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, Freude miteinander haben. Das können Freunde, Trainingspartner oder auch der Trainer sein.

Oxytocin ist ein lange verkanntes Hormon, das immer nur in Verbindung mit Geburt und Milchproduktion stand“, erläutert die deutsche Snowboard-Pionierin. Innerhalb einer Freundesgruppe wird aus einer anstrengenden Bergwanderung eine schöne gemeinsame Erfahrung, bei der die körperliche Belastung nicht so extrem wahrgenommen wird. Doch für die Momente, in denen man keine unterstützenden Freunde an der Seite weiß, hat Müssig einen Tipp: „Man stellt sich vor, was der beste Freund in dieser Situation raten würde, oder auch, was man selbst dem besten Freund raten würde. Diese Technik, mit sich selbst wie mit einer guten Freundin umzugehen, kann sehr hilfreich sein.“

Generell empfiehlt die Trainerin, mit sich selbst entspannter umzugehen. „Das ist trainierbar. Und in dem Moment, in dem ich mit mir gelassener und freundlicher umgehe, stelle ich fest, dass ich mich nicht mehr so stark motivieren muss, weil ich mit meinem Körper gehe und nicht gegen meinen Körper“, ergänzt die Trainerin, die auch ein Buch über Mentaltraining im Sport geschrieben hat.

Flow

Wer mit seinem Körper geht, kann dann auch während des Sports in den Flow kommen, also in seiner Tätigkeit aufgehen. „Bei ganz vielen sind aber die Anforderungen viel höher als das, was zu ihnen körperlich oder technisch passt. Sie überfordern sich massiv und kommen nicht in den Flow, sondern brauchen die Holzhammermethode, und das wird dann heutzutage oft Motivation genannt“, sagt Müssig. Beim Flow werde ein Teil der Gehirnaktivitäten ruhiger gelegt, erklärt die Sportlerin.

„Und zwar der Teil, der grübelt und sich Gedanken macht. Wenn ich den natürlich absichtlich befeuere, weil ich nicht aufhöre zu grübeln, mir Sorgen oder ein schlechtes Gewissen zu machen, kann ich nicht in den Flow kommen, und so lange braucht es auch jemanden, der einen motiviert. Denn wenn mein Kopf schon so sehr beschäftigt ist, wie soll ich mich denn da noch darum kümmern, was mir guttäte.“

Das zu finden, was einem guttut, sich selbst besser kennenzulernen, sind Wünsche, die viele Menschen heutzutage mit sich herumtragen und dafür auch Antworten von außen suchen. „Das ist ein ganz großer Punkt“, sagt Müssig, „da ist so viel von außen, was man meint, machen zu müssen, oder meint, sein zu müssen. Dieser Input ist so massiv, dass es schwerfällt, sich dann wirklich hinzusetzen und zu gucken, ob ich das denn wirklich will, und vielleicht sogar etwas nicht zu machen.

Denn eigentlich kennt man sich schon, unser Gehirn und unser Körper wissen ganz genau, was sie wollen und brauchen, aber unser Verstand oder Geist redet immer mit rein. Solange wir den quatschen lassen und alles glauben, so lange werden wir uns nicht besser kennenlernen. Dabei bieten aber besonders Sport und Bewegung tolle Möglichkeiten, sich Auszeiten von dem ganzen Input zu nehmen.“

Schwarz ist Trend - Aktivkohle

Schwarz statt weiß – Aktivkohle

Welche Farbe hat Ihre Gesichtscreme oder Zahnpasta? Weiß,rosa oder zartgrün? Dann müssen Sie sich womöglich umgewöhnen. Der Trend ist Schwarz, dank Aktivkohle.

Es gibt schwarze Zahnpasta, schwarze Duschgels, schwarze Masken und schwarze Peelings. Sie wollen für porentiefe Reinigung sorgen und, zumindest bei der Haut, diese auch nebenbei noch entgiften. Verantwortlich für die schwarze Farbe ist der Wirkstoff Aktivkohle, der aus pflanzlichen oder mineralischen Stoffen hergestellt wird. Der feinkörnige Kohlenstoff besitzt eine poröse Struktur und wirkt wie ein Magnet. Hautschüppchen, Talg und Schmutzpartikel werden von den schwammartigen Poren angezogen. Zusammen mit der zuvor aufgetragenen Maske oder dem Peeling werden sie ganz einfach abgewaschen.

An der Wurzel gepackt

So lautet zumindest das Versprechen der Hersteller. Tatsächlich scheint Aktivkohle besonders tief in die obersten Hautschichten eindringen zu können und dort tiefsitzende Verunreinigungen und Entzündungen zu lösen. Mitesser und Pusteln werden sozusagen an der Wurzel bekämpft. Für Frauen, die unter fettiger Haut und starken Unreinheiten leiden, ist dies daher durchaus interessant.

Detox-Kur

Doch nicht nur Hautprobleme können mit der Aktivkohle behoben werden. Die schwarzen Masken und Peelings eignen sich auch als eine Art Detox-Kur für die Haut. Durch ihre intensive Reinigungswirkung haben sie in jedem Fall einen klärenden und hautverfeinernden Effekt. Für die Aktivkohle spricht zudem, dass sie die Haut nicht austrocknet, sondern den natürlichen Säureschutzmantel der Haut erhält.

Sie wollen überprüfen, ob die Aktivkohle hält, was sie verspricht?

Dazu müssen Sie sich kein teures Produkt kaufen. Sie können die schwarze Maske auch selbst herstellen. Und so geht’s: Zerdrücken Sie zwei oder drei Kohletabletten aus der Apotheke mit einem Löffel oder Mörser. Pro Kohletablette je zwei Teelöffel Gelatinepulver und Wasser hinzufügen und alles miteinander zu einer Paste verrühren. In der Mikrowelle kurz anwärmen. Die Maske im Gesicht verteilen und zehn bis 15 Minuten antrocknen lassen. Die Maske bildet einen festen Film, der dann abgezogen wird.

SCHWARZE ZAHNPASTA

Die dunkle Pampe soll wie eine Whitening-Zahncreme wirken. Statt mit aggressiven Schmirgelteilchen werden die Beläge bei der schwarzen Zahnpasta jedoch durch die absorbierende Wirkung der Aktivkohle entfernt. Für die Zähne ist dies in jedem Fall schonender. Wer schwarze Zahnpaste benutzt, muss den Mund gründlich ausspülen, damit sich keine schwarzen Reste festsetzen.

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Stay Dry, Feel Cool – Neues Wundertuch von BUFF®

In Herbst und Winter schützen sie uns bei morgendlichen Läufen vor der Kälte, in Frühling und Sommer sorgen sie bei ausgiebigen Lauftrips durch die Natur für angenehme Kühlung – wenn wir denn das richtige Modell gefunden haben. Schlauchtücher sind gerade für Läuferinnen unverzichtbare Helferlein geworden – und gerade deshalb ist es uns auch so wichtig, was wir uns da über den Kopf ziehen. Denn Schlauchtuch ist eben nicht gleich Schlauchtuch. Die Unterschiede fangen bei der Herkunft und Qualität der Materialien an und hören bei einer möglichst nachhaltigen Produktion auf. Nicht zuletzt gibt es massive Unterschiede bei der Funktion! Und da hat der Neck- und Headwear-Spezialist aus Igualada für die kommende Sommersaison ein Ass im Ärmel. CoolNet UV+® heißt das neue, hochfunktionelle Wundertuch von BUFF, das in Zusammenarbeit mit dem Hohenstein Institut entstanden ist. Tests im Labor des Instituts bescheinigen dem zu 95% aus Repreve®-zertifizierten, recycelten Plastikflaschen bestehenden Multifunktionstuch seine kühlenden Eigenschaften. Das CoolNet UV+® Gewebe verfügt über die innovative HeiQ-Technologie, die die Verdunstung von Schweiß effektiver unterstützt und dem Benutzer ein Gefühl von Frische vermittelt, während die Haut trocken bleibt. Es absorbiert Feuchtigkeit extrem schnell und sorgt für ein trockenes Hautgefühl. Zudem hat es einen Sonnenschutz von UPF50+. Unangenehme Sonnencremes bei schweißtreibenden Outdoor-Aktivitäten gehören somit der Vergangenheit an. Leicht, atmungsaktiv und komfortabel – dieses Schlauchtuch ist der ideale Begleiter für Läufe, Biketrips, Wanderausflüge, Klettertouren, Trekking und Motorbiking. Perfekt kombinierbar mit einem passenden Headband.

Extrem bequem

Neben Funktionalität punkten die Headbands der neuen CoolNet UV+® Kollektion durch ihre ideale Passform, die für ein extrem angenehmes Tragegefühl sorgt, ohne dabei das Risiko von Hautreizungen einzugehen. Sie eignen sich für den ganzjährigen Einsatz. Im Sommer punkten die Headbands durch die Schweißabsorption bei hochintensiven Sommeraktivitäten, wie Laufen und Trail Running. Ganz wie der Name verspricht, kühlt das innovative Material, indem es Feuchtigkeit zum Verdunsten bringt und die Körperwärme ableitet. Ebenso bieten die Headbands einen hohen Sonnenschutz und verhindern somit die Gefahren ultravioletter Sonnenstrahlung. Im Winter dienen sie als Schutz gegen die Kälte bei Abfahrten und beim Langlauf. Natürlich lassen sich die Stirnbänder dank „Mix&Match“ perfekt mit den Multifunktionstüchern von BUFF® kombinieren. Mehr Infos zum neuen Material und den Produkt-Highlights gibt es auch auf:

www.buff.com

https://www.youtube.com/watch?v=uaXqTxvfBeU

Mit Schwimmen zur Traumfigue

Fit für die BAHN – Schwimmen

Abnehmen, Kondition gewinnen, Muskeln aufbauen: Dafür müssen Sie nicht unbedingt ins Fitness-Center! Sie können sich auch beim Schwimmen eine schlanke Figur zulegen. Und die Seele kann sich dabei auch gleich freischwimmen!

Der erste Schritt zur schmalen Silhouette beginnt in einem breiten Schwimmbecken. Wer regelmäßig schwimmt, bekommt feste Muskeln, einen flachen Bauch und einen trainierten Po. Und betreibt ein effektives Ganzkörper-Workout: Bis zu 170 Muskeln lassen sich je nach Schwimmstil fördern und stärken. Ein echter Schlankmacher ist der Sport im Wasser auch noch: Zum einen ist im Wasser viel mehr Energie nötig, um die Körpertemperatur zu halten – schon dadurch verbrennt der Organismus bereits Fett, ohne Bewegung.

Und wer dann noch 30 Minuten durchschwimmt, verbrennt zudem ganze 350 Kalorien – das ist in etwa so viel wie beim schweißtreibendem Joggen. Nordic Walking dagegen schafft in der gleichen Zeit nur etwa 190 Kalorien. Wer will, kann zudem noch das ein oder andere Hilfsmittel (z. B. Kurzflossen, Widerstandsgürtel oder Hand-Paddles) mit hinzunehmen, um den Wasserwiderstand zu erhöhen. Auch die Psyche profitiert vom Schwimmen: Die gleichmäßigen Bewegungen im Wasser fördern die Produktion von Glückshormonen wie Endorphin und Serotonin und machen den Kopf frei.

Schwimmen – die gesündere Sportart

Der Effekt des Schwimmens ist schon nach wenigen Wochen sichtbar, und das ganz ohne Muskelkater. Der entsteht im Fitnessstudio nämlich oft gar nicht durch die Belastung, sondern durch das ruckartige Absetzen der Gewichte. Schwimmtraining hingegen ist eine der gesündesten Sportarten: Es schont die Gelenke und Bänder, da sie in etwa nur ein Zehntel so stark beansprucht werden wie an Land. Von 100 Verletzungen; die im Freizeitsport passieren, entstehen laut Statistik nur 1,2 im Wasser eines Schwimmbeckens.

Wie aber schaffen Sie es überhaupt, 30 Minuten am Stück durchzuschwimmen? Wir haben dazu Gesundheitscoach und Personal Trainer Torsten Fleischer (www.personal-trainer- berlin.de) gebeten, uns zwei Monatspläne zusammenzustellen. Damit können sowohl Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene trainieren.

Doch bevor es losgeht noch ein paar Tipps, die Ihnen vor, beim und nach dem Schwimmen nützlich sein können

Investieren Sie ein paar Stunden in einen Schwimm-Coach

Der Grund: Die eigene Technik zu verbessern, ist der einfachste Weg, um schneller und weiter zu schwimmen. Zudem verhindern Sie dadurch, dass Sie durch die falsche Schwimmhaltung Rücken- oder Nackenschmerzen bekommen.

Fürs Wohlgefühl

Vermeiden Sie es, etwa eine Stunde vor dem Schwimmen etwas zu essen. Nicht weil Sie dann von Magenkrämpfen heimgesucht werden (Das ist ein Mythos!). Doch es fehlt schlicht Energie, weil der Großteil des Blutes noch im Verdauungsprozess gebunden ist. Wichtig ist es aber zu trinken, denn Schwimmen ist ein Ausdauersport. Auch wenn Sie im Wasser keinen Schweiß spüren, verlieren Sie trotzdem Flüssigkeit. Deshalb am Beckenrand immer eine Flasche Wasser deponieren und während des Trainings mindestens einen halben Liter trinken.

Warmduschen

Es gibt Schwimmer, die streifen sich die Badesachen über und springen sofort ins kalte Nass. Dadurch verpassen sie eine der schönsten Aufwärmphasen, seit warmes Wasser aus der Leitung kommt: das Duschdehnen. Recken und strecken Sie die Arme und die Beine unter der Dusche. Erst den rechten Arm, dann den linken Arm. Dann mit den Schultern kreisen, erst vorwärts, dann rückwärts. Für die Beine: abwechselnd mit den Füßen vor dem Körper kleine Achten malen. Wichtig: dabei immer irgendwo festhalten, wegen der Rutschgefahr!

Niemehr oben ohne

Lange, dicke Haare bringen herkömmliche Badekappen schnell an ihre Grenzen. Oben ohne müssen Sie dennoch nicht schwimmen. Spezielle Langhaar- Badekappen bieten extra viel Stauraum und schützen die Haare vor Chlorwasser. Eine Badekappe macht Sie zudem schneller, weil sie die Ausdauer fördert. Grund: Die meiste Wärme verlieren wir beim Schwimmen über den Kopf. Mit einer Badekappe aus Silikon bleibt die Energie im Körper und Sie halten länger durch.

Einschwimmen

Zwei bis drei Minuten in der Lieblingstechnik schwimmen, damit der Kreislauf auf Touren kommt, die Muskeln aber nicht gleich verkrampfen.

Cool-down

Nach dem Training brauchen Sie, wie Jogger auch, leichte Bewegungen, um den Kreislauf runterzubringen. Gut ist zum Beispiel, wenn Sie langsam in Rückenlage gleiten, tief ausatmen und Ihren Herzschlag dabei fühlen. Erst wenn Sie sich schön entspannt fühlen, aus dem Wasser gehen.

Achtsam mit den Füßen

Pilze lieben es warm und feucht. Im Schwimmbad findet der Fußpilz beides. Darum immer mit Badeschlappen unterwegs sein und die auch in der Umkleidekabine und im Duschbereich tragen – das verringert die Ansteckungsgefahr. Nach dem Schwimmen, die Füße und vor allem die Zwischenräume der Zehen gut abtrocknen.

Trainingsplan für Anfängerinnen

Ihr Ziel: Sie wollen erstmal 30 Minuten am Stück schwimmen – das Tempo ist zweitrangig!

1.Woche
Montag: 2 Bahnen Warm-up, 6 x 50 m mit Pausen, 4 x 50 m mit Pausen, 2 Bahnen Cool-down Mittwoch: 2 Bahnen Warm-up, 8 x 50 m mit Pausen, 6 x 50 m mit Pausen, 2 Bahnen Cool-down Freitag: 2 Bahnen Warm-up, 6 x 50 m mit Pausen, 4 x 50 m mit Pausen, 2 Bahnen Cool-down

2.Woche
Montag: 4 Bahnen Warm-up, 8 x 50 m mit Pausen, 6 x 50 m mit Pausen, 4 Bahnen Cool-down Mittwoch: 2 Bahnen Warm-up, 4 x 100 m mit Pausen, 4 x 100 m mit Pausen, 2 Bahnen Cool-down Freitag: 4 Bahnen Warm-up, 8 x 50 m mit Pausen, 6 x 50 m mit Pausen, 4 Bahnen Cool-down

3.Woche
Montag 4 Bahnen Warm-up, 6 x 100 m mit Pausen, 4 x 100 m mit Pausen, 4 Bahnen Cool-down Mittwoch: 4 Bahnen Warm-up, 10 x 50 m mit Pausen, 200 m am Stück, 4 Bahnen Cool-down Freitag: 4 Bahnen Warm-up, 300 m mit Pausen, 300 m mit Pausen, 4 Bahnen Cool-down

4.Woche
Montag: 4 Bahnen Warm-up, 400 m mit Pausen, 400 m mit Pausen, 4 Bahnen Cool-down Mittwoch: 4 Bahnen Warm-up, 600 m am Stück, 10 x 50 m mit Pausen, 4 Bahnen Cool-down Freitag: 4 Bahnen Warm-up,

GESCHAFFT: 30 Minuten am Stück, 4 Bahnen Cool-down

GUT ZU WISSEN • Warm-up meint ein individuelles „Ankommen“ in Wasser – also mentale und physische Vorbereitung auf das kommende Training. Lassen Sie Körper und Geist im eigenen Tempo warmlaufen. • Cool-down meint den umgekehrten Vorgang – also das individuelle Ausklingenlassen nach dem Training. Bringen Sie Körper und Geist wieder in den Normalmodus.

DER EXPERTENTIPP „Ich empfehle generell einen Wechsel zwischen den Schwimmstilen, da hierdurch der Körper kompletter und ausgeglichener gefordert wird.“

 

Trainingsplan für Fortgeschrittene

Ihr Ziel: Sie wollen 1.200 bis 1.500 Meter am Stück schwimmen – und das mit viel Power auf Zeit!

1.Woche
Montag: 200 m Warm-up, 6 x 50 m mit Pausen, 4 x 50 m Kraulbeine, 6 x 50 m Brustbeine, 200 m Cool-down Mittwoch: 200 m Warm-up, 4 x 50 m Brust, 4 x 50 m Kraul, 4 x 50 m Kraulbeine, 4 x 50 m Kraulbeine, 200 m Cool-down Freitag: 200 m Warm-up, 6 x 50 m mit Pausen, 4 x 50 m Kraulbeine, 6 x 50 m Brustbeine, 200 m Cool-down

2.Woche
Montag: 300 m Warm-up, 4 x 50 m Tempo, 4 x 50 m Erholung, 8 x 50 m Brustbeine, 300 m Cool-down Mittwoch: 300 m Warm-up, 6 x 100 m mit Pausen, 4 x 50 m Kraulbeine, 4 x 100 m Brustbeine, 300 m Cool-down Freitag: 300 m Warm-up, 6 x 50 m mit Pausen, 4 x 50 m Kraulbeine, 6 x 50 m Brustbeine, 300 m Cool-down

3.Woche
Montag: 300 m Warm-up, 4 x 200 m mit Pausen, 4 x 50 m Kraulbeine, 300 m Cool-down Mittwoch: 300 m Warm-up, 8 x 50 m Tempo, 6 x 50 m Tempo, 4 x 50 m Tempo, 300 m Cool-down Freitag: 300 m Warm-up, 4 x 200 m mit Pausen, 4 x 50 m Kraulbeine, 4 x 200 m mit Pausen, 300 m Cool-down

4.Woche
Montag: 300 m Warm-up, 4 x 200 m mit Pausen, 4 x 50 m Tempo, 4 x 200 m mit Pausen, 300 m Cool-down Mittwoch: 300 m Warm-up, 2 x 400 m mit Pausen, 2 x 400 m mit Pausen, 300 m Cool-down Freitag: 200 m Warm-up, GESCHAFFT: 1.200-1.500 m am Stück, 200 m Cool-down

GUT ZU WISSEN • In unseren Trainingsplänen gibt es zwei „Einheiten“: Bahnen und Meter. Bahnen sind die Wohlfühleinheit, Meter die Trainingseinheit. Im Ergebnis ist aber dasselbe gemeint. • Bei Brust- und Kraulbeinen strecken Sie die Arme einfach nach vorne und dehnen Ihren Körper. Ggf. nutzen Sie dazu als Schwimmhilfe einen so genannten Pull Buoy.