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Die schönsten Beach-Sportarten

Bild: iStock

Beach Sport!

Sommerzeit ist Strandzeit: Das sind die besten Beach-Sportarten, die eine Mischung aus Aktivität, Erholung und vor allem viel Spaß bieten.

Beachvolleyball

Das brauche ich: einen Volleyball, ein Netz und mindestens drei Mitspielerinnen (zum Hin- und Herpitschen reicht eine Mitspielerin)
Beachvolleyball ist der Klassiker unter den Strandsportarten. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der Sport bereits olympisch. Das generelle Volleyball-Regelwerk kennt jeder noch aus dem Schulunterricht. Doch beim Beachvolleyball gibt es außer dem sandigen Untergrund ein paar Unterschiede. Statt bei 25 Punkten endet ein Satz schon bei 21 Punkten. Das Feld ist mit 8 x 8 Metern etwas kleiner, und eigentlich besteht eine Mannschaft aus nur zwei Spielerinnen. Doch die enge Regelauslegung sollte am Strand nicht im Vordergrund stehen, denn das Wichtigste beim Beachen bleibt der Spaß am Beachen.

Beachsoccer

Das brauche ich: einen Fußball, ausreichend Mitspielerinnen für mehr Spielspaß und größere Kreativität beim Abstecken der Tore
Was auf dem Rasen, in der Halle oder im Park geliebt wird, muss auch auf dem Sand funktionieren. Die Sportartenlieblinge Fußball, Handball und Basketball eifern dem Strand-Krösus Beach-Volleyball nach. Alle drei Ball-Sportarten werden am Strand mit kleineren Teams und kürzeren Spielzeiten gespielt. Wer ein paar Minuten durch tiefen Sand gelaufen ist, weiß Spielzeiten von 3 x 12 Minuten (Beachsoccer) schnell zu schätzen. Fußball hat gegenüber den anderen Sportarten klare Vorteile: Anders als beim Hand- oder Basketball bleibt das Dribbeln eines Fußballs im Sand weiter möglich. Und die Fußballtore lassen sich einfacher improvisieren als die Basketballkörbe. Strandtaschen, Flipflops oder die bereits ausgelesene Urlaubslektüre reichen als Ersatz- Torpfosten .

Klettball

Das brauche ich: ein Klettball-Spielset, eine Mitspielerin Neon-Grün und Neon-Pink waren die Klettballfänger. Und je länger man damit spielte, desto mehr Sand verfing sich im Klett und der Ball haftete immer weniger an den runden Fangelementen, die um die Hand geschnallt wurden. Doch kaum ein anderes Geräusch als das Abziehen des Balls von der Klettfläche weckt so viele Erinnerungen an Nordsee-Urlaube in den 1990er-Jahren. Der klare Vorteil dieses Wurfspiels gegenüber Badminton und Co.: Das Klettball-Spiel ist kaum windanfällig. Und wenn wir ehrlich sind, liegt das grünpinke Spielset immer noch irgendwo im Keller – wenn auch mit dem Staub der letzten 20 Jahre behaftet.

Strandsegeln

Das brauche ich: ein Strandsegel-Fahrzeug und professionelle Einführung
Mit großer Geschwindigkeit rasen Strandsegler über den Wattstrand von St. Peter-Ording. Das Strandsegeln bringt dabei den Charme von Seifenkistenrennen ans Meer. Wind und viel Platz braucht es für den Hochgeschwindigkeitssport. Neben der deutschen Strandsegel-Hochburg St. Peter-Ording gibt es auf den Nordsee-Inseln und der dänischen Insel Rømø gute Reviere.

Boule

Das brauche ich: ein Boule-Set, mindestens eine Mitspielerin
Viel ruhiger als beim Strandsegeln geht es beim Boule zu. Ähnlich wie die Neon- Farben des Klettballspiels gehören auch die rot-grün-gelb-blauen Kunststoff-Boule-Kugeln zur Grund-Strandausrüstung. Und in nur wenigen Würfen weht über den Strand an deutscher Ost- und Nordsee ein südfranzösisches Flair.

Laufen

Das brauche ich: Sportklamotten Bisher gab es nur Sportarten mit speziellen Utensilien. Eine Ausnahme ist da das Laufen am Strand. In Laufschuhen oder noch simpler barfuß fordert das Joggen durch den Sand die Fuß- und Beinmuskulatur viel stärker, als das auf Straße oder Waldboden der Fall ist. Die höhere Anstrengung macht den Strandlauf zudem zu einem wahren Kalorienverbrenner.

Frisbee

Das brauche ich: eine Frisbee-Scheibe
William Russell Frisbie war ein Kuchenbäcker in Connecticut, Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Mittagspause warfen seine Mitarbeiter die runden Kuchenbleche der Frisbie-Pies durch die Gegend. Schnell waren auch benachbarte Schulkinder infiziert und schleuderten die Bleche durch die Gegend und riefen laut „Frisbie“, wenn sich eines näherte. Erfinder Walter Frederick Morrison, die Spielzeugfirma Wham-O und Frisbee-Spieler an Stränden überall in der Welt verhalfen der aus markenrechtlichen Gründen namentlich veränderten Frisbee- Scheibe zu Weltruhm. Der heutige Besitzer der Bäckerei Frisbie verkauft noch immer runde Pies und veranstaltet ein jährliches Frisbee-Wurf-Festival.