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Beauty Puder

BASISARBEIT

Ein schöner gleichmäßiger Teint ganz ohne Pickel, rote Äderchen oder Flecken? Das bekommen auch Sie ganz locker hin. Sie müssen nur für die Grundlage sorgen … Make-up, Foundation, Puder – wer in der Parfümerie oder Drogerie vor den Regalen steht, verliert schnell den Überblick. Das liegt nicht nur an den bis zu 20 Farbnuancen, die einzelne Hersteller anbieten und die alle einen schönen Teint versprechen, sondern vor allem an den unterschiedlichen Begriffen.

So werden die Begriffe Make-up und Foundation häufig gleich verwendet, eigentlich meinen sie jedoch etwas völlig anders. Als Foundation oder Grundierung wird die Basis des Make-ups bezeichnet, die über der normalen Tagespflege aufgetragen wird. Unter dem Begriff Make-up versteht man alle auf das Gesicht aufgetragenen Schmink-Produk te wie Lidschatten, Lippenstift oder Rouge. Die Foundation oder Grundierung bildet die Basis. Nichts destotrotz bezeichnen auch einige Hersteller ihre Foundation als Make-up … Flüssig, cremig oder puderig?

Foundations werden in unterschiedlichen Konsistenzen angeboten. Welche Konsistenz die richtige für Sie ist, hängt von Ihrem Hauttyp ab. Normale Haut oder Mischhaut: Flüssige Foundations sind für diesen Hauttyp ideal. Sie sind leicht und versorgen die Haut vor allem mit Feuchtigkeit. Der Teint wird getönt, ohne dass die Haut glänzt.

Trockene Haut:

Für sie sind cremige Grundierungen ideal. Sie sind reichhaltig und enthalten oft noch zusätzliche pflegende Wirkstoffe. Das ist auch wichtig, denn die bereits trockene Haut darf nicht weiter an Feuchtigkeit verlieren.

Ölige, schnell fettende Haut:

Bei diesem Hauttyp ist Puder als Foundation ideal. Es mattiert den Teint und entzieht der Hautoberfläche überschüssiges Fett. Besonders praktisch ist Kompaktpuder. Es lässt sich mit einem Schwämmchen gezielt auftragen.

DIE ALTERNATIVEN:

Getönte Tagescreme und BB’s Foundations aufzutragen, erfordert etwas Übung. Wer zu viel oder den falschen Farbton erwischt, riskiert, dass das Gesicht maskenhaft und unnatürlich aussieht. Umgekehrt kann zu wenig Foundation zu einem fleckigen Resultat führen. Bei einer getönten Tagescreme oder einer BB-Creme passiert dies nicht so schnell. Beide Produkte sind viel leichter und werden sofort von der Haut aufgenommen. Eine BB-Creme hat außerdem den Vorteil, dass sie zusätzlich zur Tönung auch Wirkstoffe für bestimmte Hauptprobleme enthält. So gibt es BB’s, die auch gegen Hautunreinheiten oder erste Fältchen wirken sollen. Der Nachteil von getönter Tagescreme oder BB: Ihre Deckkraft ist nicht so stark. Der passende Farbton Hartnäckig hält sich die Praxis, Farbkleckse auf den Handrücken zu geben und so den passenden Farbton zu finden. Hand und Gesicht haben jedoch unterschiedliche Töne. Die Foundation sollte daher immer an der Wange getestet werden. Den idealen Farbton findet man übrigens bei Tageslicht. Neonlicht verändert die Farbe.

Und: Wechseln Sie öfters mal die Nuancen. Im Winter ist die Haut blasser als im Sommer. Sie brauchen also mindestens zwei verschiedene Farbtöne. Richtig auftragen Profis schwören auf die 5-Punkte- Methode. Das heißt, eine winzige Menge der Grundierung wird mittig auf Stirn, Nase, die beiden Wangen und das Kinn aufgetragen. Von dort wird das Produkt gleichmäßig mit den Fingern nach außen gestrichen. Der Farbton wird so allmählich etwas heller und läuft sozusagen aus. So vermeidet man Ränder am Haaransatz oder Kinn. Statt mit den Fingern kann man die Grundierung auch mit einem Schwämmchen oder Pinsel auftragen. Einfacher ist es jedoch mit den Fingern.

Feinarbeit

Unter Ihren Augen liegt noch ein dunkler Schatten oder Ihre Mimikfalten sind für Ihren Geschmack ein bisschen zu deutlich? Dann hilft ein Concealer oder Aufhellstift. Er kommt immer nach dem Auftragen der Foundation zum Einsatz und sollte etwas heller als die Grundierung sein. Tragen Sie das Produkt gezielt auf die dunklen Schatten unter den Augen auf und verwischen es leicht mit den Fingern. Auch im gesamten Mimikbereich (Augen, Nase, Mund) kann ein Concealer verwendet werden. Denn Fältchen oder Falten fallen vor allem deshalb auf, weil die Hautpartie durch sie etwas dunkler wird. Mit einem Concealer lässt sich dies ausgleichen. Achten Sie darauf, dass der gewählte Farbton nicht zu hell ist. Sonst wirkt es unnatürlich. Puder zum Schluss Sich mit einem dicken Puderpinsel über das Gesicht zu streichen, erfüllt gleich zwei Funktionen. Einerseits wird die Grundierung fixiert, andererseits werden glänzende Stellen mattiert. Loses Puder ist am einfachsten in der Anwendung. Reiben Sie dazu einen großen, weichen Pinsel im Puder, bis alle Härchen gleichmäßig bedeckt sind. Dann klopfen Sie ihn kurz ab und streichen Sie ihn ohne Druck von der Stirn abwärts in Wuchsrichtung der Haare.

Ein Hauch von Rouge

Rouge ist nur etwas für Könner! Dieser Satz ist häufig zu hören und tatsächlich hat er seine Berechtigung. Wer zu viel davon erwischt oder es an der falschen Stelle aufstäubt, wirkt schnell „angemalt“. Deshalb Rouge eher sparsam verwenden und es gezielt auf die Wangenknochen geben. Tipp: Je heller der Hautton, umso heller sollte auch das Rouge sein.