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Training personal trainer

Nehmen Sie’s persönlich!

Personal Trainer helfen Ihnen nicht nur dabei, Ihren Schweinehund zu überwinden. Sie verfügen über jede Menge Know-how, um das Beste aus Ihnen herauszuholen – ob Sie nun fitter, schlanker oder entspannter sein wollen. Sängerin Jennifer Lopez hat ihn, Schauspielerin Jessica Alba ebenfalls und natürlich auch Model Heidi Klum: einen Personal Trainer.

Für die Stars ist er so selbstverständlich wie ein Stylist und ein Visagist. Manche Namen kennt man, wie den von David Kirsch. Seine Workouts haben schon bei den Schauspielerinnen Anne Hathaway und Liv Tyler die Pfunde purzeln lassen. Der Fitness-Guru hat zudem zahlreiche Bücher und DVDs herausgebracht – damit auch wir normale Frauen von seinem Wissen profitieren können. Doch etwas zu wissen ist das eine, es zumachen das andere. Es ist ja gerade das Wesen des Personal Trainers, dass er sich nur um eine Klientin kümmert, sie antreibt, anfeuert, motiviert. Bücher können das so nicht. Deshalb interessieren sich auch immer mehr Frauen, die nicht über rote Teppiche flanieren und auf Laufstegen balancieren müssen, für das Konzept: „Die Zeiten, in denen Personal Training als Luxus galt, sind vorbei: Immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass die Gesundheit ihr höchstes Gut ist – und dass ein Personal Trainer sie dabei unterstützen kann, fit zu werden und zu bleiben“, weiß Jana Giersberg vom Bundesverband Personal Training (BPT).

Warum man einen Personal Trainer braucht

Genau das ist auch der Punkt von Markus Bartolic, Personal Trainer aus Münster mit einem eigenen kleinen Studio (www.besserinform.de).Der 34- Jährige verfolgt in seiner Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz, der die Bereiche Lebensstil, Ernährung und natürlich auch Fitness-, Kraft- und Ausdauertraining umfasst. „Wer heute fit sein will, muss seinen ganzen Lifestyle im Blick haben und im Einklang mit seinem Körper stehen“, erklärt der passionierte Sportler. „Denn der Lebensstil – und dazu gehören für mich eine positive Lebenseinstellung, eine gute Erholung, das heißt auch Schlaf, und die richtige Ernährung – ist der Schlüssel zu Gesundheit, Leistung und Lebensfreude!“ Oder um es in Zahlen zu sagen: 70 Prozent Lebensstil, 30 Prozent Sport – das ist das „Rezept“ fürs Wohlbefinden. Entsprechend dreht Markus Bartolic an allen Stellschrauben. Dafür schaut er sich jeden neuen Klienten zunächst ganz genau an: „Wer keinen Befund erhebt, der rät“, schmunzelt der Coach. „Damit ich weiß, was diejenige braucht, die vor mir steht, muss ich erst einmal eine gründliche Analyse vornehmen. Und dann bin ich als Personal Trainer dazu da, einen Masterplan anzulegen und diesen auch zu vermitteln – um sportliche Leistungspotenziale zu mobilisieren und eine stabile Grundlage für eine nachhaltige gesunde Lebensweise zu schaffen.“ Bartolic ist es wichtig, dass seine Kundinnen verstehen, was sie machen, damit sie es in ihre Lebenswirklichkeit integrieren können. Über seinen „INFORM“-Weg informiert er auch in einem eBook mit den sieben besten Fitness-Tipps, kostenlos downzuloaden auf seiner Homepage! Auch Anja Zander, 29 Jahre und nebenberufliche Personal Trainerin aus Essen (www.pt-exklusiv.de), ist ganz nah dran an ihren Kundinnen: „Mir ist es wichtig, dass wir gemeinsam einen Sport finden, der wirklich Spaß macht und gleichzeitig effektiv ist – denn nur dann hält man das Training auch durch.“Dabei achtet die gelernteGymnastiklehrerin immer genau darauf, was für eine Persönlichkeit jede Kundin hat: Ist sie eher ein Power-Typ? Oder braucht sie eher etwas zur Entspannung? „Darauf baue ich dann auch das individuelle Training auf.“

Von Abnehmen bis Yoga: Was Personal Trainer anbieten

Die Zielgruppe für Personal Training ist inzwischen breit gefächert: So leisten sich heute Frauen, die im Beruf stark eingespannt sind, ebenso einen Personal Trainer wie junge Mütter, die nach der Geburt ihres Kindes wieder in Form kommen wollen. Eine große Motivation, auf einen Personal Trainer zuzugehen, ist das Abnehmen. Immer mehr Personal Trainer werben nicht zuletzt mit einem Leistungsschwerpunkt Gewichtsreduzierung – auch die Essenerin Anja Zander. Mit Frauen, die zehn, 20 oder sogar 30 Kilo abnehmen wollen, arbeitet sie langfristig: „Ein Zeithorizont von sechs Monaten oder mehr ist da auf alle Fälle sinnvoll.“ Markus Bartolic aus Münster hat unlängst eine Frau betreut, die ihr Gewicht in nur drei Monaten um 23 Kilo reduzieren konnte –mit seiner erprobten Mischung aus einem gesunden Lifestyle und Bewegung. „Dafür muss man natürlich schon sehr diszipliniert sein, das schafft sicher nicht jede Frau – aber es ist machbar“, sagt der sympathische Coach. Für ihn ist der Blick auf die Waage jedoch nicht immer von Bedeutung: „Das Gewicht, d.h. die Zahl der Kilos, ist doch relativ. Frauen können vielmehr für ihre Figur tun, wenn sie mit ihrer Muskulatur spielen!“ Meist eine ganz andere Motivation als abzunehmen haben die Kundinnen von Personal Yoga Coach Mie-Sook Mahlberg (www.personal-yoga-coach.de): Die 44-Jährige aus Köln hat Yoga 1999 für sich entdeckt – nach einem zweifachen Bandscheibenvorfall.

70 Prozent Lebensstil, 30 Prozent Sport – das ist das „Rezept“ fürs Wohlbefinden

Zu ihren Kunden gehören heute sowohl Menschen, die einfach etwas für ihre Gesundheit tun wollen, oft ganz speziell für ihren Rücken, als auch Sportlerinnen, die das Training ergänzend zum Laufen, Biken oder Schwimmen machen. „Ich liebe Yoga und ich liebe es, Yoga weiterzugeben“, sagt die zertifizierte Trainerin. „Das Yoga des 21. Jahrhunderts ist ein Yoga, das intensiv ist und gleichzeitig entschleunigt. “ Intensive Yoga hat sie ihr Training überschrieben – ein Yoga, mit dem man sich intensiv selbst spüren, eigene Grenzen berühren und jedes Mal ein Stückchen weiter verschieben kann. Ihre Kunden sind begeistert von „einem Minimum an Esoterik und einem Maximum an Fitness“: „Viele sagen, dass das Wohlfühlgefühl aus einer Stunde wirklich eine ganze Woche anhält, weil sich der ganze Körper aufgerichtet hat“, freut sich Mie-Sook Mahlberg über die Erfolge.

Wie man einen guten Personal Trainer findet

Grundsätzlich kann sich jeder PersonalTrainer nennen.Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung. Neben Vollzeit-Trainern gibt es auch eine große Anzahl von Trainern, die nebenberuflich – also nach dem eigenen Feierabend in einem anderen Job – Menschen bei Sport & Co. unterstützen. Zahlreiche Verbände setzen sich für die Professionalisierung und Weiterentwicklung des Berufsfeldes ein, darunter der Bundesverband Personal Training (BPT). „Wir wollen Licht in den Qualitätsdschungel bringen“, sagt Jana Giersberg vom BPT. Professionelle Trainer sind in der Regel in Verbänden organisiert, neben dem BPT beispielsweise imVerband für ausgebildete Personal Fitness, beim Premium Personal Trainer Club oder bei personalfitness. de. Sucht man im Internet nach einem Personal Trainer, bekommt man meist schon anhand derHomepage einen guten Eindruck von dessen Professionalität (Tipp: Rezensionen oder Gästebucheinträge lesen; bei Vorher-Nachher- Fotos und Referenzen schauen, wie authentisch sie wirken!) und ob die Chemie stimmen könnte.Gut ist es natürlich auch, wenn man sich im Freundes- oder Bekanntenkreis eine Empfehlung holen kann. Dann sollte man eine Probestunde (meist reduzierter Preis) vereinbaren.Dabei kannman auch gleich nach derQualifikation fragen. Jana Giersberg: „Ein guter Personal Trainer wird auch immer zugeben, wenn die Anfrage seine Kompetenzen überschreitet.“

Was ein professioneller Personal Trainer kostet

Professionelle Personal Trainermachen ihre Preise transparent und schließen keine (!) Monats- oder Jahresverträge. Das Training findet drinnen oder draußen statt, zuhause beim Kunden, im eigenen kleinen Studio des Personal Trainers oder in speziell angemieteten Räumen. Eine Trainingseinheit (45 bis 60 Minuten) kostet in der Regel zwischen 50 und 120 Euro. Hauptberufliche Trainer kosten in der Regel mehr als nebenberufliche. Die meisten Trainer bieten 5er- oder 10er-Karten mit Rabatt an. Für Markus Bartolic aus Münster sind die Ausgaben für einen Personal Trainer eine wichtige Investition in den eigenen Körper: „Viele Menschen geben für Markenkleidung ohne mit der Wimper zu zucken jede MengeGeld aus, aber bei Ausgaben für die Gesundheit halten sie sich zurück. Oft sind ihnen schon 60 Euro Monatsbeitrag für ein Fitnessstudio zu viel.Da muss ein Umdenken stattfinden!“ Er rät jedem, der sich für ein Personal Training interessiert, aber die Kosten im Griff behalten will, ein Budget festzulegen – ganz gleich, ob es sich um ein monatliches oder um ein Gesamtbudget handelt. Die Alternative: Man setzt sich einen Zeitrahmen – etwa bis dieWaage fünf oder zehn Kiloweniger anzeigt oder bis man fit ist für den Marathon. Grundsätzlich kann man sich das Training auch mit einem oder mehrerenMenschen teilen, die idealerweise einen vergleichbaren Leistungsstand haben und ähnliche Ziele verfolgen. Das reduziert die Kosten. Bürogemeinschaften oder Freundinnen- Clubs betreut auch Personal Yoga Coach Mie-Sook Mahlberg: „In kleinen Kreis mit bis zu vier Personen kann man noch individuelle Unterstützung leisten. Dann kann ich auch die Tagesform meiner Klienten einschätzen, weiß, was sie in dem Moment brauchen, und kann darauf eingehen. Bei mehr als vier Personen ist das nicht mehr möglich, dann handelt es sich um einen Kurs.“