Tag : Marathon

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Die schönsten Frauenläufe 2017

Wer läuft, will auch irgendwann bei einem Lauf mitmachen – zur Bestätigung der eigenen Leistung und weil es Spaß macht. Unser Tipp: Frauenläufe

 April

02.04.2017: 261 Women´s Marathon & 10 km Mallorca

www.261wm.com

30.04.17: Konstanzer Frauenlauf. 7,2 km

www.frauenlauf-konstanz.de

Mai

05.05.17: Lübecker Frauenlauf. 5 km und 10 km

www.luebecker-frauenlauf.de

07.05.17: Leipziger Volksbank Frauenlauf. 5 km und 10 km

www.leipzigerfrauenlauf.de

07.05.17: Basler Frauenlauf

www.basler-frauenlauf.ch

13.05.17: Hammer Frauenlauf. 5 km

www.frauenlauf-hamm.de

13.05.17: Ladies Run Graz. 5 km

www.ladiesrun.at

14.05.2017: Potsdamer Frauenlauf. 5 km und 10 km

www.potsdamer-frauenlauf.de

19.05.17: Gießener Frauenlauf. 5 km und 10 km

www.lgv-marathon.de

20.05.17: Avon Running. Berliner Frauenlauf. 5 km und 10 km.

www.berliner-frauenlauf.de

21.05.17: Run the city. Österreichischer Frauenlauf Wien. 5 km und 10 km.

www.oesterreichischer-frauenlauf.at

27.05.2017: Bodensee Frauenlauf. 5 und 10 km

www.bodensee-frauenlauf.com

 

Juni

03.06.17: Barmers  Woman`s Run Stuttgart. 5 km und 8 km

www.womensrun.de

11.06.17: Schweizer Frauenlauf Bern. 5 km und 10 km

www.frauenlauf.ch

17.06.17: Barmers Woman`s Run Hamburg. 5 km und 8 km

www.womensrun.de

18.06.2017: Ladies Run Köln. 5 km und 10 km

www.deutschepost-ladiesrun.de

30.06.17: Frauenlauf Mannheim. 7 km

www.frauenlauf-mannheim.de

 

Juli

02.07.17: Ladies Run Bremen. 5 km und 10 km

www.deutschepost-ladiesrun.de

16.07.17: Barmers Woman`s Run Berlin. 5 km und 8 km

www.womensrun.de

29.07.17: Barmers Woman`s Run Frankfurt. 5 km und 8 km

www.womensrun.de

30.07.17: Ladies Run Dortmund. 5 km und 10 km

www.deutschepost-ladiesrun.de

 

August

12.08.17: Barmers Woman`s Run Köln. 5 km und 8 km

www.womensrun.de

12.08.17: Rykä Frauenlauf Hamburg. 3,3 km, 6,7 km und 10 km

www.frauenlauf-hamburg.de

20.08.17: Ladies Run Leipzig. 5 km und 10 km

www.deutschepost-ladiesrun.de

23.08.17: Rostocker Frauenlauf. 5 km und 10 km.

www.rostocker-frauenlauf.de

27.08.17: Ladies Run Wiesbaden. 5 km und 10 km

www.deutschepost-ladiesrun.de

 

September

01.09.17: Frauenlauf Saarlouis. 7 km

www.frauenlauf-saarlorlux.de

02.09.2017: Frauenlauf Ludwigshafen

www.frauenlauf-lu.de

02.09.17: Frauenlauf Schwerin. 5 km und 10 km.

www.fuenf-seen-lauf.de

09.09.17: Barmers Woman`s Run München. 5 km und 8 km

www.womensrun.de

09.09.17: Mercedes Benz Frauenlauf Dresden. 5 km und 10 km.

www.frauenlauf-dresden.de

10.09.17: Kasseler Frauenlauf. 5 km und 10 km.

www.kassel.de

 

 

Bild: Deutsche Post Ladies Run

Knie 2

Wenn Läuferinnen ein neues Knie benötigen

Ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk? Das ist nicht mehr ein Frage des Alters. Besonders gefährdet sind leidenschaftliche Marathon- und Ultraläufer, warnt die Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik e. V. (AE).

Beim Laufen wirkt das Sechs- bis Achtfache des Körpergewichts auf das Kniegelenk. Dass dies zu einem Knorpelabrieb führen kann, ist naheliegend – vor allem dann, wenn das Laufen zu einer Dauerbelastung für die Gelenke wird. Das gilt insbesondere für Läuferinnen und Läufer, die nicht nur einen Marathon pro Saison laufen, sondern im Wochentakt an den Start gehen. Aber auch Sportverletzungen, wie Kreuzbandrisse oder Verletzungen des Meniskus, verursachen häufig eine Arthrose.

Hauptproblem: Überbelastung
Viele Menschen, die aufgrund nachhaltig geschädigter Gelenke eine Prothese benötigen, haben zuvor oft jahrelang Extremsport betrieben, so die Erfahrung der Experten. „Ursachen sind neben Sportverletzungen schlicht Überbelastung – beispielsweise durch zu intensives Training“, sagt Professor Dr. med. Carsten Perka, Präsident der AE und Leiter des Centrums für Muskulosketale Chirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Hohe Gelenkbelastungen, wie sie im Spitzensport vorkommen, können auf Dauer einen verstärkten Knorpelabrieb verursachen. Ebenso können Gelenkfehlstellungen wie O- oder X-Beine zur Überbeanspruchung einzelner Gelenkregionen mit nachfolgender Arthrose führen. Sportarten wie das Laufen bedürften daher – besonders bei intensiver Ausübung – einer gründlichen medizinischen Voruntersuchung. Wichtig sei auch, sich aufzuwärmen und das Trainingspensum langsam zu steigern.

Trotzdem: Laufen ist empfehlenswert
Das ist allerdings keine Absage an den Sport im Allgemeinen: „Ganz im Gegenteil: Sportliche Menschen leiden seltener an Übergewicht und schonen damit auch ihre Gelenke“, sagt Perka. Das richtige Maß und vor allem der gezielte Aufbau der gelenkstützenden Muskulatur seien entscheidend. Ist die das Gelenk schützende Knorpelschicht abgetragen, leiden die Patienten häufig unter Schmerzen. Dann ist es aber meist zu spät, um das Gelenk mit konservativen Methoden in seiner Funktion zu erhalten.

Sport trotz künstlicher Gelenke
Doch selbst wenn es zum Gelenkersatz keine Alternative gibt: Träger von Kunstgelenken können weiter gemäßigten Sport treiben. „Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass Menschen mit Kunstgelenken sogar belastungsintensive Sportarten wie Skifahren, Tennis, Bergwandern oder Rudern sicher ausüben können“, ergänzt Professor Dr. med. Karl-Dieter Heller, Chefarzt an der Orthopädischen Klinik Braunschweig und Generalsekretär der AE. Für Kunstgelenke gelte ebenso wie für natürliche Gelenke: Sport über die eigenen körperlichen Grenzen hinaus schadet dem Gelenk. Im Zweifel könne der behandelnde Arzt dabei helfen, das richtige Maß festzulegen.

 

wandernx

Höher, schneller, weiter!

Sport- oder Marathonwandern ist Wandern für Fortgeschrittene. Wer nicht nur die Natur liebt, sondern sich gerne sportliche Ziele setzt, ist hier genau richtig.

Ina Kraus ist Vorurteile gewohnt. Schließlich machen sie und die Mitglieder der Gruppe Sportwandern der Sektion Kassel des Alpenvereins so ziemlich das Gegenteil von dem, was die meisten Wanderer machen. Wenn Ina Kraus und ihr Mann Klaus Kwaschneck die Wanderschuhe für eine Abendrunde anziehen, dann hat die Strecke 20 Kilometer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der beiden Sportwanderer beträgt 5 km/h. Nach knapp vier Stunden sind sie wieder zuhause. Im Sommer ist es abends lange hell. Also alles kein Problem.

Eine normale Wanderung am Wochenende ist etwa 30 Kilometer lang, darf aber auch gerne etwas länger sein. Sportliche Highlights sind jedoch Strecken mit 50, 100 und 150 Kilometern. Streckenwanderer legen solche Touren in mehreren Etappen zurück – mit Übernachtung. Die Kassler Sportwanderer gehen diese Strecken in einem Rutsch. Dafür sind sie dann auch schon einmal 18 Stunden unterwegs, ohne große Pausen und vor allem ohne Übernachtung. „Natürlich geht man dann auch in der Nacht“, erklärt Ina Kraus. Was für sie und andere Sportwanderer normal und ein Vergnügen ist, können sich andere kaum vorstellen. Einigen ist dies sogar suspekt. „Gerade am Anfang wurde uns schon der Niedergang der Wanderkultur und mangelnder Respekt vor der Natur vorgeworfen“, lacht Ina Kraus. „Aber das ist natürlich völliger Quatsch. Das Naturerlebnis steht auch für uns an erster Stelle. Deshalb machen wir es ja.“

Mental sind Frauen oft stärker

2012 gründeten Ina Kraus und Klaus Kwaschneck die Gruppe „Sportwandern“ beim Kassler Alpenverein. Trafen sich in den Anfängen nur wenige zu einer 30- oder 40-Kilometer-Tour, so hat die Gruppe heute über 50 aktive Sportwanderer. Tendenz steigend. Besonders freut sich Ina Kraus, dass sich so viele Frauen für das Sportwandern interessieren. Ohnehin ist sie davon überzeugt, dass das zügige Gehen der ideale Sport ist. „Gerade wenn man auf kleinen Pfaden oder im weglosen Gelände unterwegs ist, werden alle relevanten Muskeln trainiert. Klar ist das anstrengend, aber es macht auch Spaß.“ Und Sportwandern ist der ideale Pärchen-Sport, hat Ina Kraus beobachtet.  „Beim Laufen rennen Frauen den Männern immer hinterher. Männer haben mehr Muskelmasse und sind dadurch einfach im Vorteil. Beim Sportwandern zählt aber auch mentale Stärke. Frauen sind da oft viel zäher und leidensfähiger. Es gleicht sich also aus.“

Dennoch ist Sportwandern eine eher unbekannte Disziplin. Wer gerne lange Strecken und das in einem hohen Tempo zurücklegt, tut sich schwer Gleichgesinnte zu finden. Zumindest, was Organisationen und Verbände betrifft. Die wenigsten Sektionen der Alpenvereine haben eine Gruppe für Sportwanderer. Viele Sportwanderer frönen ihrer Leidenschaft daher meist alleine. Ganz anders in Österreich. Hier gibt es mit dem Österreichischen Fachverband für Sportwandern, Weitwandern und Trekking nicht nur eine Anlaufstelle für leistungsorientierte Wanderer, sondern auch einen Veranstalter, der Touren organisiert.

Die Regel ist jedoch, dass bei Veranstaltungen wie Ultra-Langstrecken-Events (ab 100 km) Sportwanderer die Ausnahme sind. Das war auch 2010 bei der TorTour de Ruhr so, als Ina Kraus als erste Wanderin überhaupt für die 100 Kilometer-Distanz an den Start ging. Ganz im Fokus standen die Sportwanderer jedoch beim Herkules 100, der 2014 erstmals stattfand. Die Strecke rund um Kassel hatte die dortige Sektion des Alpenvereins konzipiert. Wer wollte, konnte entweder 42 Kilometer, also die klassische Marathon- Distanz, oder eben 100 Kilometer gehen. 280 begeisterte Wanderer nahmen an diesem Event teil. „Das war ein riesiger Erfolg“, sagt Ina Kraus, deren persönliche Bestzeit für die 100-Kilometer-Distanz bei 17h 15min liegt (Thüringen Ultra 2011).

 Wandern extrem: 156 Kilometer in 41 Stunden

Die größte Herausforderung für Ina Kraus und Klaus Kwaschneck war jedoch die „Erstbegehung“ des 156 Kilometer langen Kassel-Steigs. Als die Strecke 2013 offiziell eröffnet wurde, stand für die beiden Sportwanderer fest, dass sie diese nonstop gehen wollten. Für die Touren gingen beide bis an ihre Grenzen. „Als es zum zweiten Mal dunkel wurde, war das schon eine extreme Situation. Am schlimmsten waren jedoch die letzten Kilometer“, erinnert sich Ina Kraus. „Es war eine einzige Qual.“ Eine Freundin begleitete das Paar auf den letzten 20 Kilometern durch die Nacht, bis sie schließlich kurz vor Mitternacht ihr Ziel erreicht hatten. Mit knapp 41 Stunden und insgesamt 3.000 Höhenmetern war dies Ina Kraus´ und Klaus Kwaschnecks bisher härteste Tour.

Der Reiz einer solchen Extrem-Tour? „Es geht dabei natürlich um ein sportliches Ziel, das man sich setzt und das man erreichen möchte“, schwärmt Ina Kraus. „Es ist die gleiche Motivation wie sie Läufer haben, die vom Marathon und Ultralauf träumen. Viele Leute sind nur irritiert, weil sie diesen Ehrgeiz von Wanderern nicht erwarten.“

Ein Grund könnte sein, dass Wandern in erster Linie als aktive Freizeitbeschäftigung und nicht unbedingt als Sport wahrgenommen wird. Sinnbildlich steht dafür der Begriff des Genusswanderns, der sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt hat. Ina Kraus kann mit diesem gemächlichen Wandern wenig anfangen – „ich gehe einfach gerne schnell“ –, dennoch legt sich Wert darauf, dass auch Sportwanderer einen Blick für die Schönheiten rechts und links des Weges haben. „Selbstverständlich bleiben wir auch mal stehen und genießen die Aussicht. Gerade wenn man viel geht und immer auf der Suche nach schönen Touren ist, kann man gar nicht anders als die Natur zu bewundern.“

 

Sportwandern kompakt

  • Vom normalen Wandern unterscheidet sich Sportwandern durch die Länge der Touren gern auch abseits bereits vorhandener Trails im weglosen Gelände – und die höhere Durchschnittgeschwindigkeit (ab 5 km/h).
  • Ab 30 Kilometer spricht man vom Sportwandern. Touren zwischen 35 und 45 Kilometern entsprechen einer Mittelstrecke.
  • Sportwandern wird meist organisiert betrieben. Auf vielen Ultra-Langstrecken-Veranstaltungen gehen Läufer und Sportwanderer gemeinsam an den Start.
  • Sportwandern ist nichts für Anfänger. Das gilt vor allem für die Berge. Nur wer wirklich gut trainiert ist und über eine gute Ausdauer verfügt, sollte eine Langstrecke in Angriff nehmen.
  • Mit oder ohne Stöcke? Das bleibt jedem selbst überlassen. Gerade beim zügigen Bergab-Gehen entlasten Stöcke jedoch die Gelenke.
  • Speed-Hiking gilt als eine Variante des Sportwanderns. Im Vordergrund steht dabei nicht die Streckenlänge, sondern das Tempo. Viele Läufer nutzen Speed-Hiking als Ausgleichstraining, da durch den Stockeinsatz auch der Oberkörper trainiert wird. Für Sportwanderer, die sich auf 100 Kilometer vorbereiten, ist Speed-Hiking Teil des Intervalltrainings.
Schnürung

Der Zauber steckt im Detail

Was macht eigentlich einen perfekten Laufschuh aus? Klar – grundsätzlich muss die Form des Schuhs bei der Anprobe zum Fuß passen. Das allein reicht vielleicht bei einem gewöhnlichen Freizeitschuh aus. Nicht aber bei einem Laufschuh, der einen möglichst ausgewogenen Mix aus Dynamik, Stabilität und Komfort bieten sollte. Häufig sind es nur kleine Stellschrauben, die justiert werden müssen, um die gewünschten Effekte zu erzielen. So kann unter anderem die richtige Schnürung der Schuhe dazu beitragen, die Passform der Laufschuhe zusätzlich zu verbessern. Mit den vielen verschiedenen Schnürtechniken für Laufschuhe können die Schuhe variabel auf die Form der Füße und bestimmte Beschwerden beim Laufen abgestimmt werden. Drei Klassiker der Schnürtechnik stellen wir Ihnen vor.

Die richtige Schnürung kann dazu beitragen, die Passform der Laufschuhe zusätzlich zu verbessern

KREUZSCHNÜRUNG

Die Kreuzschnürung ist die traditionelle Standardschnürung eines gewöhnlichen Laufschuhs. Der Schnürsenkel wird über Kreuz immer von innen nach außen in das jeweils nächst höhere, gegenüberliegende Loch geführt. Diese Schnürtechnik sorgt dafür, dass der Fuß ausreichend Halt im Schuh findet.

Kreuzschnürung

MARATHONSCHNÜRUNG

Diese Technik gewährleistet Stabilität im Fersenbereich über längere Zeit und beugt Blasen vor. Bis zum vorletzten Loch schnüren Sie die Kreuzschnürung, dann der Kniff: Zwischen den beiden oberen, seitlich angeordneten Löchern von außen nach innen eine Schlaufe bilden. Abschließend den Senkel in die gegenüberliegende Schlaufe einfädeln und zuziehen.

Marathonschnürung

SPANNSCHNÜRUNG

Bei Beschwerden oder Schmerzen auf dem Fußrücken hilft diese Schnürtechnik, Last vom Spann zu nehmen. Der Schuh wird grundsätzlich normal geschnürt. Allerdings setzt die Kreuzschnürung an den betroffenen Druckstellen aus und gibt damit dem Fuß den nötigen Platz. Dort wird der Schnürsenkel statt über Kreuz parallel geschnürt.

Spannschnürung

Tim Kullmann