Category : Allgemein

aktiv Laufen Camp

aktiv Laufen Camp auf Mallorca

aktiv Laufen Camp schon ab ab 679 Euro

Im März 2020 habt Ihr wieder die Chance, eine unvergessliche Woche mit Gleichgesinnten im aktiv Laufen Camp zu verbringen. Neben einem abwechslungsreichen Lauftraining mit Trainer Timo Zeiler gibt es ein breit gefächertes Angebot, damit Ihr Euch sowohl auspowern als auch entspannen könnt – je nach Lust und Laune. 

Die spanische Baleareninsel Mallorca ist nicht nur für ihre Badeorte und abwechslungsreiche Natur bekannt, sondern hält für ihre Gäste auch vielfältige Möglichkeiten bereit, sich sportlich auszutoben. Aus diesem Grund bieten wir das aktiv Laufen- Camp im März 2020 auf der Insel im Mittelmeer an. Das Hotel Sentido Castell de Mar**** befindet sich in Cala Millor und ist nur durch eine Promenade vom langen, feinsandigen Sandstrand getrennt.

Alle Zimmer bieten seitlichen Meerblick, sodass Du bereits kurz nach dem Aufstehen die herrliche Aussicht genießen kannst. Zudem befinden sich zahlreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung. Gäste des 4-Sterne- Hotels können den Fitnessraum, den Außenpool und das Hallenbad, die Sauna und das türkische Bad nutzen. Gegen eine zusätzliche Gebühr können auch Massagen gebucht werden. Das Programm der Laufwoche startet direkt am ersten Tag – nach einer Begrüßung geht es zu einem lockeren Abendlauf. In den folgenden Tagen stehen verschiedene Trainingsläufe auf dem Programm – teilweise am Strand oder passend zum Sonnenuntergang.

Euer Coach

Timo (38) ist passionierter Läufer. Und diese Leidenschaft gibt er liebend gerne an andere Läufer weiter. Seit 2015 darf er sich Lauftrainer nennen und kann seit 2017 eine C-Lizenz Leistungssport Leichtathletik vorweisen. Seine sportlichen Erfolge sind vielfältig: Unter anderem war er fünfmal Deutscher Berglaufmeister. International überzeugte er beispielsweise 2016 mit einem ersten Platz in der Mixed-Kategorie beim TransalpineRun. Am liebsten läuft Timo durch schöne Landschaften. Für unsere Laufcamp-Teilnehmer hält er Trainingspläne für sämtliche Fitnesslevel bereit und freut sich darauf, den Teilnehmern seinen Enthusiasmus und sein Wissen rund um den Laufsport vermitteln zu können. www.timozeiler.com

Das Lauftraining

Individuell abgestimmt Egal, mit welcher Form und auf welchem Leistungsstand Du in den Aktivurlaub reist: Vor Ort wirst Du die Möglichkeit haben, ein individuell auf Dich zugeschnittenes, abwechslungsreiches Training zu erleben.

Offen für jeden Weder der persönliche Leistungsstand noch das Alter spielen eine Rolle. Ob jung, ob alt – in unserem Laufcamp findet jeder das optimale Umfeld für eine sportliche und gleichzeitig erholsame Reise.

Teilnahme freiwillig Du möchtest mit der nächsten Trainingseinheit lieber aussetzen, weil sich die Muskeln von der Einheit am Vortag noch zu müde anfühlen? Oder Du möchtest lieber einen freien Tag am Meer genießen? Kein Problem: Die Teilnahme an allen Einheiten ist natürlich freiwillig!  

Laufen auf Mallorca
Datum: 14. bis 21. März 2020

Im Paket enthalten: • Flug ab vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz • Transfer zum/vom Hotel • Unterkunft: Hotel Sentido Castell de Mar**** in Cala Millor • Verpflegung: Halbpension mit Frühstücks- und Abendbuffet • Laufprogramm

Preis: ab 679 Euro 

Mehr Infos und Buchung über unseren Kooperationspartner willst-du-weg, Hotline: 02151/6544860

Young pregnant woman jogging down sidewalk in city.

RUNDum sportlich – Sport in der Schwangerschaft

Das Gerücht, dass sich Schwangere unbedingt schonen und auf Sport verzichten sollen, hält sich hartnäckig. Allerdings hat Sport während der Schwangerschaft positive Auswirkungen auf die werdende Mutter und das ungeborene Kind.

Während einer Schwangerschaft finden viele Veränderungen im Körper der Frau statt – und auch die Körperwahrnehmung verändert sich. Hieß es früher noch, dass Sport und Schwangerschaft nicht zusammenpassen, sind sich Ärzte und Wissenschaftler heutzutage einig, dass ein aktiver Lebensstil mit moderater sportlicher Aktivität gesund ist. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass es keine Probleme in der Schwangerschaft gibt: „Sollten Blutungen, frühzeitige Wehentätigkeit oder eine vorzeitige Verkürzung des Gebärmutterhalses auftreten, sollte man sich nach Rücksprache mit seinem Arzt eher schonen“, erklärt Gynäkologin Dr. Sheila de Liz. „Generell ist jedoch Bewegung bei gesunden Frauen mit unkompliziert verlaufender Schwangerschaft sehr empfehlenswert.“

Durch einen sportlichen Lebensstil vor und leichtes Kraft- und Ausdauertraining in der Schwangerschaft erhält man auch automatisch mehr Energie für den Alltag mit dickem Babybauch. Zudem können bestimmte Übungen und Sportarten schwangerschaftstypischen Problemen wie beispielsweise Rückenschmerzen oder auch Kreislaufproblemen vorbeugen. Regelmäßige Yoga-Übungen können Rückenschmerzen verhindern, da sie zur Stärkung der Rückenmuskulatur und zur Verbesserung der Haltung beitragen. Allerdings sind nicht alle Yoga-Übungen für die Zeit der Schwangerschaft geeignet, daher sollten Sie entweder einen speziellen Schwangerschaftsyoga-Kurs besuchen oder sich von einem qualifizierten Yogatrainer beraten lassen. Weiterhin scheint regelmäßige sportliche Aktivität in der Schwangerschaft das Risiko für schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck oder Diabetes zu senken.

Risiken einschätzen und vermeiden

Bei der Wahl der Sportart während der Schwangerschaften sollte man darauf achten, solche mit erhöhtem Verletzungsrisiko zu vermeiden: „Dazu gehört jede Form von Extremsport – vom Tauchen über Kitesurfen bis zum Mountainbiken“, erklärt Dr. Sheila de Liz. „Und auch auf Sportarten, die sehr kontaktintensiv sind, wie beispiels­weise Mannschaftssportarten oder Kampfsport, sollte verzichtet werden. Sportarten, bei denen ein erhöhtes Sturzrisiko besteht, sollten ebenfalls vermieden werden, dazu gehören Wintersport, Klettern und Reitsport.“ Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass diese Sportarten aufgrund des Verletzungsrisikos für das ungeborene Kind nicht ausgeübt werden sollen, spielt ein anderen Faktor eine mindestens ebenso große Rolle, erklärt Dr. Sheila de Liz: „Es passiert viel seltener, als man denkt, dass das ungeborene Kind bei einem Sturz verletzt wird. Viel häufiger kommt es zu einer Verletzung der werdenden Mutter. Bei dieser gestalten sich dann sowohl die Diagnostik als auch die Therapie kompliziert, da Röntgenstrahlen, Narkosemittel und gewisse Medikamente schädlich für das Ungeborene sein können. Und aus diesem Grund rate ich dazu, in der Schwangerschaft auf risikoreiche Sportarten zu verzichten.“

Geeignet – und erlaubt – sind hingegen alle Sportarten, die keine erhöhte Verletzungsgefahr mit sich bringen: Walken, Laufen, Wandern, Schwimmen, moderates Gerätetraining, Spinning, Pilates und vieles mehr. Eine unkompliziert verlaufende Schwangerschaft ist keine Ausrede, um nur noch untätig herumzusitzen, findet Dr. Sheila de Liz: „Tägliche Bewegung während der Schwangerschaft trägt zur Gesundheit von Mutter und Kind bei. Das kann ein Spaziergang oder eine Wanderung an der frischen Luft sein, ein kleines Workout im Fitnessstudio oder eine Einheit Schwangerschaftsyoga.“

Der Körper gibt in einigen Fällen die Grenzen vor

Jeder Mensch ist individuell, ebenso auch jede Schwangerschaft. Daher gibt es keinen strikten Trainingsplan, es ist vielmehr wichtig, genau auf seinen Körper zu achten und auf ihn einzugehen. So sollte man das Trainingspensum bei übermäßiger Müdigkeit oder Erschöpfung reduzieren beziehungsweise auch mal ein Gerätetraining durch einen Spaziergang ersetzen – je nach Tagesform. Auch wenn Sie vor der Schwangerschaft sportlich sehr aktiv ­waren, sollten Sie in der Schwangerschaft das Pensum und die Intensität reduzieren. „Hören Sie unbedingt auf Ihren Körper und respektieren Sie die Grenzen, die dieser Ihnen aufzeigt“, empfiehlt die Ultraläuferin Andrea Diethers. „Während der Schwangerschaft ist sportlicher Ehrgeiz fehl am Platz – dies bedeutet natürlich nicht, dass man untätig herumsitzen muss.“

Generell muss sich jede Frau auf ihr individuelles Körpergefühl verlassen, um zu entscheiden, welches Sportpensum für sie passend ist. So ­wäre etwa Andrea Diethers gerne bis zum ­Ende der Schwangerschaft gelaufen, jedoch entschied sie sich aufgrund ihres Körpergefühls dagegen: „Etwa vier Wochen vor der Geburt meiner Tochter Naja bemerkte ich, dass sich das Laufen für mich nicht mehr gut anfühlte. Zunächst war ich davon irritiert, da einige meiner Bekannten noch bis kurz vor der Entbindung problemlos laufen gehen konnten. Es war nicht so, dass das Laufen übermäßig anstrengend für mich war, es fühlte sich einfach nicht mehr gut an. Aus diesem Grund bin ich für die letzte Zeit in der Schwangerschaft aufs Spinning umgestiegen.“ Generell sollte man bei allen Ausdauersportarten während der Schwangerschaft darauf achten, das die Pulsfrequenz unter 140 Schlägen pro ­Minute bleibt. Während der Schwangerschaft ist es so wichtig wie nie, auf den eigenen Körper zu hören, Grenzen zu erkennen und zu beachten. Wird eine Übung durch den Schwangerschaftsbauch enorm erschwert, so sollte man darauf verzichten.

Sport während der Schwangerschaft hat jedoch nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche positive Effekte: Durch Sport wird die Ausgeglichenheit gefördert, Stress abgebaut, und durch die Bewegung werden viele Glückshormone freigesetzt.

Nicole Audrit

Laufen im Herbst

Keine Ausreden

Die Hitze des Sommers ist vorbei, der Schnee und das Eis des Winters lassen noch auf sich warten. Lauftrainerin Susan Baumbach verrät uns, warum wir in diesem Herbst unbedingt die Laufschuhe schnüren sollten.

Es gibt keine bessere Jahreszeit als den Herbst, um mit dem Laufen zu beginnen. Allein mit diesem Satz wird man noch keinen Bewegungsmuffel von der bequemen Couch herunterbekommen – erst recht nicht bei Nieselregen und Kälte. Doch Lauftrainerin Susan Baumbach kann diese Worte mit zahlreichen Argumenten untermauern, sodass man schon beim Zuhören darüber nachdenkt, in welcher Kellerecke die Laufschuhe seit den letzten warmen Sommertagen ihr Dasein fristen, um möglichst bald wieder in sie hinein zuschlüpfen. „Besonders für Anfänger ist der Herbst die perfekte Zeit, mit dem Laufen zu starten“, sagt Baumbach, „man tut etwas für seine Gesundheit, indem man sich in dieser Zeit, in der es gedanklich so populär ist, zu Hause auf der Couch zu gammeln, regelmäßig an der frischen Luft bewegt.“ Dabei beschränkt sich der positive Effekt des Laufens aber nicht nur auf die direkte Zeit nach der Einheit. Denn wer im Herbst läuft, legt laut Lauf-und Personalcoach Baumbach Grundsteine für ein rundum sportliches Jahr. Die Neuoder Wiederstarter könnten so im Herbst das Laufen lernen und mit den ersten positiven Erfahrungen dann durch den Winter in das Frühjahr laufen. Sobald die Läuferinnen und Läufer dort angekommen sind, können sie mit ihrer bisher antrainierten Lauferfahrung bei den ersten Straßenrennen über fünf oder zehn Kilometer starten. Die ersten Schritte zum Ganzjahresläufer sind damit gemacht.

Einfach Dranbleiben

Weniger rund läuft das Laufjahr meistens für die Läufer, die im Frühjahr mit den ersten sonnig-warmen Tagen ihr neues Hobby starten oder intensivieren wollen. Die gebürtige Kölnerin Baumbach weiß aus ihren Erfahrungen als Lauftrainerin, dass es die Frühjahrs-Starterinnen viel schwerer haben, dauerhaft im Sport zu bleiben. „Sie laufen häufig bis September, vielleicht Oktober und hören dann auf, wenn es draußen mal ungemütlich ist. Das führt dazu, dass sie ihren Trainingsrhythmus verlieren, einen fett-faul-gefräßigen Herbst und Winter verbringen, schlechte Laune bekommen und sich selbst nicht leiden mögen, um dann im Frühjahr wieder gänzlich von vorne zu beginnen.“ Häufig beobachtet die Läuferin dieses Phänomen bei den Firmenlauftreffs, die sie gemeinsam mit ihrem Partner Gregor Adler betreut. „Wir starten in der Regel im März oder April und werden dann bis September gebucht. Dann … nichts mehr. Im Frühjahr beginnen wir mit allen Teilnehmern wieder von vorne. Das ist schade“, bedauert Baumbach. Durch diese lange Lücke im Laufjahr könnten die Teilnehmer nie lernen, den Sport zu einem festen Bestandteil ihres Alltags zu machen. Das teils harte Training und die Zeit, die sie in das Laufen investiert haben, sind damit erst einmal für die Katz. Wer aber durch Herbst und Winter läuft, trainiert nicht nur die Läuferbeine – auch der Rest des Körpers und vor allem die Seele profitieren von der Zeit an der frischen Luft. „Man geht mit ganz anderer Power durch diese Zeit. Das klassische Gefühl zur Weihnachtszeit, aufgeblasen und träge zu sein, bleibt aus, und den wohl häufigsten Neujahrsvorsatz‚ Sport zu treiben und gesünder zu leben, hat man schon vor dem 1. Januar umgesetzt“, sagt Baumbach, die in Wuppertal lebt und läuft.

Auch die sonst so übliche Gewichtszunahme die zu den kälteren Monaten bei vielen Menschen so sehr dazugehört wie Glühwein und Spekulatius im Advent, könne durch das Laufen vermieden werden. „Mit der Bewegung an der frischen Luft – gerade wenn die Luft kühler ist steigen das Bedürfnis nach und die Lust auf frische, gesunde Ernährung automatisch.“ So gerate man ganz plötzlich in einen Kreislauf, und zwar einen ausgesprochen gesunden. Und auch der Schokoladenriegel, der ei nem nach einem anstrengenden Tag im Büro beim abendlichen Einkauf kurz vor der Kasse so penetrant zuzuzwinkern scheint, kann eigentlich durch einen Lauf ersetz Teilwerden. So würden laut Baumbach, die nicht nur Lauftrainerin, sondern auch Mentalcoach und Ernährungsberaterin ist, die aeroben Belastungen – also zum Beispiel langsame Dauerläufe – die Menge an Serotonin im Körper erhöhen. „Und Serotonin, auch bekannt als das Glückshormon, macht dieses zufriedene, wohlige Gefühl. Wie Schokolade!“

Motivationshilfen für Zweiflerinnen

Trotz all dieser positiven Aspekte, die mit dem Laufen verbunden sind, findet man doch immer wieder den ein oder anderen Grund, der einen von der abendlichen Runde abhalten kann. Vielleicht war der Arbeitstag lang und anstrengend, draußen ist es nass und kalt, drinnen warm und gemütlich,

oder das Fernsehprogramm ist einfach zu verlockend. Da helfen nur ein paar Tricks, um diese Gedanken zu überlisten. Vielleicht reicht es schon, an die warme Dusche nach dem Laufen zu denken. Und besonders an das glückselige Gefühl, das sich dann einstellen wird. Wenn das nicht ausreicht, müssen Mitläuferinnen her. Susan empfiehlt, sich einer Gruppe anzuschließen, um sich gemeinsam durch die ersten Einheiten zu kämpfen und gegenseitig anzufeuern. „Das ist besonders in der dunklen Jahreszeit von Vorteil. Wenn es keine Straßenbeleuchtung gibt, ist das Laufen zu zweit oder zu mehreren doch gleich viel entspannter“, sagt die Gründerin vom Team Lauf-Freude und fügt hinzu: „Wir erleben dieses ganz besondere, herzliche und gegenseitig motivierende Miteinander in unseren Laufgruppen nahezu täglich live. Es wird zusammen geschwitzt, gearbeitet, aber eben auch viel gelacht, und alle geben sich gegenseitig Herzenswärme.“

Wer aber doch lieber Ziele mit sich selbst ausmacht, kann zum Beispiel ein Lauftagebuch führen und dabei auch notieren, wie viel Regen und Kälte man da gerade ausgehalten hat. So kann neben schnelleren Zeiten und längeren Läufen auch das Durchhaltevermögen als Erfolgserlebnis verbucht werden. Obwohl Baumbach das Laufen in Gruppen liebt und schon so einige ihrer Freunde durch das Verabreden mit ihr zum Laufen gebracht hat, nutzt auch sie persönlich ihr zum Beruf gemachtes Hobby als Auszeit für sich selbst. „Für sich alleine laufend kann man wunderbar den Alltag, Sorgen, Ängste, Stress, aber auch Wut und Ärger weglaufen beziehungsweise verarbeiten“, sagt die Trainerin. Wenn sie sich für den Lauf ohne Gruppe entscheidet, ist vom ersten Meter an absolute „Ich-Zeit“. Dann fallen ihr neue Ideen ein und sie findet Lösungen für Probleme, die zuvor unlösbar erschienen. „Laufen macht den Kopf frei, und danach ist wieder Raum für das Wesentliche, für Schönes und Positives“, formuliert Baumbach ihre Liebeserklärung ans Laufen. Besonders in der Herbstzeit, wenn es früher dunkel wird, sind solche positiven Gedanken essenziell. „Ich bin wacher, konzentrierter, habe mehr Lust auf das Leben im Allgemeinen“, ergänzt Baumbach das Stimmungsprofil der Herbstläuferin. Und wenn dann bei Solo-Läufen doch die Dunkelheit für ein unwohles Gefühl sorgt, kann die Recherche nach einer beleuchteten Laufstrecke helfen. In mehreren deutschen Großstädten, wie zum Beispiel in Köln oder Berlin, gibt es Laufstrecken, die vom Start- bis zum Zielpunkt beleuchtet sind. Die hellen Strecken beschränken sich dabei nicht auf das Innenstadt- Gebiet. Im Ruhrgebiet ist zum Beispiel eine über zehn Kilometer lange Strecke rund um den Kemnader See erhellt.

Vom Sportmuffel zur Sportskanone

Aber auch die Lauftrainerin kennt die Momente, in denen man einfach keinen Spaß am Laufen hat. „Ich selbst war stark übergewichtig und Bewegungslegasthenikerin, ich habe Sport gehasst. Ganz besonders das Laufen, weil ich in der Schule über das Laufen nur eines gelernt habe, nämlich dass ich es nicht kann. Mein Partner Gregor kommt aus der gleichen Situation. Wir kennen also beide das Gefühl der Trägheit und Antriebslosigkeit.“ Mittlerweile ist aus dem Sportmuffel jedoch eine Sportliebende geworden. Doch ganz befreit ist sie von schlechten Tagen dadurch auch nicht. So befand sie sich zum Beispiel in der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon und blickte morgens auf den knallharten Trainingsplan, den ihr Partner Gregor ausgeklügelt hatte. Aber sie hatte das miese Wetter einfach nur satt und wollte partout nicht vor die Tür.

Also ging es auf das Laufband, das die beiden Trainer eigentlich nur für Leistungsdiagnostiken nutzen. „Ich habe mich auf kurze Hose und Top gefreut“, sagt Baumbach zurückblickend, „dann habe ich ein paar Kilometer auf dem Laufband durchgehalten, bis mich dieses Indoor-Laufen so aggressiv gemacht hat, dass ich mich umgezogen habe und doch noch nach draußen gegangen bin. Das Laufen an frischer Luft ist einfach unbezahlbar und durch nichts zu ersetzen.“ Da ist es dann nicht schlimm, wenn es statt Top und kurzer Hose doch ein paar Schichten mehr werden. Atmungsaktiv, wasserabweisend, aber nicht zu warm sind beim Herbstlauf-Outfit die wichtigen  Start- bis zum Zielpunkt beleuchtet sind. Die hellen Strecken beschränken sich dabei nicht auf das Innenstadt- Gebiet. Im Ruhrgebiet ist zum Beispiel eine über zehn Kilometer lange Strecke rund um den Kemnader See erhellt.

Die Expertin schwört dabei besonders auf ein gutes Laufunterhemd, das eng am Körper anliegt, dazu eine dünne, wärmende Zwischenschicht und – ganz wichtig – eine wind- und wasserabweisende dichte Jacke. Bei der letzten Schicht sollte man besser einmal etwas tiefer in die Tasche greifen, anstatt in mehrere mittelgute Jacken zu investieren. Baumbachs Prinzip ist dabei generell, sich bloß nicht zu dick einzupacken. „Wenn man so losläuft, dass man nicht friert, dauert es circa 15 Minuten, bis es einem zu warm ist“, sagt Baumbach, „also immer so kleiden, dass man die ersten fünf Minuten friert und weitere zehn Minuten fröstelt. Dann passt es in der Regel, und man fühlt sich wohl beim Herbstlauf.“ An den Füßen achtet die Frau aus NRW auf qualitativ hochwertige Schuhe für gute Trittsicherheit. „Goretex- Schuhe garantieren warme, trockene Füße und haben in der Regel auch ein anderes Profil, sodass auch die Trittsicherheit auf Schnee erhöht ist“, versichert Baumbach mit Blick in Richtung Winter. Bei Eis ist dann trotzdem Schluss und das Laufband muss herhalten. Doch das sollte im Herbst noch kein Problem sein. Denn die goldene Jahreszeit ist viel besser als ihr Ruf. Es ist nicht so heiß wie im Sommer, die Gewitter werden weniger, und vor allem leuchten die Bäume in den verschiedensten Farben und bilden die Kulisse für bunte Laufabenteuer

Leuchten Sie!

Sichtbarkeit ist zu jeder Jahreszeit elementar für die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer. Im Herbst, wenn die Tage dunkler werden, sollte das Augenmerk natürlich noch mehr auf diesem Aspekt liegen. Besonders diejenigen, die sich durch die Stadt und im Straßenverkehr bewegen, müssen unbedingt auf reflektierende Kleidung oder das Tragen von Reflektoren achten. In ländlicheren Regionen – dann wenn keine Straßenbeleuchtung vorhanden ist – müssen die Läuferinnen selbst leuchten. Ob man sich für eine Stirnlampe oder eine Leuchte auf Brusthöhe entscheidet, ist absolute Geschmackssache. Besonders in Straßennähe sollte zudem besonders in der Dunkelheit bestenfalls auf Musik verzichtet werden.

Atmung an kühlen Tagen

Die Luft ist viel zu kalt, um laufen zu gehen. Dieser Satz kann einem leicht in den Kopf kommen, wenn man gerade auf der Suche nach einer Ausrede ist, an kälteren Tagen nicht die Laufschuhe zu schnüren. Doch Winterausdauersportler wie Skilangläufer machen es vor: Solange keine bronchialen Erkrankungen vorliegen, ist kalte Luft kein Problem. Ein angenehmer Tipp an sehr kalten Tagen ist das Einatmen durch die Nase. So wird die Luft bis zur Lunge stärker aufgewärmt. Wer mag oder besonders kälteempfindlich ist, kann sich zusätzlich ein Tuch oder einen Schal über Mund und Nase ziehen. Spätestens dann sind jedoch alle Ausreden hinfällig.

Susan Baumbach

Zusammen mit ihrem Partner Gregor Adler versprüht Susan Baumbach in Wuppertal und Köln Lauffreude. Die beiden Trainer bieten Laufkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an und betreuen Firmenlauftreffs als Vorbereitung auf die Teilnahme an B2Run-Läufen. Auch Trainingsplanung und Ernährungsberatung hat das Lauf-Freude-Team (www.lauf-freude.de) im Angebot.

Kerstin Börß

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Leichtfüssig unterwegs

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Viel Wettkampferfahrung sammelt nur, wer viel unterwegs ist. Immer mehr Läufer verbinden sportliche Ziele mit Sightseeing und Städtetrips.

Wer als Läufer regelmäßig neue Reize durch Wettkämpfe setzen will, kommt um das Reisen nicht herum. Schließlich finden nicht alle Läufe vor der eigenen Haustür statt. Wer will, findet an nahezu jedem Wochenende die Gelegenheit, irgendwo in Deutschland oder gar Europa an den Start zu gehen. Das verbessert nicht nur die Form, sondern sorgt für jede Menge Abwechslung. Man lernt neue Städte und Menschen kennen. Reist man bereits einige Tage vor dem Start an oder gönnt sich hinterher eine kleine Auszeit, bietet sich sowohl allein Reisenden als auch Paaren die Möglichkeit, dem Laufen Urlaubscharakter zu geben. Ein Trend, auf den sich viele Reiseveranstalter eingestellt haben, die Komplettpakete mit Hotelunterkünften und Starts anbieten. Das ist ja gerade das Schöne am Laufen: Bei keinem anderen Sport hat man dermaßen Gelegenheit, auch während des Wettkampfs die Stadt zu betrachten.

RICHTIGES EQUIPMENT
Fürs Reisen gilt im Grunde dasselbe wie für das Laufen selbst: Mit dem richtigen Equipment macht es noch mehr Spaß. Bei der Auswahl der Kleidung stellen sich im Grunde genau dieselben Probleme wie bei jedem Urlaub: Man will möglichst für jede Situation (sprich: jedes Wetter) gerüstet sein, ohne zu viel Ballast mitzunehmen. Die Taschen sollen praktisch sein, sicher und nicht zu schwer. Eine durchdachte Aufteilung sorgt dafür, dass man das Equipment nicht lange suchen muss. Im Idealfall bieten die Taschen auch genügend Platz für die Kleidung, die man vor bzw. nach dem Wettkampf trägt. Die Kleidungsstücke selbst wünscht man sich möglichst leicht und robust, im besten Fall auch wasserdicht oder zumindest wasserabweisend.

Hat man für das Wettkampfwochenende außer dem eigentlichen Lauf noch einen Stadtbummel oder einen kleinen Ausflug in die Umgebung geplant, ist man für Kleidung dankbar, die nicht nur funktional, sondern auch stylish ist. Idealerweise knittert diese nicht, hat ein kleines Packmaß und beansprucht damit im Koffer nur wenig Volumen. Was gut fürs Reisegepäck ist, kann man natürlich auch im Alltag gebrauchen, denn für eine kompakte Regenjacke oder -weste ist noch in jeder Büro-bzw. Laptoptasche genügend Platz. So muss man nicht fürchten, nach Feierabend noch von einem Regenschauer „kalt erwischt“ zu werden.

RESPEKT FÜR DIE NATUR
Für Läufer, die sich viel an der frischen Luft und damit auch in der Natur bewegen, sollte ein respektabler und rücksichtsvoller Umgang mit derselben selbstverständlich sein. Das bedeutet nicht nur, dass man seine Abfälle nicht einfach dort liegen lässt, wo es einem passt, auch durch den Kauf und die Verwendung nachhaltig produzierten Equipments kann man etwas für die Umwelt tun. Das ist mittlerweile auch bei den Herstellern, insbesondere bei Jack Wolfskin angekommen: Bei der einzigartigen „Zero Waste“ Technologie wird der Verschnitt für die Herstellung der Membran verwendet. Für das Außenmaterial und den Futterstoff kommen recycelte PET-Flaschen zum Einsatz. Auch Fleece-Soffe und Isolierungsmaterialien werden aus altem PET hergestellt. Zudem ist ab Winter 2019 die gesamte Bekleidungs-, Rucksack-und Taschen-Kollektion von Jack Wolfskin frei von schädlichen Fluor-Kohlenstoff-Verbindungen (PFC).

 

 

 

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So geht Trail-Laufen!

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Auch in diesem Jahr setzt Salomon seine beliebte Trailrunning-Serie „How to Trail Run“ fort. Unterstützt wird das Ganze erstmalig durch Volkswagen R. Die Workshops richten sich vornehmlich an Einsteiger – Spaß und Abenteuer sind garantiert.

Für alle, die schon immer einmal den Lauf auf Asphalt gegen einen Lauf in der Natur tauschen wollten, bietet Salomon auch in diesem Herbst wieder mehrere kostenlose Trailrunning-Workshops in ganz Deutschland an. Bereits 1.331 Läufer ließen sich in den 88 Frühjahrs- Workshops für den Lauf abseits des Asphalts begeistern, lernten die Techniken des Trailrunnings und erfuhren mehr über das dazu notwendige Equipment. Im abwechslungsreichen Gelände konnten die Workshop-Teilnehmer die neuesten Footwear- Modelle „Speedcross 5″ und „Sense Ride 2″ auf unterschiedlichen Strecken zwischen fünf und 15 Kilometern testen.

EXPECT THE UNEXPECTED
Mitte August ist der Anmeldestart für die Herbst- Workshops im September und Oktober. Es sind jeweils vier Workshops an insgesamt 22 Hotspots geplant, wobei jeweils eine Veranstaltung an jedem Standort ausschließlich für Damen vorgesehen ist. „Wir haben in den vergangenen Workshops bemerkt, dass sich die Frauen wohler fühlen, sich mehr zutrauen und motivierter sind, wenn sie unter sich sind und sich nicht durch ihre männlichen Laufkollegen unter Druck gesetzt fühlen. Es ist deshalb großartig, dass wir ab Herbst spezielle Frauen-Workshops anbieten können“, erklärt Luise Langowski, Influencer Marketing Management Executive Running bei Salomon Deutschland. „Besonders freuen wir uns über den neuen Hotspot in Wolfsburg mit Volkswagen R als Partner“, ergänzt Luise Langowski.

Ab diesem Herbst gibt es erstmalig auch einen „Run unexpected“. Wie der Name bereits vermuten lässt, können die Teilnehmer sich auf besondere, unerwartete Aktivitäten freuen. Die Salomon Guides lassen sich je nach Gelände, Örtlichkeit und Teilnehmer ordentlich was einfallen. Natürlich ergänzend zu den feststehenden Inhalten der Workshops.

Alle Infos zu den Workshops und den Trailrunning-Produkten von Salomon finden Sie unter: www.salomon.com/de-de/experiences . Hier ist auch eine Online-Anmeldung möglich.

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Gewinnspiel Sätila

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Das Modell X-4 von Sätila of Sweden ist eine dünne Mütze aus einer Coolmax® Merinomischung
für anstrengende Outdoor-Aktivitäten. Reflektierende Streifen auf der gesamten Beanie verbessern
die Sichtbarkeit im Dunkeln. Weitere Infos unter www.satila.com

 

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Taiwan Excellence Chairman James C.F.Huang_800x533

Interview mit BMW Berlin-Marathon-Sponsor James Chih-Fang Huang

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Zum fünften Mal ist Taiwan Excellence offizieller BMW Berlin-Marathon-Partner: ein kleines, aber wichtiges Jubiläum. James C. F. Huang ist Chairman des Taiwan External Trade Development Council (TAITRA), einer der Initiatoren von Taiwan Excellence, und selbst leidenschaftlicher Läufer.

Herr Huang, Taiwan Excellence unterstützt den BMW Berlin-Marathon seit 2015. Ihre Bilanz?
Seit ihrer Gründung in den 90er-Jahren genießen der BMW Berlin-Marathon und Taiwan Excellence einen erstklassigen Ruf auf der ganzen Welt. Zudem werden beim Marathon regelmäßig Rekorde erzielt, so wie taiwanesische Innovationen ständig die Messlatte höher heben. Dank dieser Parallelen fühlen wir uns dem Marathon jedes Jahr ein bisschen mehr verbunden.

Warum haben Sie sich damals für den BMW Berlin-Marathon entschieden?
Angesichts steigender Nachfrage nach taiwanesischen Produkten spielt die Markenkommunikation eine entscheidende Rolle. Und als eines der renommiertesten Sportevents erfährt der Marathon weltweite mediale Aufmerksamkeit – ideal zur Kommunikation unserer Markenbotschaft. Unser Team aus deutschen und taiwanesischen Läufern setzt zudem ein Zeichen für die lange, erfolgreiche Freundschaft zwischen unseren Ländern.

Was sind Ihre Ziele auf dem deutschen Markt?
Wir möchten, dass ein Bewusstsein für die Vielfalt und Zuverlässigkeit der taiwanesischen Industrie entsteht und sich das Taiwan Excellence-Symbol als Qualitätssiegel etabliert. Tatsächlich nutzen viele Deutsche bereits Produkte Taiwans, ohne es zu wissen: Einen großen Teil der Elektro- und IT-Technologie machen Innovationen aus Taiwan überhaupt erst möglich.

Sie haben für die Kampagne spezielle Schnürsenkel entwickelt. Was hat es damit auf sich?
Die roten Schnürsenkel stärken Motivation und Teamgeist und kommunizieren zugleich das Motto „ReachYourExcellence“. Wenn die Läufer online über ihre Trainingsfortschritte und Leistungen berichten, tragen sie die Botschaft weiter. Übrigens: Besucher der MARATHON EXPO holen sich ihre eigenen Schnürsenkel am Taiwan Excellence-Stand ab. Am Samstag trifft man unsere Läufer dort sogar persönlich.

Was möchten Sie als Läufer dem Taiwan Excellence-Team noch mit auf den Weg geben?
Der Kontrahent, mit dem sich ein Läufer misst, ist nicht vor ihm – sondern in ihm. Schon beim Training sollte man sich daher vergegenwärtigen, was die Marathon-Leidenschaft ursprünglich geweckt hat. Wir sind stolz auf unser Team und wünschen allen viel Erfolg!

Frühsport

DAS FÄNGT GUT AN!

Wie wäre es mit „Frühsport“? Wer seinem Körper schon morgens Gutes zukommen lässt, kurbelt seine Fettverbrennung an. Und zwar nicht zu knapp.

Sie kommen morgens nicht aus den Federn? Der Geist ist willig, der Rest will weiter seine Ruhe? Kein Wunder: Sie haben gerade sieben bis neun Stunden fast bewegungslos im Bett gelegen. Der Kreislauf ist jetzt träge. Ihr widerwilliger Körper braucht Bewegung – das kurbelt die Durchblutung an. Dazu können Sie wahlweise mit sanften Mini-Übungen im Bett starten oder gleich in die Joggingschuhe schlüpfen und loslau­fen.

Wie? Sie zögern immer noch?

Dann hilft Ihnen vielleicht dieses Argument auf die Sprünge: Wer noch vor dem Frühstück Sport treibt, kann dem Fett wesentlich stärker zu Leibe rücken als zu anderen Zeiten. Zu diesem Ergebnis kamen britische Wissenschaftler der Northumbria University in Newcastle. Demnach kann man beim Frühsport auf nüchternen Magen bis zu 20 Prozent mehr Fett verbrennen. Laufen kur­belt dabei nicht nur den Fettstoffwechsel an, sondern strafft auch Po und Ober­schenkel, stärkt das Herzkreislauf- und das Immunsystem. Ganz davon abgesehen, dass man so sein Sportprogramm schon vor dem Frühstück erledigt hat, fit und munter in den Tag startet und den Abend anderweitig verplanen kann. Zudem bringt Sport auch Bewegung ins Gehirn und hilft beim Problemelösen.

Grund: Wer sich bewegt, pumpt bis zu 100 Prozent mehr Sauerstoff ins Gehirn als jemand, der zu Hause am Schreibtisch sitzt und nachdenkt. Zusätzlich schüttet das Gehirn das „Kreativitätshormon“ ACTH aus, was den Blutdruck senkt, den Körper entspannt und tolle Einfälle be­schert. Bei Problemen mit den Gelenken können Sie sich auch aufs Rad schwingen und damit zur Arbeit fahren. Immer mehr Frühsportler zieht es auch in die Fitnessstudios. Von der Gruppe  mitgezogen, fällt der Bauch-Beine-Po-Kurs oder die Yogastunde in der Früh noch mal einen Tick leichter.

Raus aus den Federn? Erst nach dem Fitness-Training!

Sie kommen trotz all dieser Argumente beim besten Willen nicht aus den Federn? Dann könnten Ihnen unsere folgenden Wake-up-Übungen helfen – denn mit denen können Sie noch etwas im Bett bleiben und dabei trotzdem ganz schnell fit und munter werden. Sie aktivieren damit Ihren Energiefluss, mobilisieren die Gelenke und versorgen die Zellen mit Sauerstoff.

Übung 1: Muskeln lockern

Diese Übung macht den Kopf klar und lockert verspannte Muskeln. Tiefes Ein­atmen versorgt die Zellen mit Sauerstoff, das Gehirn wird optimal durchblutet. 1. Sie liegen mit aufgestellten Beinen auf dem Rücken. Lassen Sie nun die Knie  seitwärts nach links und rechts auseinander fallen und führen Sie dabei Ihre Fußsohlen zusammen. 2. Nun die Arme seitwärts ablegen, sodass die Handflä­chen nach oben zeigen. Ar­me, Hände und Finger sind locker und entspannt. 3. 10- bis 20-mal tief durch die Nase ein- und ausatmen. Stellen Sie sich vor, dass mit dem Einat­men frische Energie in den Körper fließt und beim Ausatmen alle negativen Gedanken aus dem Körper herausströmen.

Übung 2: Rücken recken

Mit dieser Übung öffnen Sie den Brustbereich und stärken die Wirbelsäule. Dadurch wird mehr Sauerstoff durch den Körper transportiert, was wiederum Ihrer Konzentrationsfähigkeit zugutekommt. 1. Legen Sie sich so auf das Bett, dass Sie zu allen Seiten hin Platz haben. Jetzt die Füße parallel hüftbreit aufstellen und die Arme locker über den Kopf nach hinten strecken. 2. Während Sie gleichmäßig durch die Nase atmen, Füße in die Matratze pressen und die Hüfte so weit anheben, wie es Ihnen angenehm ist. 3. Beim Ausatmen die Hüfte vorsichtig wie­der absetzen, Knie umarmen und dabei in Richtung Brust ziehen. 4. Die Übung langsam etwa 10- bis 15-mal wiederholen. Versuchen Sie dabei, jedes Mal die Hüfte ein Stückchen weiter nach oben zu heben.

Übung 3: Seiten dehnen

So lockern und stärken Sie die Muskeln an den Seiten, vertiefen die Atmung und versorgen Ihren Körper mit noch mehr Sauerstoff. 1. Setzen Sie sich an den Bettrand, stel­len Sie die Füße auf den Boden und stüt­zen Sie sich mit den Händen am Bett ab. Spannen Sie nun den Bauch an, heben Sie den rechten Arm gerade nach oben zur Decke, der Blick geht dabei zur rech­ten Handfläche. Der linke Arm bleibt als Stütze auf dem Bett. 2. Durch die Nase weiter atmen, nach links neigen und Ihre rechte Seite dehnen – dabei Schultern und Hals entspannt lassen. 3. Position zehn Atemzüge lang halten, dann langsam wieder aufrichten und die Übung zur linken Seite hin wiederholen.

Übung 4: Volle Kraft voraus

Die letzte Übung entspannt Ihren Rücken, sorgt für ein inneres Gleichge­wicht, hebt das Energieniveau und damit auch die Laune. 1. Setzen Sie sich an den Bettrand, die Füße sind flach auf den Boden gestellt, der Rücken ist gerade, die Hände liegen auf den Oberschenkeln. 2. Jetzt tief und langsam ein- und ausatmen und den Brustkorb öffnen: Ziehen Sie die Schultern dafür erst hoch und drücken Sie sie anschließend nach hinten. 3. Ausatmen, dabei Schultern wieder nach vorn nehmen, den Rücken rund machen und das Kinn zur Brust ziehen. 10- bis 20-mal wiederholen.

Frühstücken – vor oder nach dem Sport?

Hier scheiden sich die Sports-Geister: Es gibt viele Argumente, warum man mor­gens erst frühstücken und dann zum Sport gehen sollte, und viele, die dafür sprechen, erst hinterher zu frühstücken (siehe oben). Wenn Sie nicht zwingend abnehmen möchten, scheint eine Zwischenlösung die beste Alternative zu sein: Also vor dem Sport nur ein wenig essen und das richtige Frühstück dann hinterher einnehmen. Gut ist eine leicht verdauliche, nicht belas­tende Mahlzeit, die aus Kohlenhydraten besteht – z. B. eine halbe Banane. Es können aber auch ein oder zwei Bissen vom Brötchen sein. Durch diese schnell eingenommene Mini-Mahlzeit versorgen Sie Ihren Körper mit den nötigen Kohlenhydraten, halten den Blutzuckerspiegel stabil und vermeiden, dass Ihnen schwin­delig wird. Danach können Sie direkt mit dem Training beginnen und brauchen nicht die Verdauung abzuwarten.

Eine Portion Motivation, bitte!

Raus aus den Federn – aber nicht vergessen, das Bett zu machen oder die Wohnung mit ein paar Handgriffen aufzu­räumen. Grund: Die Klarheit signalisiert Ihrem Gehirn, dass alles in Ordnung ist. Das beruhigt und stimmt Sie optimistisch für den Tag. Und damit die Gedanken nicht schon morgens um lauter Unerledigtes kreiseln, können Sie am Vorabend zu einem kleinen Trick greifen, der auch Ihre Nachtruhe ver­bessern wird: Schreiben Sie eine Liste mit allem, was Sie am nächsten Tag erledigen wollen. Das macht Ihren Kopf schön frei, Sie können in Ruhe schlafen – und entspannt aufwachen. Denn vergessen werden Sie auf diese Weise garantiert nichts!

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Die schönsten Beach-Sportarten

Beach Sport!

Sommerzeit ist Strandzeit: Das sind die besten Beach-Sportarten, die eine Mischung aus Aktivität, Erholung und vor allem viel Spaß bieten.

Beachvolleyball

Das brauche ich: einen Volleyball, ein Netz und mindestens drei Mitspielerinnen (zum Hin- und Herpitschen reicht eine Mitspielerin)
Beachvolleyball ist der Klassiker unter den Strandsportarten. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der Sport bereits olympisch. Das generelle Volleyball-Regelwerk kennt jeder noch aus dem Schulunterricht. Doch beim Beachvolleyball gibt es außer dem sandigen Untergrund ein paar Unterschiede. Statt bei 25 Punkten endet ein Satz schon bei 21 Punkten. Das Feld ist mit 8 x 8 Metern etwas kleiner, und eigentlich besteht eine Mannschaft aus nur zwei Spielerinnen. Doch die enge Regelauslegung sollte am Strand nicht im Vordergrund stehen, denn das Wichtigste beim Beachen bleibt der Spaß am Beachen.

Beachsoccer

Das brauche ich: einen Fußball, ausreichend Mitspielerinnen für mehr Spielspaß und größere Kreativität beim Abstecken der Tore
Was auf dem Rasen, in der Halle oder im Park geliebt wird, muss auch auf dem Sand funktionieren. Die Sportartenlieblinge Fußball, Handball und Basketball eifern dem Strand-Krösus Beach-Volleyball nach. Alle drei Ball-Sportarten werden am Strand mit kleineren Teams und kürzeren Spielzeiten gespielt. Wer ein paar Minuten durch tiefen Sand gelaufen ist, weiß Spielzeiten von 3 x 12 Minuten (Beachsoccer) schnell zu schätzen. Fußball hat gegenüber den anderen Sportarten klare Vorteile: Anders als beim Hand- oder Basketball bleibt das Dribbeln eines Fußballs im Sand weiter möglich. Und die Fußballtore lassen sich einfacher improvisieren als die Basketballkörbe. Strandtaschen, Flipflops oder die bereits ausgelesene Urlaubslektüre reichen als Ersatz- Torpfosten .

Klettball

Das brauche ich: ein Klettball-Spielset, eine Mitspielerin Neon-Grün und Neon-Pink waren die Klettballfänger. Und je länger man damit spielte, desto mehr Sand verfing sich im Klett und der Ball haftete immer weniger an den runden Fangelementen, die um die Hand geschnallt wurden. Doch kaum ein anderes Geräusch als das Abziehen des Balls von der Klettfläche weckt so viele Erinnerungen an Nordsee-Urlaube in den 1990er-Jahren. Der klare Vorteil dieses Wurfspiels gegenüber Badminton und Co.: Das Klettball-Spiel ist kaum windanfällig. Und wenn wir ehrlich sind, liegt das grünpinke Spielset immer noch irgendwo im Keller – wenn auch mit dem Staub der letzten 20 Jahre behaftet.

Strandsegeln

Das brauche ich: ein Strandsegel-Fahrzeug und professionelle Einführung
Mit großer Geschwindigkeit rasen Strandsegler über den Wattstrand von St. Peter-Ording. Das Strandsegeln bringt dabei den Charme von Seifenkistenrennen ans Meer. Wind und viel Platz braucht es für den Hochgeschwindigkeitssport. Neben der deutschen Strandsegel-Hochburg St. Peter-Ording gibt es auf den Nordsee-Inseln und der dänischen Insel Rømø gute Reviere.

Boule

Das brauche ich: ein Boule-Set, mindestens eine Mitspielerin
Viel ruhiger als beim Strandsegeln geht es beim Boule zu. Ähnlich wie die Neon- Farben des Klettballspiels gehören auch die rot-grün-gelb-blauen Kunststoff-Boule-Kugeln zur Grund-Strandausrüstung. Und in nur wenigen Würfen weht über den Strand an deutscher Ost- und Nordsee ein südfranzösisches Flair.

Laufen

Das brauche ich: Sportklamotten Bisher gab es nur Sportarten mit speziellen Utensilien. Eine Ausnahme ist da das Laufen am Strand. In Laufschuhen oder noch simpler barfuß fordert das Joggen durch den Sand die Fuß- und Beinmuskulatur viel stärker, als das auf Straße oder Waldboden der Fall ist. Die höhere Anstrengung macht den Strandlauf zudem zu einem wahren Kalorienverbrenner.

Frisbee

Das brauche ich: eine Frisbee-Scheibe
William Russell Frisbie war ein Kuchenbäcker in Connecticut, Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Mittagspause warfen seine Mitarbeiter die runden Kuchenbleche der Frisbie-Pies durch die Gegend. Schnell waren auch benachbarte Schulkinder infiziert und schleuderten die Bleche durch die Gegend und riefen laut „Frisbie“, wenn sich eines näherte. Erfinder Walter Frederick Morrison, die Spielzeugfirma Wham-O und Frisbee-Spieler an Stränden überall in der Welt verhalfen der aus markenrechtlichen Gründen namentlich veränderten Frisbee- Scheibe zu Weltruhm. Der heutige Besitzer der Bäckerei Frisbie verkauft noch immer runde Pies und veranstaltet ein jährliches Frisbee-Wurf-Festival.