Blog

Wandern

Bild: shutterstock

Goldene Zeiten für Gipfelstürmer

Unbeschwert Bergwandern

Freiheit, Abenteuer und immer eine neue Herausforderung – das macht Bergwandern so beliebt und zum absoluten Trendsport. Insbesondere in den goldenen Herbstmonaten September und Oktober lohnt sich eine Wanderung: angenehme Temperaturen und wunderschöne Landschaften. Doch egal ob Freizeitsportler oder Profi – dieses Hobby birgt auch Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind. Für einen sicheren und unbeschwerten Ausflug sollte man ein paar wichtige Faktoren beachten.

10 Dinge, die man beim Wandern beachten sollte

 

Mit Plan loslaufen

Die richtige Vorbereitung ist das A und O: Anreise, Route, Unterkunft sind Punkte, die besser vor dem Start festgelegt sind. So bleibt kein Platz für böse Überraschungen.

Die richtige Selbsteinschätzung

Trotz Fitnessstudio oder Joggen im Wald: Die Berge und insbesondere die Höhenluft verlangen dem Körper oft mehr ab, als er gewohnt ist. Wichtig ist daher eine gute Selbsteinschätzung. Ist man wirklich fit genug für die fünfstündige Tour mit 1.200 Höhenmetern? Lieber eine einfache Wanderung zum Einstieg wählen und langsam steigern.

Das Wetter beachten

Vor allem in den Bergen sind Unwetterlagen gefährlich und kommen schnell. Vor der Wanderung also nochmals die lokalen Wetterberichte checken, denn vor Ort sieht es oft ganz anders aus als im Bericht für einen Großraum gemeldet wurde. Wird man dennoch mitten in der Wanderung von einem plötzlichen Gewitter überrascht, nicht unter Bäumen Schutz suchen. Blitze schlagen hier am häufigsten ein.

Auf dem Weg bleiben

Die Wanderroute führt in umständlichen Schlangenlinien zum Gipfel und querfeldein gäbe es eine Abkürzung. Gerade hier lauern Gefahren wie unüberwindbare Bäche oder loses Geröll. Auch der Naturschutz ist ein nicht zu verachtender Faktor. Lieber auf dem ausgeschriebenen Weg bleiben und sicher ankommen.

Angemeldet auf Wanderschaft gehen

Im Fall der Fälle erhöht es die Rettungschancen deutlich, wenn vor der Tour Angehörige oder der Hüttenwirt über die Route informiert werden. Erscheint der Wanderer nicht rechtzeitig zurück oder meldet sich nicht wie vereinbart, können das Suchgebiet stark eingeschränkt und die Chancen auf Rettung enorm gesteigert werden.

Pausen einlegen

Auch der fitteste Bergwanderer weiß: In den Bergen kann jeder falsche Schritt fatale Folgen haben. Hier ist es umso wichtiger, ausgeruht und konzentriert zu sein. Pausen helfen dabei und beugen Müdigkeit und Überanstrengung vor.

Die richtige Kleidung tragen

In den Bergen zählt vor allem eine Regel: Funktionalität geht vor. Hier kommt es nicht darauf an, den neuesten Trends zu folgen oder schick auszusehen. Stattdessen sollte die Kleidung passen, leicht und komfortabel sein. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Schuhen. Eingetragene Wanderschuhe mit gutem Profil sind ein absolutes Muss.

Das Gewicht bedenken

Picknickdecke, 1. Hilfe-Set, Fotokamera, eine Regenjacke, falls das Wetter umschlägt, ausreichend Wasser, Gehstöcke, Wechselkleidung und eine Brotzeit für die Pausen. Die Checkliste für das Gepäck ist lang. Besser: Überlegen, was man wirklich benötigt, und dadurch weniger Gewicht den Berg hochtragen.

Wasser mitnehmen

Viel Gepäck bedeutet viel Gewicht. An einem sollte man dabei aber nicht sparen: Ausreichend Wasser oder andere Getränke sind enorm wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers zu stabilisieren. Für eine Wanderung sollte man mit mindestens zwei Litern rechnen.

Sonnencreme und Kopfschutz tragen

Auch im Herbst, wenn die Sonne tiefer steht als zu Hochsommerzeiten, sind ein Kopfschutz und Sonnencreme absolute Must-Haves für Wanderer. Die UV-Strahlen sind in der Höhe deutlich stärker und die Gefahr einen Sonnenstich oder -brand zu bekommen umso höher.

Trotz guter Vorbereitung und Einhaltung der Regeln bleiben auch erfahrene Wanderer nicht von unvorhergesehen Situationen und Zwischenfällen verschont. Schon ein kleiner Unfall kann dazu führen, dass man festsitzt und von einem Hubschrauber abtransportiert werden muss. Deshalb lohnt es sich grundsätzlich über den richtigen Versicherungsschutz nachzudenken – so wie bei jedem anderen verletzungsgefährdeten Sport auch.

Quelle: Allianz