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pH Wert von 5,5 für Ihre Haut

5 Fakten über unsere Haut

Gesunde Haut ist sauer – und ein intakter Hautschutzmantel der beste Schutz gegen negative Umwelteinflüsse

„Das geht mir unter die Haut“. „Das ist doch zum aus der Haut fahren“. „In deiner Haut möchte ich nicht stecken“. Es gibt unzählige Sprichwörter, die zeigen, welch große Bedeutung unsere Haut für uns und unser Wohlbefinden hat. Kein Wunder: Unsere Haut ist ein echtes Multitalent! Sie steuert einerseits unzählige physiologisch lebenswichtige Vorgänge und ist andererseits unser schönstes Aushängeschild.

Unser größtes Organ

Als größtes Organ nimmt die Haut eines erwachsenen Menschen eine Fläche von durchschnittlich 1,7 m2 ein. Ihr Gewicht macht zwischen 15 bis 20 Prozent des Gesamtkörpergewichts aus. Entsprechend umfänglich sind die Aufgaben unserer Haut: Sie schützt uns vor schädlichen Umwelteinflüssen, regelt den Wasser- und Wärmehaushalt des Körpers und steuert unsere Sinneseindrücke

Gesunde Haut ist sauer

Unsere Haut hat, wenn sie einen gesunden, leicht sauren pH-Wert aufweist, eine wichtige Barrierefunktion. Dieser wichtige Hautschutzmantel kommt durch körpereigene Substanzen wie Schweiß, Talg und Hornzellen zustande und bietet Schutz vor negativen Umwelteinflüssen. So bleibt die Haut frei von Infektionen, Reizungen, Allergien und Austrocknung. Wir kommen aber nicht automatisch mit diesem für uns so wichtigen Hautschutzmantel auf die Welt: Die Anpassung an den Schutzbedarf übernimmt die Haut ganz selbstständig, indem sie den neutralen pH-Wert des Neugeborenen nach wenigen Tagen in den leicht sauren Bereich absinken lässt.

Sympathieträger und Aushängeschild

Den anderen gut riechen zu können, ist ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Partners. Auch hier spielt ein intakter Hautschutzmantel eine wichtige Rolle. Denn er reguliert z.B. die bakterielle Zersetzung der

Schweißbestandteile und unterstützt die Wirkung von Deos. Neben der olfaktorischen Wirkung spielt natürlich auch die Optik gesunder Haut eine Rolle: Eine gesunde, strahlende und gepflegte Haut prägt unser Erscheinungsbild. Jeden Tag – ein Leben lang!

Spiegel der Seele

Trotz ihrer vielfältigen Schutzfunktionen ist die Haut ein sensibles Organ. Hautkrankheiten können typische Phänomene eines übergroßen Hygienebedürfnisses und unserer schnelllebigen Zeit sein. Hygiene und Frische liegen uns am Herzen, aber beim Waschen mit herkömmlicher Seife waschen wir den natürlichen Hautschutzmantel förmlich ab und bieten Bakterien, die sich naturgemäß auf unserer Hautoberfläche tummeln, eine gute Angriffsfläche für Unreinheiten und Hauterkrankungen. In Verbindung mit Stress können sich Erkrankungen wie Neurodermitis auf vorerkrankter Haut verschlimmern. Seifenfreie Reinigungsprodukte, die an den pH-Wert des hauteigenen Säureschutzmantels angepasst sind, bieten hier bessere Alternativen.

Anti-Pollution Hautschutz

Feinstaub, Ozon und UV-Strahlen – die Liste umweltbedingter Stressfaktoren für die Haut ist lang. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Luftverschmutzung insbesondere in Großstädten belastet die Haut und kann zu vorzeitiger Hautalterung führen. Umso wichtiger ist es, die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut zu erhalten. Reinigen, schützen, neutralisieren und regenerieren sind vier wichtige Schritte, die natürlichen Reparaturmechanismen zu erhalten und die Haut vor umweltbedingten Schäden zu schützen. Die auf den für die Hautpflege wichtigen pH-Wert 5,5 abgestimmten Pflege- und Reinigungsprodukte von sebamed liefern einen wertvollen Beitrag zur Risikominimierung durch Schadstoffe.

 

Quelle: Sebapharma GmbH & Co. KG

Bräunen - die Sonne gesund genießen

Von Sonnenjunkies und Schattenmodels

Bräunen – Unter dem Schirm mit Sonnenblocker oder Vollgas in der Mittagshitze

Beim Thema Bräunen am Strand gehen die Urlauber-Meinungen seit jeher auseinander. Doch die Zeiten der Tiefenbräune scheinen vorbei zu sein. So jedenfalls der Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von HolidayCheck. Das Portal hat vier verschiedene Bräunungstypen identifiziert.

„Die Sonnenanbeter“ – Bräunen mit Bedacht

Die „Sonnenanbeter“ stellen die größte Gruppe am Strand dar: Über die Hälfte der Befragten – nämlich 52 Prozent – versuchen im Urlaub braun zu werden, allerdings nur ganz langsam und mit regelmäßigem Eincremen. 54 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer zählen sich zu dieser Kategorie, in der die Sonnenmilch ein ständiger Begleiter ist.

„Die Gesundheitsbewussten“ – Sicherheitshalber blass

Unter dem Sonnenschirm, mit Sonnenhut und hohem Lichtschutzfaktor auf der Haut verbringen die „Gesundheitsbewussten“ ihren Urlaub. Braun werden auf Kosten der Gesundheit kommt für ein Fünftel (21 Prozent) der Umfrageteilnehmer somit nicht in Frage. So sagen 23 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer, dass sie „aus gesundheitlichen Gründen lieber blass bleiben“. Die meisten „Gesundheitsbewussten“ am Urlaubsstrand kommen aus Bayern (29 Prozent), dem Saarland (31 Prozent) und Schleswig-Holstein (33 Prozent).

„Die Sonnenjunkies“ – Ohne Rücksicht auf Verluste

Elf Prozent der Befragten versuchen so schnell wie möglich so braun wie möglich zu werden. Die Urlaubszeit ist begrenzt, daher geht es vom Flugzeug direkt an den Strand. Männer und Frauen liegen in dieser Gruppe nahezu gleichauf. Auffallend ist aber, dass die Anzahl der „Sonnenjunkies“ mit dem Alter abnimmt: Während knapp ein Viertel (23 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen in diese Kategorie fallen, sind es bei den 25- bis 44-Jährigen nur noch 13 Prozent und bei den über 55-Jährigen sogar nur noch acht Prozent.

„Die Schattenmodels“ – Stylefaktor Blässe

Auf die vornehme Blässe legen nur zwei Prozent der Umfrageteilnehmer Wert. Sie bevorzugen den hellen Hautton nicht zwangsläufig aus gesundheitlichen, sondern aus Style-Gründen – braun werden ist ihrer Meinung nach out. Während fünf Prozent der 18 bis 24-Jährigen beim Sonnenbaden an diesen Style-Faktor denkt, sind es bei der Elterngeneration – den 45- bis 54-Jährigen – nur noch ein Prozent.

 

Naturkosmetik

Schön natürlich

Naturkosmetik verspricht Pflege ohne schlechtes Gewissen und vor allem ohne kritische Inhaltsstoffe. Doch was kann die grüne Kosmetik wirklich?

Die gute Nachricht: Es gibt sie tatsächlich. Echte Naturkosmetik, die in ihrer Wirksamkeit mit Produkten bekannter Kosmetikmarken aus Parfümerien oder Drogerien durchaus konkurrieren kann. Das Problem: Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff. Hersteller und Verbände haben daher eigene Kriterien festgelegt und Gütesiegel entwickelt. Dies führt jedoch dazu, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Siegeln gibt. Für Kunden, die auf Naturkosmetik umstellen wollen, ist es schwierig, sich im Siegel-Wirrwarr zurechtzufinden. Zumal viele Hersteller sich von mehreren Verbänden zertifizieren lassen und es durchaus vorkommen kann, dass auf einer Handcreme gleich drei Siegel prangen.
Dennoch gibt es ein paar Entscheidungshilfen. Seriöse und vertrauenswürdige Siegel sind NATRUE, Ecocert, BDIH-kontrollierte Natur-Kosmetik und Demeter. Alle Siegel haben strenge Auflagen und ein nachvollziehbares Kontrollsystem. Ist eines dieser Siegel auf einer Verpackung, kann man sich sicher sein, tatsächliche Naturkosmetik zu kaufen.

Was ist überhaupt Naturkosmetik?

Das wichtigste Merkmal von Naturkosmetik ist der Verzicht auf künstliche Inhaltstoffe, Paraffine (Erdöl) und Silikone sowie andere Erdölprodukte. Auch synthetische Duftstoffe werden bei Naturkosmetika nicht verwendet. In den Produkten selbst sind meist nur pflanzliche Stoffe sowie Stoffe mineralischer und tierischer Herkunft enthalten. Zu tierischen Stoffen zählen etwa Bienenwachs oder Lanolin (Wollfett). Vegan ist Naturkosmetik daher nicht automatisch. Wer auf vegane Naturkosmetik Wert legt, muss zusätzlich auf das vegane Siegel achten.

Auch ist Naturkosmetik nicht automatisch Bio-Kosmetik. Zwar enthalten die meisten Naturkosmetika Inhaltsstoffe wie etwa Pflanzenöle, die biologisch erzeugt sind. Viele Hersteller können jedoch keine 100-prozentige Bio-Qualität garantieren, weil ein Teil der verwendeten Pflanzen oder Extrakte aus konventionellem oder nicht zertifiziertem Anbau stammt. Soll die Naturkosmetik auch Bio-Kosmetik sein, müssen auf der Packung noch das Bio-Siegel oder das Demeter-Siegel sein. Auch ein Blick auf die Labels selbst hilft weiter. So unterscheidet etwa das NATRUE-Siegel zwischen Naturkosmetik und Bio-Kosmetik.

Aber wie gut ist nun die Naturkosmetik?

Fest steht: Der Forschungsaufwand, der in den Laboren der Naturkosmetikhersteller betrieben wird, unterscheidet sich kaum von dem großer Konzerne. Pharmazeuten, Biologen, Chemiker und Lebensmitteltechniker arbeiten auch hier mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Wirkstoffe oder der Entdeckung neuer Wunderpflanzen – auch weil die grüne Kosmetik boomt. Der Unterschied zu anderen Herstellern besteht neben den natürlichen Inhaltsstoffen auch im Verfahren und der Weiterverarbeitung. So findet die Aufbereitung der Pflanzen vor allem auf physikalischem Weg – etwa durch Pressung – statt. Erlaubt sind außerdem enzymatische und mikrobiologische Verfahren.

Wie verträglich ist Naturkosmetik?

Sanft und verträglich, das wird meist mit Naturkosmetik assoziiert. Die Logik dahinter: Was aus der Natur kommt, ist natürlich und muss deshalb gut tun. Für Menschen, die unter Allergien leiden oder sehr empfindliche Haut haben, kann diese Einschätzung jedoch fatal sein. Viele Pflanzen oder deren Extrakte sind höchst wirksam– und genau deshalb unter anderem für die Arzneimittelforschung so interessant. Aber auch Pflanzen haben Nebenwirkungen. So ist etwa bekannt, dass Teebaumöl, aber auch Vanille und Schafgarbe bei manchen Menschen zu Hautreaktionen führen. Statt die Haut zu beruhigen, wird sie gereizt. Wer bereits ohnehin unter Allergien leidet, sollte auch bei Naturkosmetik vorsichtig sein und sie zunächst an der Ellenbeuge testen.

Wie sicher ist Naturkosmetik?

Produkte werden ohne synthetische Konservierungsstoffe hergestellt, es besteht also theoretisch die Gefahr, dass sich in den Cremes Keime bilden. Aber: Hersteller müssen die mikrobiologische Sicherheit ihrer Erzeugnisse gewährleisten. Das Konservieren von Erzeugnissen mit rein natürlichen Mitteln ist jedoch schwierig und erfordert spezielles Fachwissen. Siegel wie NATRUE und BDIH erlauben daher die Verwendung von bestimmten naturidentischen Konservierungsstoffen. Dies muss jedoch auch der Packung klar gekennzeichnet sein.

Tipp: Generell sind Tuben empfehlenswerter. Hier ist die Öffnung kleiner und eine mögliche Keimbelastung sehr viel geringer. Cremes sollten außerdem bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius gelagert werden. Ein Spatel hilft, eine mögliche Keimbelastung, die mit dem Finger übertragen werden könnte, zu vermeiden. Und wenn ein Spatel gerade nicht zu Hand ist? Vor dem Eincremen immer die Hände waschen.

 

Bad Hair Day

Nie mehr Bad Hair Days!

Wenn jeder Tag zum Bad Hair Day wird, weil die Haare dünn, splissig oder strähnig sind, braucht Ihr Haar dringend einen neuen Pflegeplan. Mit diesen Tipps bekommen Sie das Haarproblem in den Griff.

Mein Haar ist wie Stroh und lässt sich nicht stylen

Das Problem: Das Haar ist extrem strapaziert und das sieht man ihm auch an. Zu häufiges Färben oder zu heißes Föhnen haben das Haar strohig und spröde gemacht. Oft werden die Haare zum Ende hin dünner und fransen aus.
Soforthilfe: Eine selbst gemachte Maske für strapaziertes Haar macht das Haar weich und geschmeidig. So geht’s: Mischen Sie 1 Ei, 1 TL Honig und 2 TL Olivenöl. Tragen Sie die Mischung auf das nasse Haar auf. Mit einer Frischhaltefolie und einem Handtuch bedecken. 30 Minuten einwirken lassen und gut auswaschen.
Darauf achten: Verwenden Sie Shampoos und Conditioner, die Proteine enthalten, z.B. Hafer- oder Weizenproteine. Sie docken sich an die Keratine (Zellen, aus denen sich die Haare bilden) an und unterstützen den Regenerationsprozess. Gegen Spliss helfen Repair- Produkte mit sogenannten kationaktiven Polymeren. Dies sind positiv aufgeladene Moleküle, die gezielt brüchige Stellen kitten. Extra-Tipp: Lassen Sie Ihr Haar nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Sonst niedrigste Wärme- und Gebläsestufe beim Föhn einstellen.

Mein Haar ist stumpf und ohne Glanz

Das Problem: Ist das Haar sehr trocken, wirkt es oft fahl und glanzlos. Außerdem fällt es nicht schön, weil die Feuchtigkeit und damit die Geschmeidigkeit fehlen. Im Gegensatz zu strapaziertem Haar, das durch äußere Einflüsse geschädigt wurde, wird trockenes Haar bereits an den Haarwurzeln mit zu wenig Fett versorgt. Oft juckt deshalb die Kopfhaut.
Soforthilfe: Massieren Sie regelmäßig Ihre Kopfhaut. Das kurbelt die Durchblutung an und bringt die Talgdrüsen auf Trab, die für ein gesundes Nachwachsen sorgen. Spezielle Kopfhautlotionen unterstützen diesen Prozess. Alternativ können Sie ein paar Tropfen Sesam-, Mandel oder Arganöl verwenden. So wird auch die Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.
Darauf achten: Nehmen Sie nach Möglichkeit ein Shampoo nur für trockenes (nicht strapaziertes) Haar. Hier wird der Schwerpunkt auf Feuchtigkeit gelegt. Gute Feuchtigkeitsspender sind Algen und Meeresmineralien. Produkte, die konzentrierte Fettsäuren von Paranüssen, Mandeln oder Kokosnüssen enthalten, dringen tief in das Haar ein.
Extra-Tipp: Geben Sie ein paar Tropfen Arganöl in das feuchte Haar, 30 Minuten einwirken lassen und dann mit einem milden Shampoo ausspülen. Sorgt für schönen Glanz.


Meine Haare sind wie Schnittlauch


Das Problem: Dünnes, feines Haar reagiert sofort auf falsche Pflege, aber auch auf äußere Faktoren wie Hitze und Feuchtigkeit. Frisuren halten nicht lange, weil dem Haar die Kraft fehlt. Soforthilfe: Verzichten Sie möglichst auf Stylingprodukte wie Wachs oder Schaum. Sie beschweren das Haar und lassen es schnell platt und langweilig aussehen. Mehr Volumen in das Haar bekommen Sie, wenn Sie es mit den Händen trocken kneten und föhnen. Zum Schluss die Spitzenmit der Bürste nach innen föhnen.
Darauf achten: Verwenden Sie wie bei sprödem Haar Shampoos und Kuren, die Proteine (z.B. aus Weizen, Mandel, Hafer) oder Bierhefe enthalten. Sie stärken das Haar. Fettsäuren wie sie z.B. in Weizenkeimöl vorkommen, pflegen das Haar, ohne es schwer zu machen. Extra-Tipp: Stärken Sie die Haare von innen. Kieselsäure, Gelatine und vor allem das Schönheitsvitamin Biotin kräftigen die Haare.

Meine Haare sehen ständig strähnig aus


Das Problem: Die Kopfhaut produziert übermäßig viel Talg, so dass die Haare am Ansatz schnell fettig werden – oft schon wenige Stunden nach der Haarwäsche. Veranlagung, aber auch Stress und hormonelle Gründe können die Ursache sein.
Soforthilfe: Nehmen Sie immer ein Gesichtswasser für fettige Haut und Kosmetiktücher mit ins Büro. Wenn Ihr Haar mittags strähnig wird, tupfen Sie mit der Lotion den Haaransatz ab. Oder: Ansatz mit Babypuder bestäuben und dann ausbürsten.
Darauf achten: Sie können Ihr Haar täglich waschen, aber verwenden Sie dabei nur ein sehr mildes Shampoo oder ein Babyshampoo. Anti-Fett- Shampoos nur ein bis zwei Mal pro Woche verwenden, da sie der Kopfhaut sonst zu viel Fett entziehen.
Extra-Tipp: Eine Spülung aus Heilerde bindet Talg und entfettet besonders fettiges Haar. 10 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen.

Hilfe, ich habe Schuppen


Das Problem: Schuppen im Haar sind ein lästiges Hautproblem, mit dem Betroffene vor allem im Winter kämpfen. Der Prozess der Zellerneuerung gerät aus dem Takt und es kommt zu einer Überproduktion von Talg auf der Kopfhaut. Dies wiederum begünstigt das Wachstum von an sich harmlosen Hefepilzen. Die Haut ist gereizt und schuppt sich.
Soforthilfe: Besorgen Sie sich ein Anti- Schuppen-Shampoo aus der Apotheke. Es dämmt die Infektion und wirkt entzündungshemmend. Außerdem stoppt es den Juckreiz.
Darauf achten: Ist der „Schuppen- Schub“ vorbei, zur Prophylaxe einmal pro Woche ein normales Anti- Schuppen-Shampoo verwenden. Dazwischen die Haare mit einem milden Shampoo waschen. Auf keinen Fall Produkte für fettiges Haar verwenden. Sie trocknen die Kopfhaut aus und aktivieren dadurch die Talgdrüsen erneut.
Extra-Tipp: Wenn Sie zu Haar-Schuppen neigen, vermeiden Sie zu häufiges Bürsten und verwenden keine Drahtbürsten. Dies kann die Entstehung von Schuppen begünstigen

Ein perfekter Teint

BASISARBEIT für den Teint

Ein schöner gleichmäßiger Teint ganz ohne Pickel, rote Äderchen oder Flecken?

Das bekommen auch Sie ganz locker hin. Sie müssen nur für die Grundlage sorgen … Make-up, Foundation, Puder – wer in der Parfümerie oder Drogerie vor den Regalen steht, verliert schnell den Überblick. Das liegt nicht nur an den bis zu 20 Farbnuancen, die einzelne Hersteller anbieten und die alle einen schönen Teint versprechen, sondern vor allem an den unterschiedlichen Begriffen.

So werden die Begriffe Make-up und Foundation häufig gleich verwendet, eigentlich meinen sie jedoch etwas völlig anders. Als Foundation oder Grundierung wird die Basis des Make-ups bezeichnet, die über der normalen Tagespflege aufgetragen wird. Unter dem Begriff Make-up versteht man alle auf das Gesicht aufgetragenen Schmink-Produk te wie Lidschatten, Lippenstift oder Rouge. Die Foundation oder Grundierung bildet die Basis. Nichts destotrotz bezeichnen auch einige Hersteller ihre Foundation als Make-up … Flüssig, cremig oder puderig?

Foundations werden in unterschiedlichen Konsistenzen angeboten. Welche Konsistenz die richtige für Sie ist, hängt von Ihrem Hauttyp ab. Normale Haut oder Mischhaut: Flüssige Foundations sind für diesen Hauttyp ideal. Sie sind leicht und versorgen die Haut vor allem mit Feuchtigkeit. Der Teint wird getönt, ohne dass die Haut glänzt.

Trockene Haut:

Für sie sind cremige Grundierungen ideal. Sie sind reichhaltig und enthalten oft noch zusätzliche pflegende Wirkstoffe. Das ist auch wichtig, denn die bereits trockene Haut darf nicht weiter an Feuchtigkeit verlieren.

Ölige, schnell fettende Haut:

Bei diesem Hauttyp ist Puder als Foundation ideal. Es mattiert den Teint und entzieht der Hautoberfläche überschüssiges Fett. Besonders praktisch ist Kompaktpuder. Es lässt sich mit einem Schwämmchen gezielt auftragen.

DIE ALTERNATIVEN:

Getönte Tagescreme und BB’s Foundations aufzutragen, erfordert etwas Übung. Wer zu viel oder den falschen Farbton erwischt, riskiert, dass das Gesicht maskenhaft und unnatürlich aussieht. Umgekehrt kann zu wenig Foundation zu einem fleckigen Resultat führen. Bei einer getönten Tagescreme oder einer BB-Creme passiert dies nicht so schnell. Beide Produkte sind viel leichter und werden sofort von der Haut aufgenommen. Eine BB-Creme hat außerdem den Vorteil, dass sie zusätzlich zur Tönung auch Wirkstoffe für bestimmte Hauptprobleme enthält. So gibt es BB’s, die auch gegen Hautunreinheiten oder erste Fältchen wirken sollen. Der Nachteil von getönter Tagescreme oder BB: Ihre Deckkraft ist nicht so stark. Der passende Farbton Hartnäckig hält sich die Praxis, Farbkleckse auf den Handrücken zu geben und so den passenden Farbton zu finden. Hand und Gesicht haben jedoch unterschiedliche Töne. Die Foundation sollte daher immer an der Wange getestet werden. Den idealen Farbton findet man übrigens bei Tageslicht. Neonlicht verändert die Farbe.

Und: Wechseln Sie öfters mal die Nuancen. Im Winter ist die Haut blasser als im Sommer. Sie brauchen also mindestens zwei verschiedene Farbtöne. Richtig auftragen Profis schwören auf die 5-Punkte- Methode. Das heißt, eine winzige Menge der Grundierung wird mittig auf Stirn, Nase, die beiden Wangen und das Kinn aufgetragen. Von dort wird das Produkt gleichmäßig mit den Fingern nach außen gestrichen. Der Farbton wird so allmählich etwas heller und läuft sozusagen aus. So vermeidet man Ränder am Haaransatz oder Kinn. Statt mit den Fingern kann man die Grundierung auch mit einem Schwämmchen oder Pinsel auftragen. Einfacher ist es jedoch mit den Fingern.

Feinarbeit

Unter Ihren Augen liegt noch ein dunkler Schatten oder Ihre Mimikfalten sind für Ihren Geschmack ein bisschen zu deutlich? Dann hilft ein Concealer oder Aufhellstift. Er kommt immer nach dem Auftragen der Foundation zum Einsatz und sollte etwas heller als die Grundierung sein. Tragen Sie das Produkt gezielt auf die dunklen Schatten unter den Augen auf und verwischen es leicht mit den Fingern. Auch im gesamten Mimikbereich (Augen, Nase, Mund) kann ein Concealer verwendet werden. Denn Fältchen oder Falten fallen vor allem deshalb auf, weil die Hautpartie durch sie etwas dunkler wird. Mit einem Concealer lässt sich dies ausgleichen. Achten Sie darauf, dass der gewählte Farbton nicht zu hell ist. Sonst wirkt es unnatürlich. Puder zum Schluss Sich mit einem dicken Puderpinsel über das Gesicht zu streichen, erfüllt gleich zwei Funktionen. Einerseits wird die Grundierung fixiert, andererseits werden glänzende Stellen mattiert. Loses Puder ist am einfachsten in der Anwendung. Reiben Sie dazu einen großen, weichen Pinsel im Puder, bis alle Härchen gleichmäßig bedeckt sind. Dann klopfen Sie ihn kurz ab und streichen Sie ihn ohne Druck von der Stirn abwärts in Wuchsrichtung der Haare.

Ein Hauch von Rouge

Rouge ist nur etwas für Könner! Dieser Satz ist häufig zu hören und tatsächlich hat er seine Berechtigung. Wer zu viel davon erwischt oder es an der falschen Stelle aufstäubt, wirkt schnell „angemalt“. Deshalb Rouge eher sparsam verwenden und es gezielt auf die Wangenknochen geben. Tipp: Je heller der Hautton, umso heller sollte auch das Rouge sein.